Passives Einkommen – Der große Beschiss

14. Juni 16 | ALLGEMEINES | 46 Kommentare|

Wer will es nicht? Ein regelmäßiges monatliches Einkommen ohne selbst einen Finger zu bewegen. Wenn du das suchst, dann wirst du aktuell sehr schnell über das Wortspiel des passiven Einkommens stolpern. Es kann auch sein, dass du über die Themen Geldverdienen im Internet, Digitales Nomadentum oder Affiliate Marketing auf das passive Nebeneinkommen gestoßen bist. Dieser Artikel soll dir zeigen, wie du mit dem Thema umgehen und welchen Versprechungen du nicht folgen solltest.

Passives Einkommen - Der große Beschiss

Übersicht über die Schlachtfelder des passiven Einkommens im Onlinemarketing

INFOPRODUKTE

Infoprodukte sind eine feine Sache, wenn man das Thema richtig angeht und die richtigen Erwartungen hat. Wenn du also selbst Fachmann in einem Bereich bist oder einen Fachmann kennst, der ein bestimmtes Problem lösen kann und es auf der anderen Seite dafür eine Nachfrage geben kann, dann macht es Sinn, ein solches Infoprodukt zu „erschaffen“. Wenn ich davon ausgehe, dass ein wirklich ordentliches Infoprodukt entsteht, dass auch noch in einigen Monaten oder Jahren funktioniert muss ich mit Kosten von mindestens 5.000 € rechnen. Mindestens bedeutet halt, dass es auch schnell 10.000 € oder 20.000 € werden können. Es kommt auf den Umfang an. Ich persönlich gehe selber von mindestens 5.000 € aus. Gute Texter, Grafiker und Videos kosten halt Geld. Wenn dann ein wirklich tolles und problemlösendes Produkt entstanden ist (und das weißt du nie 100%), dann musst du es auch noch gewinnbringend vertreiben. Es beginnt also das Spiel der Margen. Werbung dafür billig einkaufen und das Infoprodukt teuer verkaufen. Die Marge ist am Ende das, was euer passives Nebeneinkommen ausmachen kann.

DOCH ACHTUNG!!!

Weder das Erstellen eines guten Infoproduktes noch das Arbitrage-Geschäft (Margen) sind einfache Felder. Es gehört schon eine gewisse Portion Erfahrung dazu, um hier erfolgreich zu sein. Stell dir vor du verkalkulierst dich beim Einkauf der Werbung und beim Verkauf des Produktes. Dann wird aus deinem passiven Nebeneinkommen schnell ein aktives Geldproblem mit allem was dazu gehört.

Glaube also den Leuten nicht, die dir versprechen, dass alles ganz einfach ist. Wenn du das Wort einfach oder Ertragsgarantie hörst, renne und zwar sehr schnell.

Ich habe in meinem Onlinemarketingleben nicht viele Menschen getroffen, die dauerhaft ein passives Einkommen mit Infoprodukten generieren konnten. Die Gründe dafür sind relativ einfach. Die Märkte und Bereiche, die mit den Infoprodukten bespielt werden sind meistens nur zu Beginn gering bis gar nicht umkämpft. Wenn andere merken, dass es dort Geld zu verdienen gibt, wird es ganz schnell eng. Die Preise für Werbung steigen und die Konkurrenz wird größer. Die Margen sinken und oft lohnt es sich schnell überhaupt nicht mehr. Chance und Infoprodukt gehen kaputt. Die Menschen, die es richtig gut machen, die wollen daraus vom Ansatz her kein passives Einkommen erreichen. Sie würden es immer aktiv betreiben und nie in die Passivität verfallen.

Geld verdienen im Schlaf?

INFO-WEBSEITEN

Für mich ist das Thema passives Einkommen überhaupt nicht mit dem Thema der reinen Info-Seiten zu verbinden.

Was sind Info-Seiten?

