ARBITRAGE

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 Arbitrage – schneller Verdienst im Affiliate Marketing? 

Arbitrage erklärt von SUMAGO

Arbitrage ist ein Begriff, der ursprünglich aus dem Finanzsektor stammt. Der Arbitrageur nutzt geringfügige Preisunterschiede zwischen einzelnen Handelsplätzen aus, um mit der Preisdifferenz einen Arbitragegewinn zu erzielen. Arbitragemöglichkeiten an den internationalen Börsenplätzen bieten sich bei Devisen, Aktien und Rohstoffen. Eine etwas abgewandelte Bedeutung hat der Begriff Arbitrage im Affiliate Marketing. In diesem Segment wird damit eine Taktik bezeichnet, bei der einer Werbeanzeige auf einen eigenen Affiliate-Link geschaltet wird.

ARBITRAGE

Arbitrage: Funktionsweise im Affiliate Marketing

Lange Zeit existierten mehrere Möglichkeiten für Affiliates Arbitragegeschäfte über Google zu machen. Ziel war es immer, Nutzer auf die eigene Affiliate Webseite zu locken und zum Kauf der dort angebotenen Produkte zu animieren. Verbreitet war die Methode, eine Google AdWord Anzeige zu schalten, über die ein User auf die eigene Affiliate Seite gelangte und von dort über einen Link zum Produkt. Bis zum Verbot durch Google im Jahr 2007 konnten Betreiber von Affiliate-Sites diese Arbitragemöglichkeit nutzen. Auch die googleeigene Werbeplattform AdSense wurde von Affiliates genutzt, um Arbitrage mit einer Webseite zu erzielen. Traffic wurde durch die Weiterleitung auf die eigene Webseite generiert, wo ebenfalls Werbeanzeigen über Google AdSense eingebaut waren. Ein Arbitragegewinn entstand, wenn die Einnahmen über AdSense höher waren, als die Klickpreise für die AdWord Werbung. Die Betreiber der weltweit größten Suchmaschine haben allerdings auch diese Taktik unterbunden, wie in den Nutzungsbedingungen nachzulesen ist.

Arbitrage bei Preisvergleichen

Neben den Betreibern von Affiliate-Sites machen auch Preissuchmaschinen Arbitragegeschäfte. Dabei schalten die Betreiber einen Werbelink als Google AdWords Kampagne und leiten den Nutzer auf diese Weise auf die eigene Preisvergleichseite. Klickt ein User einen dort vorhandenen Link an, fließen Provisionen für Klicks oder Verkäufe. Andererseits nutzen Betreiber von Affiliate-Seiten die Internetauftritte von Preissuchmaschinen, um dort eine Werbeanzeige zu platzieren, die auf die eigene Webseite führt. Nach dem Anklicken durch einen Nutzer wird auch in diesem Fall eine Provision fällig, wenn nach der Methode Cost per Click abgerechnet wird. Berechtigte Kritik an diesem Geschäftsmodell verweist darauf, dass derartige Arbitragegeschäfte keinerlei Nutzen für die User haben.

Fragwürdiger Nutzen von Arbitragegeschäften

Die Arbitragemöglichkeiten im Bereich Affiliate Marketing stehen immer wieder in der Kritik. Zwar können mit dieser Methode Gewinne erzielt werden, doch der Nutzen für die User ist äußerst fragwürdig. Darüber hinaus ist die Nachverfolgung und Überwachung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses zeitintensiv und aufwendig, da wichtige Kennzahlen wie Cost per Click oder Cost per Lead permanent überprüft werden müssen. Dabei müssen die Betreiber von Affiliates stets den Return on Investment im Auge bestimmen. Suchmaschinen wie Google gehen mittlerweile gegen diese Praktiken vor, sobald sich abzeichnet, dass der Nutzen für den User auf der Strecke bleibt. Wie in der Vergangenheit bereits geschehen, reicht eine Änderung in den Nutzungsbedingungen, um sprudelnden Arbitragegewinnen den Hahn zuzudrehen.

Weiterführende Links:

Arbitrage bei Wikipedia

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