E-Business

Die ganze Welt ist online

 E-Business – automatisierte Geschäftsabläufe 

E-Business erklärt von SUMAGO

E-Business ist die Bezeichnung für alle automatisierten Geschäftsaktivitäten eines Unternehmens, die auf dem Einsatz von Informations- und Computertechnologie beruhen. Eingeschlossen sind sämtliche Unternehmensprozesse, die elektronisch gesteuert werden können. Dazu gehören neben der Produktentwicklung und Herstellung von Waren auch das Marketing, der Verkauf von Gütern, der Handel und der Einkauf von Rohstoffen oder Teilfabrikaten.

E-Business

Entstehungsgeschichte des E-Business

Der Begriff E-Business taucht erstmalig in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Werbekampagnen des US-amerikanischen IT-Konzerns IBM auf. Damals wurde die Schreibweise „eBusiness“ verwendet. Gemeint war mit diesem Begriff damals die Anpassung und Neuausrichtung der Unternehmensprozesse, um den erhöhten Anforderungen in einem globalisierten Markt gerecht zu werden. Zur Umsetzung der strategischen Neuausrichtung und zur besseren Abwicklung ökonomischer Prozesse wurde Kommunikations- und Informationstechnologie eingesetzt.

In der Gegenwart setzt sich das E-Business in einem Unternehmen aus fünf Bausteinen zusammen. Im Segment E-Procurement werden alle Prozesse zusammengefasst, die mit dem Einkauf zu tun haben. Dabei kann es sich um Rohstoffe handeln, die für die Produktion von Waren benötigt werden oder um Fertigerzeugnisse, die ein Online-Shop einkauft, um sie über das Internet zu vertreiben. Im Bereich E-Commerce geht es um Systeme für Online-Shops und den Vertrieb von Waren oder Dienstleistungen. Beim E-Marketplace geht es um virtuelle Räume, in denen Anbieter und Kunde zusammentreffen. Sie ermöglichen den uneingeschränkten Handel mit Waren in unbegrenzter Menge. Das Segment E-Community dient dazu, über soziale Netzwerke den Kontakt mit den Kunden zu pflegen und mit bestimmten Käufergruppen in Interaktion zu treten. Als ein Teilbereich des E-Business steht der Begriff E-Company für die Verknüpfung von Unternehmen durch den Einsatz digitaler Informationstechnologien zum Zweck der Kooperation.

Ziele im E-Business

Das Ziel im E-Business ist es, Geschäftsaktivitäten in allen relevanten Bereichen zu automatisieren. Über das Supply Chain Management werden Wertschöpfungsketten aufgebaut und geschäftsrelevante Daten können zwischen Systemen und Firmen ausgetauscht werden. Zur Kommunikation werden kabelgebundene oder drahtlose Netze wie das Internet, das Extranet oder das unternehmensinterne Intranet genutzt. Die Planung eines umfassenden Konzeptes im E-Business schließt zahlreiche Prozesse ein. Enthalten sind automatisierte Mailing-Kampagnen, der computergestützte Einkauf von Waren und Dienstleitungen, der Einsatz von ERP Systemen, die unternehmerische Abläufe steuern und unterstützen sowie automatische Statusmeldungen und Benachrichtigungen. Letztendlich gehört die Optimierung von Verkaufsprozessen unter Zuhilfenahme von Business Intelligence Software zu den Zielen im E-Business.

Optimierungspotenzial durch E-Business

Eine tragende Säule für Unternehmen ist die Erschließung neuer Märkte und die Ansprache neuer Kundengruppen mithilfe des E-Business. Beispielsweise lassen sich Online-Plattformen wie Amazon oder eBay für den Vertrieb von Produkten nutzen. Die Reichweite erhöht sich auf diese Weise schlagartig und neue Käufergruppen können die Produkte erwerben. Durch das Verschicken von Newslettern und des daraus resultierenden Feedbacks lassen sich marktgerechte Produkte entwickeln, die eine breite Käuferschicht ansprechen. Die standortübergreifende Vernetzung einzelner Geschäftsbereich hebt die räumliche Trennung auf und führt zur Schaffung neuer Arbeitsmöglichkeiten. Bereits in der Gegenwart wird in zahlreichen Unternehmen das Home-Office der Mitarbeiter konsequent in die innerbetrieblichen Prozesse eingebunden. Auch die standortunabhängige Teilnahme an Videokonferenzen wird durch das E-Business möglich.

Geschäftsfelder im E-Business

E-Business findet aus Sicht von Unternehmen auf verschiedenen Geschäftsfeldern statt. Der direkte Kontakt mit den Konsumenten wird als Business-to-Consumer (B2C) bezeichnet. Eine Geschäftsbeziehung zwischen zwei Unternehmen trägt die Bezeichnung Business-to-Business (B2B). Handelt es sich um Beziehungen zu einer öffentlichen Einrichtung wie Behörden oder Finanzämter ist von Business-to-Administration (B2A) die Rede, während E-Business im Mitarbeiterstamm als Business-to-Employee (B2E) bezeichnet wird. Eine Sonderform des E-Business bezieht sich auf eine Handelsbeziehung zwischen zwei Verbrauchern, wie sie beispielsweise auf einer Versteigerungsplattform zustande kommt. In diesem Fall spricht man von einem C2C-Business oder Consumer-to-Consumer (C2C).

Weiterführende Links:

E-Business bei Wikipedia

JA, ICH WILL MEHR ERFAHREN!




Ich bitte um Informationen zu (bitte auswählen):

Mit dem Absenden dieses Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet und gespeichert werden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung