GOOGLE PENGUIN UPDATE

lose Folge von Algorithmus-Updates

Googles Pinguin bestraft unnatürliche Backlink-Profile

GOOGLE PENGUIN UPDATE erklärt von SUMAGO

Als Google Penguin Update wird eine lose Folge von Algorithmus-Updates der weltweit größten Suchmaschine bezeichnet, die ab dem Jahr 2012 durchgeführt wurden. Erklärtes Ziel dieser Anpassung der Suchalgorithmen ist die Bekämpfung von Manipulationsversuchen, bei denen Webseiten durch eine unzulässige Suchmaschinenoptimierung besser in den Ergebnislisten platziert werden sollen.

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Historie des Google Penguin Updates

Die einzelnen Updates wurden von Google mit einer Versionsnummer versehen. Das Google Penguin Update 1.0 wurde am 24. April 2012 umgesetzt. Betroffen waren nach Unternehmensangaben unter anderem 3 % aller Suchanfragen in deutscher Sprache. Bei Suchanfragen in englischer Sprache lag der Wert bei 3,1 %. Im Jahr 2012 erfolgten drei weitere kleinere Updates. Im Mai 2013 nahm Google mit dem Penguin Update 2.0 eine weitere größere Algorithmus-Anpassung vor, bei der nach Aussagen von Matt Cutts etwa 2,3 % aller US-amerikanischen Suchanfragen betroffen waren. Bereits im Oktober gleichen Jahres wurde Penguin auf 2.1 aktualisiert, wovon noch einmal 1% der Suchanfragen betroffen waren. Danach konnten sich die Suchmaschinenoptimierer ein ganzes Jahr in Sicherheit wiegen. Das große Panda 3.0 Update wurde im Oktober 2014 ausgerollt. Der gefürchtete Effekt hielt sich allerdings in Grenzen. So waren von diesem Update ungefähr 1% aller englischsprachigen Suchanfragen betroffen.

Wie sieht die Zukunft von Google Penguin aus?

Beim nächsten geplanten Update (Penguin 4.0) soll es sich um ein Realtime Update handeln. Das bedeutet, dass der Algorithmus nicht mehr sich permanent Weiterentwickelt und Abstrafungen in Echtzeit erfolgen können. Es müssten dann keine Updates mehr ausgerollt werden, solange keine Änderungen am Kern des Algorithmus selbst vorgenommen werden. Erwartet wird das Update für das Frühjahr 2016.

Übersicht der bisherigen Penguin Updates

Folgende Penguin Updates wurden in den vergangegen Jahren veröffentlicht und von Google bestätigt.

  • Penguin 1.0 am 24. April 2012
  • Penguin 1.1 am 26. Mai 2012
  • Penguin 1.2 am 5. Oktober 2012
  • Penguin 2.0 am 22. Mai 2013
  • Penguin 2.1 am 4. Oktober 2013
  • Penguin 3.0 am 17. Oktober 2014
  • Penguin 4.0 am 23. September 2016

Ziele der Google Penguin Updates

Vordergründig geht es Google mit der Umsetzung der Penguin Updates um die Eindämmung von Manipulationsversuchen und das Herausfiltern von Webspam. Webseitenbetreiber, die mit ihren Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung gegen die Webmaster-Richtlinien des Unternehmens verstoßen, werden durch die Algorithmus-Anpassung aufgespürt und mit einem Penalty belegt. Das bedeutet in der Praxis eine Herabstufung des Internetauftritts und eine damit verbundene schlechtere Platzierung in den Suchergebnislisten. Bei schweren Verstößen kann es sogar zu einer Verbannung aus den Suchergebnissen kommen. Welche Faktoren beim Google Penguin Update zu einer Abstrafung der Webseite führen, ist nicht bekannt. SEO-Spezialisten ziehen aus der Analyse der abgestraften Seiten Rückschlüsse auf die Bewertungsfaktoren.

Linkbuilding steht im Fokus

Zentrales Thema des Google Penguin Updates sind das Linkbuilding und die Linkstruktur von Webseiten. Die Betreiber der Suchmaschine streben einen natürlichen Linkaufbau an und sehen das Setzen von Backlinks als eine Empfehlung für bestimmte Projekte an. Aus diesem Grund wird versucht, den Kauf und Verkauf von Links rigoros zu unterbinden. Im Rahmen des Google Penguin Updates werden nicht nur die Käufer von Backlinks, sondern auch die Verkäufer abgestraft. Durch die Anpassungen im Suchalgorithmus kann unter anderem ein unnatürlicher Linkaufbau aufgespürt werden. Ein zu schnelles Linkbuilding kann von Google als Manipulationsversuch gewertet werden und ein Penalty zur Folge haben. Ähnlich verhält es sich mit minderwertigen Backlinks, die aus Linknetzwerken, Foren, Artikelverzeichnissen oder von Blogkommentaren stammen. Entscheidend ist weniger das Vorhandensein derartiger Links, als vielmehr ein erkennbares Übergewicht im Vergleich zu hochwertigen Backlinks.

Sanktionen bei Keyword Stuffing

Ein weiterer Teilbereich der Google Penguin Updates betrifft das Keyword Stuffing. Gemeint ist damit eine Maßnahme zur Suchmaschinenoptimierung, bei der die Inhalte einer Webseite hinsichtlich eines bestimmten Keywords oder einer Phrase optimiert wurden. In der Praxis erscheinen beim Keyword Stuffing ein bestimmtes Keyword oder Schlüsselbegriffe in großer Dichte innerhalb des Contents. Keyword Stuffing bezieht sich sowohl auf die Texte der Webseite, als auch auf die Meta Description und den Meta Title. Seit dem Penguin Update geht Google gegen diese Praktiken vor und sanktioniert die identifizierten Webseiten durch eine Rückstufung im Ranking.

Auswirkungen im SEO-Bereich

Sollte deine Webseite im Rahmen des Google Penguin Updates in Bezug auf die Sichtbarkeit in den SERPs betroffen sein, musst du zunächst Ursachenforschung betreiben, sofern die Gründe für die Abstrafung nicht bekannt sind. Erste Erkenntnisse gewinnst du durch eine Analyse des Backlinkprofils. Dafür gibt es Tools, die recht zuverlässige Ergebnisse liefern. Sind die minderwertigen Backlinks identifiziert, forderst du die Seitenbetreiber auf, die Verlinkung zu entfernen. Google bietet mit dem Link Disavow Tool einen eigenen Dienst zur Überprüfung des Linkprofils an. Verlinkungen, die als Webspam eingestuft werden, kannst du mit diesem Tool entwerten lassen. Ist die Abstrafung einmal passiert, hat man zunächst das Nachsehen. Es nimmt einige Zeit und Aufwand in Anspruch die verlorene Sichtbarkeit der Website wiederherzustellen. In solchen Fällen ist es oft ratsam sich an eine kompetente SEO Agentur zu wenden.

Weiterführende Links:

Artikel: Einfluss des Google Penguin 3.0 Updates –  SearchEngineLand.com (21.10.2014)

Artikek: Google Penguin 4.0 And What You Need To Know – Forbes.com (30.10.2015)

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