Im Kern funktioniert es ganz einfach. Du setzt eine Seite auf (in der Regel einen WordPress Blog) und erstellst dir ein Template. Dann machst du eine Keywordrecherche zu deinem Thema. Ziel ist es immer möglichst viele Keyword-Kombinationen und Longtail-Keywords mit gutem Suchvolumen zu erkennen. Aus dieser Keywordrecherche erstellt du eine Informationsarchitektur und Navigationsarchitektur. Dann lässt du zu allen Kategorien und Seiten Texte erstellen und besorgst dir Bilder. Dann bringst du alles hübsch online, meldest es an und setzt ein paar unspektakuläre Links. Fertig!

In der Regel wird die Info Seite dann relativ schnell Traffic bekommen, den du über Adsense oder Affiliate Marketing monetarisieren kannst. Ganz einfach oder?

DOCH ACHTUNG!!!

So liebevoll sich das Erstellen anhört, so nicht liebevoll geht Google in der Regel ziemlich schnell auch mit der Seite um. Sie bekommt das was sie verdient. Keine Besucher mehr. Meistens, weil die Besucher selber durch ihre Navigationsverhalten signalisiert haben, dass es nicht liebevoll ist. Also schnell rein und schnell raus geht, wenn man das als Geschäftsmodell betreibt. Machen aber die meisten nicht. Sie denken sie können mit wenig Kapitaleinsatz mal etwas machen und werden dann daraus ein langanhaltendes passives Einkommen erwirtschaften. Ganz oft läuft es hier genauso wie bei den Infoprodukten. Konkurrenz steigt, Werbung wird teurer und weg ist die Marge oder der Traffic.

Auch hier kenne ich nur wenige Leute, die das perfektioniert haben. Es geht. Der Know-How-Ansatz ist aber ein völlig anderer. Die Leute würden das auch nie als passiv bezeichnen, sondern als Test oder als aktives Businessmodell.

KURSE, WORKSHOPS UND WEBINARE FÜR INFOPRODUKTE UND INFO-SEITEN

Hier beginnt das, was als der „Große Beschiss“ im Zusammenhang mit dem Thema „Passives Einkommen“ benannt werden kann. Es gibt da draußen einen großen Anteil an Menschen, die dir erklären möchten, wie das mit diesen Infoprodukten und Info-Seiten funktioniert UND wie man damit viel Geld und passives Nebeneinkommen erzeugen kann. Hier wird direkt mit den Wünschen und Träumen von Menschen gespielt und wie vor Jahrtausenden schon funktioniert es. Wir Menschen sind halt so. Ja. Doch das heißt ja nicht, dass man nicht warnen kann und darf.

Woran erkennst du die Abzocker und den großen Beschiss?

Das Werben mit Superlativen und materiellen Werten

Eigentlich ist es ganz einfach. Wenn sich jemand hinstellt, zeigt was er hat und erklärt er hätte das mit Infoprodukten, Info-Seiten oder anderen ähnlichen Hebeln erwirtschaftet, dann solltest du Augen und Ohren schließen. Immer wenn du eine Werbung siehst, wo mit Superlativen (Stars, dicke Autos, Juwelen, Gold oder mit fernen Zielen) geworben wird, ist NIE etwas Seriöses dahinter. NIE.

Erfolgsgarantien

Damit wird auch sehr gerne gearbeitet. Es wird dir versprochen, dass du deine Ziele erreichen wirst. Ja, wenn du zum Beispiel einen 50-Punkte-Plan genau einhältst. Hier liegt die Sollbruchstelle der Versprechungen. Die Anbieter werden immer Punkte finden, die gar nicht oder falsch umgesetzt wurden. IMMER. Also eine sichere Sache für die Anbieter. Ist das verboten? Nein, aber es ist halt Beschiss.

Verkäufer, Verkäufer, Verkäufer

Wie in allen Teilen der Wirtschaft sind die fähigsten Verkäufer sehr oft genau in diesen Beschissbereichen zu finden. Diese Menschen, die genau merken, wenn jemand Not oder Verlangen hat und die alles versprechen, um nur den Sale zu bekommen. Man hat oft den Eindruck, dass man diesem Menschen fast ausgeliefert ist, weil sie das System der 10xJA extrem gut verstanden haben. Und warum ist das so, dass sich hier die besten Verkäufer finden?

Weil es extrem ertragreich ist.

Die Versprecher von passivem Einkommen

Was brauche ich?

Offline

Ich brauche eine geile Location, tolles Ambiente, ein paar Unterlagen und Verkaufstalent. Alles nicht schwer. Dann verkaufe ich meinen 5.000 € Kurs über Versprechungen auf passives Einkommen an 20 – 40 leichtgläubige Menschen. Bäng. Schon habe ich 100.000 € bis 200.000 € Umsatz gemacht. Kosten: Wenn wir mal hoch rechnen 50.000 €. Den Rest könnt ihr selber erkennen.

Online

Ich brauche eine geile Landingpage, die alles das verspricht, was Menschen geil finden. Alles, wobei es darum geht ohne viel Arbeit ein passives Einkommen zu erwirtschaften. Diesen Menschen verkaufe ich einen 500 € Online-Kurs mit Unterlagen und ein paar Videos. Da es hier breiter gestreut wird, kann man hier auch mehr Sales erwarten. Ich habe von 50 bis 100 Verkäufen innerhalb von 14 Tagen gehört (hängt immer ein wenig von der Werbung und der Community ab). Das wären dann zwischen 25.000 € und 50.000 € in 14 Tagen und das geile ist ja, dass es nach 14 Tagen nicht zu Ende ist.

Jetzt kombiniere mal die beiden Felder. Naja.

Warum schreibe ich einen solchen Post über passives Einkommen in einem SEO/Content Marketing-Blog?

Ich bin seit 1998 im Onlinemarketing aktiv. Ich habe Viele kommen und gehen sehen und viele „Geschäftsmodelle“ angeschaut.

Da waren zu Beginn die Dialer. Auch ein ganz großer Beschiss. Einige Namen, die man so kennt sind in dieser Zeit groß geworden und haben damit ihr erstes großes Geld verdient. War das cool? Nein. Kümmert es heute noch jemanden? Nein!

Das zeigt, dass es mit der Moral im Onlinemarketing auch noch nie so doll bestellt war. Danach kamen die SEO Agenturen. Auch hier wurden oft die oben beschriebenen Methoden von Agenturen eingesetzt. Es wurde massiv mit Versprechungen und mit Garantien gearbeitet. Massengeschäft. 50 Kunden auf einen Account Manager. Ihr habt vielleicht davon gehört oder kennt es selber.

Waren es immer Agenturen die man nicht kannte? Nein. Es waren oft Agenturen, wo man die Leader auf großen Konferenz treffen konnte. Anerkannte Fachleute, wie man im Volksmund so sagt.

Danach wurde der Markt von Google mit Panda und Pinguin aufgeräumt. Es begann die Zeit, in der einigen die Felle des Linkbuildings weggeschwommen sind. Die Luft wurde dünner und so wurden neue Wege und Möglichkeiten gesucht.

Schwups war die Onlinemarketing Welt verbunden mit der Welt der „schnell und hektisch reich“-Leute. Menschen, die eher für den großen Beschiss und die dunkle Seite des Onlinemarketings stehen, traten auf die Spielwiese.

Ich persönlich merkte, dass ich mit dem schwarz/weiß Denken nicht weiterkam. Ich brauchte einen neuen Parameter, um Gut und Böse zu trennen. Ich konzentrierte mich auf die Menschen selbst und schaute, wer was macht. Nur weil jemand einen Mail-Pool über ein kostenloses E-Book generierte war er kein Böser. Auch nicht, wenn er ein Exit-Popup nutze. Mir war immer wichtig zu erkennen, ob nicht falsche oder total unrealistische Versprechungen gemacht wurden.

Die Bescheisser benutzen immer dieselben Methoden.

Passives Nebeneinkommen

Wie kann ich mich selber also vor diesen Versprechungen/Verlockungen schützen?

Gar nicht. Du musst dir Mühe geben und hinter die Kulissen blicken und deinen allgemeinen Erfahrungsschatz hochhalten.

Wenn dir jemand sagt, du musst nur ein E-Book und drei Bilder auf einer Plattform einstellen und wirst so ein passives Einkommen erzeugen, dann MÜSSEN deine Alarmglocken angehen. Wenn diese Möglichkeit zum leichten passive Einkommen auch noch Geld kostet, dann sollten ALARMSIRENEN schrillen. Und wenn dir dann noch jemand das passive Einkommen verspricht, dann mach doch was du willst, aber glaube und zahle denen dann nichts.

Fazit zum Thema passives Einkommen

Ich habe ein paar Beispiele aus der Welt des großen Beschisses aufgezählt. Das Feld ist viel breiter und ich beobachte sehr kritisch, dass leider gerade der Bereich der Digitalen Nomaden mit dem Thema Infoprodukte abdriftet. Ein Bereich, der eigentlich viel zu spannend ist, um ihn so zu zerstören.

Auch ja und glaubt niemals einem Menschen, der meint er würde hunderte von Infoprodukten wirtschaftlich erfolgreich ohne Arbeit betreiben 😉

Habt auch ihr Erfahrungen mit passivem Nebeneinkommen und Versprechungen gemacht, dann schreibt es doch mal in die Kommentare.

 

Über den Autor

Marco Janck auf Google +
Marco Janck hat SUMAGO im Jahre 2004 gegründet und betreibt die SEO Agentur seitdem im „Speck-Gürtel“ von Berlin mit großem Erfolg.

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46 Kommentare

  1. Soeren Eisenschmidt
    Soeren Eisenschmidt 14. Juni 2016 at 14:53

    Feiner Artikel. Und ja, ich habe in diesem Bereich eigene Erfahrungen. Sogar sehr aktuelle. Mal sehen, wäre etwas, was eventuell auf die CAMPIXX passt. 🙂

  2. Stephan
    Stephan 14. Juni 2016 at 15:57

    Die Negativschrift macht das Lesen leider ziemlich unangenehm 🙁

  3. Christopher Fischbach
    Christopher Fischbach 14. Juni 2016 at 16:45

    Super Artikel, danke dafür!

    Ich wünsche mir auch noch eine Kleinigkeit. Ich habe den Artikel übers Tablet gelesen und da stören die floating social media buttons, da sie den Text überdecken. Vielleicht findest du ja eine Möglichkeit das zu verhindern. Ansonsten, top Arbeit, ich schaue öfter vorbei.

  4. Sammy Zimmermanns
    Sammy Zimmermanns 14. Juni 2016 at 17:16

    Sehr cooler Post, der mir und voele anderen aus der Seele spricht. Woher hast Du eigentlich diese geilen Grafiken, die wie die Faust aufs Auge passen?

  5. Uwe
    Uwe 14. Juni 2016 at 17:26

    Sehr guter und informativer Artikel. Sollte einige wachrütteln. Es gibt ja noch weitere Felder, als digitale Infoprodukte, Affili und Co. Man kann auch „passiv“ mit echten Produkten zum Anfassen Geld verdienen. Verkaufe etwas, was man anfassen kann und baue damit eine Marke auf. Passiv in Anführungszeichen, wenn du es so aufbaust, dass du eher strategisch tätig bist und dich darum kümmerst, dass die Räder nicht still stehen sondern sich so drehen, wie sie sich drehen sollen, sonst könnte es auch einmal einen Stillstand geben und der Spaß ist aus.

    Ich teste da gerade etwas und sorge dafür, dass das reine Doing so gemacht wird, wie ich es bisher mache. Dann sollte man mit 1-3h Steuerung je Woche hinkommen. Wenn es so klappt, wie gedacht und aktuell sieht es so aus, berichte ich mal davon.

  6. Jonas
    Jonas 14. Juni 2016 at 17:36

    Arbitrage ist ein risikoloser Gewinn, das liegt bei Strategien für passives Einkommen eigentlich nie vor. Zunschnelllebig ist das Geschäft. Den gibt es eh fast nie außer bei der SEOcampixx 😉 Sonst sehr schöne Gedankengänge und auch mal kritisch beleuchtet.

  7. Grieche
    Grieche 14. Juni 2016 at 17:50

    Super Artikel mit Tiefgang. Es wäre super, wenn ein paar seriöse Digitale Normaden Ihren Senf dazu geben könnten. Wegen der Schrift würde glaube ich schon ein sehr helles Grau als Schriftfarbe die Lesbarkeit erhöhen. Dann sticht der Kontrast nicht so stark ins Auge. Ansonsten sehe ich auch eher auf dunkle Webseiten weil sie meine Augen schonen 😉

  8. Elvis Benkovic
    Elvis Benkovic 14. Juni 2016 at 18:09

    Interessantes Thema – ich werde in der letzten Zeit besonders intensiv von Podcasts/NL und Büchern von „Trainern/Experten“ heimgesucht, die mir den Weg zur ersten Million einfach im OnlineKurs erklären wollen. Die Kurse sind sehr gut vermarktet und werbepsychologisch mit genau den richtigen Inhalten gespickt, um den Teilnehmer möglichst lange im System zu halten und von günstigen Abonnements bis zu 15.000€/Jahr Investments zu qualifizieren. Das geht über schicke Landingpages und Co. weit hinnaus. Da wurde richtig Zeit investiert. Diese Anbieter haben den Weg zum eigenen passiven Einkommen voll automatisiert und in meinen Augen perfektioniert, leider durch „Beschiss“, denn die Meisterleistung ist weniger der Inhalt des Kurses also der Nutzen für den Teilnehmer, sondern der Kurs als solches – als Passiv Einkommen für den Anbieter..

  9. Clemens
    Clemens 14. Juni 2016 at 18:09

    Hallo,
    Ein sehr interessanter und aufschlussreicher Artikel. Finde es gut, dass auch mal Leute ehrlich sind und sagen, dass es so nicht geht. Ich habe bis jetzt wenig Erfahrung in dem Bereich und werde mir einige deiner Tipps ansehen.

    Lg Clemens

  10. Marc Hoffmann
    Marc Hoffmann 14. Juni 2016 at 19:54

    Sehr schöner Artikel Marco! Gut durchdacht und genau auf den Punkt gebracht. Ich habe selbst einige Erfahrungen mit Infoprodukten gesammelt und wenn ich vorher geahnt hätte, wieviel Arbeit Launch etc. machen… Dennoch hat es sich gelohnt un die Kunden sind happy. Das Einzige was wirklich passiv sofort läuft, dass sind die Kosten für Hosting usw. 😉 LG. Marc

  11. Finn Lorenzen
    Finn Lorenzen 14. Juni 2016 at 21:27

    Also du hast in vielen Punkten recht, aber es stimmt auch nicht alles. Also das erste was auf keinen Fall stimmt, ist das man 5000 – 15000 Euro braucht um ein Info.produkt zu erstellen welches gut ist. Ich gebe dir recht das es welche gibt, die es so vermarkten wie du beschrieben hast. Es heißt aber auch bei vielen von diesen Personen nicht gleich das der Kurs scheiße ist. Es gibt wirklich gute, obwohl die so vermarktet werden. Es gibt auch Menschen wie Kris Stelljes die sich immer mit ihren Lambo zeigen, aber er sagt auch immer öffentlich das das ganz einfach besser verkauft. Ich gönne ihn auch den Lambo und er hat sich den auch verdient. Coca Cola verkauft auch das Spudelwasser als Erfrischungsgetränk und sagt nicht ey wenn ihr unsere Suppe kauft werdet ihr sehr fett. Und auch Zigarettenanbieter werben mit dem Genuss und nicht mit dem Krebs. Ich weiß sind sehr harte Beispiele, aber es ist ja nunmal so, dass VERKAUFT. Ich kann auch nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen und weiß das es Kurse gibt, die echt richtig gut sind obwohl sie so verkauft werden und auch mega schlechte. Ich würde gerne mal von dir wissen, ob du auch schon welche getestet hast, oder einfach nur so drauf los schreibst? Das wäre dann auch nicht so gut, denn meiner Meinung nach muss man alles selber mal ausprobiert haben, bervor man urteilt. So das langt jetzt aber auch… Schönen Abend noch.

  12. Finn Lorenzen
    Finn Lorenzen 14. Juni 2016 at 21:55

    Ok da hast du recht, die Stunden kosten schon. Aber trotzdem gibt es Produkte die so vermarktet werden und sehr sehr gut sind. Ich spreche da wie gesagt aus Erfahrung. Wenn du die Kurse nicht getestet hast, dann darfst du auch nicht urteilen. Es gibt allerdings auch Leute wie bei dir beschrieben. Was mich an diesen Artikeln wie deinem extrem stört ist, dass eigentlich alle über einen Kamm geschärt werden und das man auch nie Namen hört, wer genau jetzt diese ach so schrecklichen Kurse verkaufen. Es wäre doch mal gut für alle, wenn du eine Liste mit den machst, die deiner Meinung nach sehr schlecht sind. Somit kannst du deine Leser warnen. Aber ich höre nie einen Namen, weil dazu dann doch meistens keiner die Eier hat, oder einfach nie einen Kurs gekauft haben von dieser Person und somit nicht urteilen können. Ich finde es sehr gut das du deine Meinung schreibst, aber wie gesagt ohne selber aktiv getestet zu haben, sollte man vorsichtig sein.

  13. Finn Lorenzen
    Finn Lorenzen 14. Juni 2016 at 22:28

    Ich habe kein Projekt in diesem Segment, aber ich habe aus Kursen gelernt die so verkauft werden. Und ob du es glaubst oder nicht es funktioniert sehr gut. Man muss aber auch umsetzen auf die Fresse fliegen, wieder aufstehen, wieder hinfallen usw. Bis es geht. Es geht nicht von heute auf morgen, aber durch diese Kurse habe ich extrem viel gelernt. Sonst hätte ich einfach gar nicht gewusst was ich machen sollte. Findest du diese Verkaufsweise denn nur in dieser Nische schlimm, oder in jeglicher? Denn es wird einfach überall so verkauft, wie z.b. Daiting, abnehmen etc. Es stört mich sehr das du schreibst das diese Kurse NIE etwas taugen. Aber wie gesagt ich gebe dir auch in manchen Punkten recht, nicht das das jetzt falsch rüber kommt.

  14. Leo Kobes
    Leo Kobes 15. Juni 2016 at 9:12

    Servus Grosser!

    Schnell. Hektisch. Reich. Werden. Nachfrage => Angebot – solange Gruppen von menschen das unbedingt so möchten und selber nicht in der Lage sind ein wenig differenzierter zu denken und alles für Wahr annehmen tut es mir leid.

    Sehr Guter Post – der sehr wenig Leute in der SchnellHektischReichWerden ecke lesen werden, ich hoffe das gegenteil natürlich, aber auf den Punkt gebracht.

  15. Florian
    Florian 15. Juni 2016 at 10:51

    Schnelles, passives Einkommen und am besten noch mit wenig Geld – oder Zeiteinsatz gibt es nicht, bzw. nur sehr kurzfristig und sehr wenigen Ausnahmen.
    Die potenziellen Kunden eines Kurses, Seminar usw. sollten einfach immer prüfen, wer dahinter steckt bzw. was diese Person selber geleistet hat. Wenn mir jemand erzählt, wie man schnell mit Ebooks oder Landingpages oder ähnliches reich werden kann, kann er doch einfach mal ein paar Projekte zeigen und beweisen, wo er sein Wissen erfolgreich eingesetzt hat.
    Genau das können eben die wenigsten. Im Internetmarketing-Bereich gibt es genügend Vollprofis die auf Konferenzen irgendwas von Strategien & Co. erzählen, selber aber in einer maroden 1- oder 2-Zimmerwohnung leben und nicht ein einziges, wirklich erfolgreiches Projekt auf die Beine gestellt haben.

  16. André Kienast
    André Kienast 15. Juni 2016 at 13:58

    Lieber Marco, ich stimme dir vollkommen zu. So langsam kommen auch immer mehr kritische Stimmen zu diesem Thema an die Oberfläche. Generell kann man im Leben sagen: Wenn es zu schön um wahr zu sein scheint, dann ist es das meistens auch. Wenn du Teenager oder Anfang-Zwanziger im Lamborghini zu ihrer Villa am Meer düsen siehst, und sie dir erzählen wie Business läuft, muss man schon sehr große Scheuklappen tragen um nicht zu sehen, dass da was nicht ganz richtig sein kann.

    Mich würde interessieren, wie du den Zusammenhang zum digitalen Nomadentum siehst? Ich sehe da in erster Linie keinen direkte Connection zu passivem Einkommen. Im Grunde bedeutet es für mich „ortsunabhängige Arbeit am Laptop“, die trotzdem eines ist: Arbeit gekoppelt an aktives Einkommen.

