GOOGLE PANDA UPDATE

Navneet Panda ist Google Entwickler

Der Panda von Google bestraft Seiten mit schelchtem Content

GOOGLE PANDA UPDATE erklärt von SUMAGO

Beim Google Panda Update handelt es sich um eine im Jahr 2011 durchgeführte Anpassung des Algorithmus in der weltweit größten Suchmaschine Google. Benannt ist das Update nach Googles Entwickler Navneet Panda, der Technologie entwickelte und implementierte. Ziel des Updates war ein Herausfiltern von Webseiten mit wenig oder gar keinem Content in den Suchergebnissen. Den Google-Nutzern sollten mit dieser Algorithmusanpassung exaktere Suchergebnisse durch den Ausschluss irrelevanter Webseiten geliefert werden.

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Google Panda Update: Fokussierung auf hochwertige Inhalte

Mit dem Google Panda Update unternahmen die Betreiber der Suchmaschine einen Schritt zur Stärkung von Webseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten. Webseiten von minderer Qualität und mit wenig Inhalt sollten durch das Update herabgestuft werden. Während die Anpassung des Suchalgorithmus im englischsprachigen Raum bereits im Februar 2011 durchgeführt wurde, erfolgte die Anpassung in Deutschland im August des gleichen Jahres. Von der ersten Aktualisierung waren nach Unternehmensangaben rund 12% aller Suchanfragen betroffen. Vorrangig wurden Webseiten zurückgestuft, die den Internetnutzern keinen oder nur einen geringen Mehrwert boten. Seiten, die lediglich interne Verlinkungen aufbauen, Internetprojekte mit Keyword Stuffing und sogenannte Content-Farmen waren besonders betroffen. Bei letztgenannten Seiten handelt es sich um ein Geschäftsmodell, bei denen Seitenbetreiber durch eine überzogene Suchmaschinenoptimierung so viel Seitenaufrufe wie möglich generieren wollen, ohne den Besuchern einen inhaltlichen Mehrwert zu bieten.

Auswirkungen auf die Platzierung von Webseiten

Da Google zu den Kontrollmechanismen im Rahmen des Panda Updates keine Details veröffentlicht, bleibt SEO-Spezialisten nur der Einsatz von Online-Tools, um die interne Bewertung von Webseiten nachzuvollziehen. Untersuchungen ergaben, dass vor allem Webseiten betroffen waren, die einen verhältnismäßig hohen Anteil an Werbung im Vergleich zum Inhalt aufweisen. Derartige Seiten wurden von Google mit einer teilweise deutlichen Verschlechterung in den Suchergebnislisten abgestraft. In einigen Fällen kam es sogar zu einem Ausschluss aus dem Index. Profiteure des Google Panda Updates waren Internetauftritte von Tageszeitungen, Medien und News-Portale, die den Nutzern regelmäßig neue Inhalte bieten. Unklar bleibt allerdings, ob diese Webprojekte von einer Rückstufung der Konkurrenz profitieren oder als unmittelbare Folge des Updates besser ranken.

Aktualisierungen des Google Panda Updates

Seit der Veröffentlichung der ersten Version des Panda Updates im Jahr 2011 gab es mehrere Aktualisierungen. Offiziell bestätigt wurden Aktualisierungen im September 2012 und im Januar 2013. Letztere bezog sich auf den englischsprachigen Raum und betraf rund 1,2 Prozent aller Suchanfragen. Im Mai 2014 wurde das Panda Update 4.0 aktiviert. Von dieser Version profitierten vor allem Webseiten mit redaktionellen Inhalten, die in den SERPs ein deutlich verbessertes Ranking erzielten. Eine weitere Fokussierung auf qualitativ hochwertige Inhalte versprach Google mit dem Ausrollen des Panda Updates 4.1 im September 2014. Nach Unternehmensangaben wurden aufgrund von Feedback durch die User Veränderungen am Suchalgorithmus umgesetzt. Neben großen Webseiten mit redaktionellen Inhalten profitierten auch kleinere und mittlere Internetprojekte mit hochwertigem Content von dieser Algorithmusanpassung. Die letzte bestätigte Aktualisierung war das Panda Update 4.2 im Juli 2015. Das Update wurde über mehrere Monate hinweg ausgerollt und hatte Einfluss auf 2-3% aller Suchanfragen. Dabei wurde Panda direkt in den Hauptalgorithmus von Google integriert. Die Frage, ob die Suchanfragen dadurch in Echtzeit von Panda bewertet und abgestraft werden, beantwortete Gary Illyes (Google Webmaster Trends Analyst) mit “Nein”. (Stand: 12. Januar 2016)

Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Für die Suchmaschinenoptimierung lassen sich aus dem Google Panda Update konkrete Maßnahmen ableiten. Grundsätzlich sind Webmaster, deren Seiten im Rahmen der Algorithmusanpassung zurückgestuft wurden, gehalten, den Inhalt zu optimieren. Insbesondere Webseiten mit Duplicate Content sollten hinsichtlich der Texteinzigartigkeit angepasst werden. Darüber hinaus muss das Verhältnis von Inhalten und Werbung überprüft werden. Der Anteil an Werbung sollte entweder reduziert oder der Anteil an hochwertigem Content deutlich erhöht werden. Nach dem Panda Update werden nicht allein einzelne Unterseiten analysiert und gegebenenfalls mit einem Google Penalty belegt. Entspricht eine große Anzahl an Unterseiten nicht den Qualitätsrichtlinien von Google, fällt der Sichtbarkeitsindex der gesamten Webseite. Das kann im schlimmsten Fall bis zum Ausschluss aus den Suchergebnislisten führen. Sämtliche Unterseiten, die von einer Herabstufung betroffen sind, müssen aus diesem Grund hinsichtlich des Contents überprüft und angepasst werden. Gleichzeitig ist die Verwendung von automatisch generierten Inhalten zu vermeiden und Affiliate-Links müssen auf ein Minimum zu reduziert werden. Um dich von einer Abstrafung von Google wieder zu erholen, wende dich am besten an Deine SEO Agentur.

Weiterführende Links:

Artikel: Übersicht aller bisherigen Panda Updates – Searchengineland.com (22.7.2015)

Artikel: Google Panda Is Now Part Of Google’s Core Ranking Signals – Searchengineland.com (12.1.2016)

Understanding Google Panda: Definitive Algo Guide for SEOs – TheSEMpost.com (11.1.2016)

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