INBOUND MARKETING

Spezielle Form des Online-Marketings

Der Werdegang vom Betrachter zum zufriedenen Kunden

INBOUND MARKETING erklärt von SUMAGO

Inbound Marketing ist eine spezielle Form des Online-Marketings, die sich in wesentlichen Punkten von klassischen Werbestrategien unterscheidet. Ziel dieser Werbevermarktung ist es, potenzielle Kunden nicht direkt anzusprechen, sondern durch hochwertige Webseiteninhalte auf bestimmte Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen Elemente der traditionellen Werbung zum Einsatz.

UNTERSCHIEDE ZUM OUTBOUND MARKETING

Als Outbound Marketing werden klassische Marketingstrategien bezeichnet, die auf eine direkte Kundenansprache setzen. Dazu gehören unter anderem E-Mail-Werbung, Postwurfsendungen, Fernsehwerbung, Telefonmarketing und das Schalten von Anzeigen auf Webseiten. Bei diesen Kampagnen sendet das werbetreibende Unternehmen eine Botschaft direkt an die Zielgruppe. Beim Inbound Marketing kommt eine andere Strategie zum Einsatz. Die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden wird zunächst durch inhaltsstarken Content auf einer Webseite gewonnen, bevor die Besucher mit der Werbebotschaft konfrontiert werden. Beim Inbound Marketing geht es darum, von potenziellen Kunden gefunden zu werden und durch inhaltsreichen Content eine Bindung herzustellen.

GRUNDLAGE FÜR DAS INBOUND MARKETING

Beim Inbound Marketing gehen die Werbetreibenden davon aus, dass sich potenzielle Kunden ohnehin auf der Suche nach einem bestimmten Produkt, einer Dienstleistung oder einer Information befinden. Diese Annahme folgend muss der Internetnutzer abgeholt werden, um aus einem Erstkontakt schließlich einen Verkauf zu generieren. Durch hochwertige Inhalte, die den potenziellen Kunden einen Mehrwert bieten, soll das Interesse geweckt und der Besucher zum Verweilen animiert werden. Bei dieser Werbestrategie machen es sich die Werbetreibenden zunutze, dass die User im Netz seit Jahren mit einer unüberschaubaren Menge an Werbebotschaften überflutet werden. Viele Nutzer reagieren auf dieses Phänomen mit der Installation von AdBlockern auf ihren Endgeräten, die die Werbung herausfiltern. Nach Ansicht von Marketing-Experten kann Werbung erst wieder Akzeptanz erlangen, wenn Produkte oder Dienstleistungen im Vorfeld über die Vermittlung von Inhalten emotional aufgeladen werden.

DIE PHASEN DES INBOUND MARKETING

Inbound Marketing ist ein Vermarktungsprozess, der sich in 4 Phasen gliedern lässt.

Phase 1: Begeisterung wecken

In der ersten Phase geht es darum, bei den Vertretern der Zielgruppe Begeisterung zu wecken. Dies erfolgt über die Bereitstellung emotional aufgeladener, interessanter und hilfreicher Inhalte auf der Webseite. Über Social-Media-Netzwerke können die Inhalte breit gestreut werden.

Phase 2: Interaktion / Umwandlung

Hier steht die Interaktion mit den potenziellen Kunden im Vordergrund. Dies geschieht, indem ein direkter oder indirekter Dialog ermöglicht wird.

Phase 3: Abschluss

Die Interaktion bzw. der Dialog wird zu einer Kundenberatung im klassischen Sinne. Aus dem Interessenten wird bei einem erfolgreichen Verlauf ein zahlender Kunde.

Phase 4: Bindung / Kundenpflege

Die Bindung des Kunden an das Produkt oder das Unternehmen steht im Fokus. Durch weiteren nützlichen Content und hochwertige Erzeugnisse wird der Kunde davon überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und das Interesse für weitere Angebote wird geweckt.

EINBINDUNG VON SEO-MASSNAHMEN

Wer Inbound Marketing erfolgreich in der Praxis umsetzen will, muss geeignete Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung ergreifen, damit der Content im Netz auch auffindbar ist. Zur Anwendung kommen klassische SEO-Maßnahmen wie die Auswahl der passenden Keywords und deren Platzierung in Textbausteinen, das Linkbuilding und das Einbinden von Multimediaanwendungen und Bildern. Da potenzielle Kunden mit der Eingabe eines Suchbegriffs bei einer Suchmaschine beginnen, kommt der Wahl der richtigen Keywords und dem sinnvollen Einfügen in die Texte eine große Bedeutung zu. Duplicate Content ist in diesem Zusammenhang unbedingt zu vermeiden, da doppelte Inhalte von Suchmaschinen wie Google identifiziert werden und eine Abstrafung der Webseite zur Folge haben. Diese Regel gilt auch für Teaser, die einen interessanten Artikel anmoderieren, für Blogbeiträge und sogenannte Snippets, die in den Suchergebnislisten angezeigt werden. Auch Kurztexte, die auf Social-Media-Kanälen gepostet werden, dürfen keinen doppelten Content enthalten, da sie von den Suchmaschinen ausgelesen werden.

Weiterführende Links:

Übersicht: Die Inbound-Methodik – auf Hupspot.de

Artikel: Inbound-Marketing: Eine Einführung in das Marketing der Zukunft – auf t3n.de (9.4.2014)

Artikel: The New 5 Step Inbound Marketing Methodology – auf Business2community.com (21.10.2011)

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