  17. Hans Christian Blecke
    Hans Christian Blecke 15. Juni 2016 at 15:48

    Sehr schöner Artikel. Spricht mir aus der Seele. Weitermachen!

    Die sumome Buttons auf dem Tablet kannst Du übrigens in den Griff kriegen. Ändere einfach in der mobilen Einstellung den Wert der Screenbreite, ab der die Buttons unten angezeigt werden auf 1024px. Dann sollten die Buttons beim Tablet unten erscheinen, wie auf dem Smartphone.

  18. Bernd Schnücker
    Bernd Schnücker 16. Juni 2016 at 10:22

    Oh Mann, ja. Da hast Du echt einen Nerv getroffen.

    Ich weiß selber nicht, was ich von der Branche halten soll. Und ich weiß selber nicht, wie ich mich selber einschätzen soll. Ich bin Pädagoge, habe in der e-learning Branche gearbeitet. Was ich also zur Abwechslung mal tatsächlich weiß ist, wie man einen guten Online-Kurs baut. Und ich gebe Dir total recht. Wenn Du zusammenzählst, welchen Aufwand Du wirklich betreiben musst (Konzept bauen, Marktanalyse, Produktion, Umsetzung im Internet, und und und), dann bist Du selbst bei Nutzung einfacher Techniken und Tools (WordPress und so) ruck zuck bei 5.000 Euro.

    Dann muss das ganze noch verkauft werden. Selbst, wenn es ein vollständig automatisierter Kurs ist (was aus pädagogischer Sicht nicht so arg wertvoll für den Lernenden ist, aber gut – ist ja nur ein „Einstiegsprodukt“…), verkauft sich der nicht von selbst. Also ist Klinkenputzen angesagt… Netzwerken ohne Ende (inkl. Qualitätsbloggen) oder richtig viel Geld in Traffic investieren.

    Schnell? Einfach? Passiv? Wenn es nachhaltig werden soll, gibt es das nicht. Zumindest nach meiner Erfahrung.

    Klar, die Verpackung ist wichtig. Die Verpackung ist nun mal das Marketing. Was da der Weisheit letzter Schluß ist – gute Frage. Aber eine gute Verpackung taugt auch nur was, wenn das Produkt richtig geil ist. Und ein richtig geiles (Info)Produkt ist nicht „schnell und einfach“. Es ist auch nicht „passiv“.

    Schön, dass ich mir das mal von der Seele schreiben konnte… und mich gleichzeitig der Artikel zum Nachdenken anregt, für meine eigenen Projekte. Ich hatte mich hier und da auch schon dabei ertappt, abzudriften… schneller Erfolg ist doch so verlockend.

    Daher meinen Dank und herzliche Grüße
    Bernd

  19. Leander K.
    Leander K. 16. Juni 2016 at 10:26

    Für alle, denen dieses Dunkelwelt-Design das angenehme Lesen verhagelt: einfach im Browser „Ansicht -> Webseiten-Stil -> kein Stil“ wählen und schon genießt man normale schwarze Schrift auf weißem Grund. (Firefox).

  20. Michael Zachrau
    Michael Zachrau 22. Juni 2016 at 11:35

    Ich denke Du hast den Nerv einer Branche getroffen, in der viel versprochen, mit Sehnsüchten gespielt und am Ende sehr wenig bis nichts geliefert wird.

    Ab Ende 2012 habe ich mir mal die Mühe gemacht, ein besonders arges Betrugssystem, das als Schneeballsystem angelegt war, aufs Korn zu nehmen.
    Habe deutlich gemacht, was ich von Bannersbroker halte. Und vor Bannersbroker gewarnt.

    Das hat mir viel Kritik und Angriffe, auch sehr persönliche eingetragen. Selbst ein Gerichtsverfahren wurde von einem besonders notorischen Bannersbroker-Partner angestrengt – das ich (mein Anwalt sagte ich hätte keine Chance, die Richter sahen das GottseiDank anders) gewann.

    Über 2 Jahre lang alle Interessierten in den deutschsprachigen Ländern Gelegenheit hatten, sich selbst ein Bild zu machen und unverfälschte Informationen über Bannersbroker erhielten.

    Und berichten konnten, ohne gleich gesperrt zu werden, wie es bei Bannersbroker immer war. Wer Fragen stellte, oder gar Kritik äußerte wurde gleich hinausgeworfen und verlor sogar seine Einlage.

    Wie konnte es solange gehen?

    Antwort: Weil es auch zuletzt noch genug Blender und Skrupellose gab und auch zuletzt noch genug hirnlose Opfer, die alles glauben, was Ihnen gesagt wird.

    Im Jahre 2015 war dann endgültig Schluss mit der betrügerischen und kriminellen Bauernfängerei von Bannersbroker.

    Nun kommt ans Tageslicht, wie die Betrüger-Bande gearbeitet hat. Durch die Zusammenarbeit der internationalen Strafverfolgungsbehörden deutet sich nun auch an, dass die Drahtzieher nicht, wie sonst oft in solchen Ponzi-Schemes, straffrei davon kommen.

    Die Betrüger hatten vielen Menschen vorgegaukelt, dass es sich bei Bannersbroker um ein legales und seriöses Internet-Geschäft handelt und dabei skrupellos Existenzen vernichtet und Familien um Ihr gesamtes Gespartes geprellt – gegen besseres Wissen, vorsätzlich.

    Zuletzt hatte einer der Geprellten keinen anderen Ausweg mehr gewusst und Selbstmord begangen.
    Im Dezember 2015 sind die Betrüger auch endlich in Kanada verhaftet worden.
    In einer koordinierten Ermittlungsaktion, an der die Staatsanwaltschaften und Steuerbehörden einiger Länder u.a. auch von Deutschland beteiligt waren, sind die dreisten Betrüger im Dezember 2015, also ca. 3 Jahre nach meinem ersten Artikel, gestoppt worden.

    Und was machen diejenigen, die Bannersbroker in Deutschland verkauft haben, jetzt?

    Das nächste Schneeballsystem namens My Advertising Pays.

    Vielleicht solltest Du auch mal ein paar Namen und Firmen nennen. Das bringt die Sache ins Rollen.
    Finchsells, ein Affiliate Spezialist aus UK u.v.a. waren für mich die Vorbilder. In UK, USA und Canada werden auch Negativlisten geführt etc.

  21. Michael Zachrau
    Michael Zachrau 23. Juni 2016 at 12:08

    Das kann ich sehr gut verstehen.
    Deine Warnung bzw. die Ermahnung zur Vorsicht ist sicher auch so bei vielen „gefährdeten“ Leuten angekommen.

  22. Axel Schröder
    Axel Schröder 25. Juni 2016 at 9:58

    Hallo Marco,
    ich bin absolut Deiner Meinung. Das Thema „Passive Income“ hat mich 2012 schon genervt, daher hab ich damals (2012!) diesen Artikel geschrieben.
    https://axel-schroeder.de/passive-income-das-geld-perpetuum-mobile-ein-kritischer-kommentar/
    Da gibt es meiner Meinung nach zweierlei Typen: Die Leute, die den Mythos „Passive Income“ am Laufen halten und die anderen Leute, die dann passende Produkte für viel Geld anbieten.
    Ich bin mal gespannt, wie lange die Welle geritten wird, bis die ersten ertrinken.
    Mit bestem Gruß,
    Axel

  23. Tina Loy
    Tina Loy 26. Juni 2016 at 17:42

    Hallo,
    ich habe mich gerade intensiv für azon-master interessiert und nun lese ich diese Seite….
    Das macht natürlich sehr nachdenklich, dann werde ich wohl mal die Finger davon lassen.
    Danke für den ausführlichen Bericht.
    Tina

  24. Tina Loy
    Tina Loy 27. Juni 2016 at 16:57

    Und wie ist die Meinng zu Evergreen?

  25. Henric Bensson
    Henric Bensson 28. Juni 2016 at 8:35

    Hallo Marco

    Danke für Dein Posting – ich liebe kritisch denkende Menschen!

    Warum ich auf Deine Website gekommen bin? Ganz einfach:
    https://www.facebook.com/florian.berger.37201/posts/1610710369240453

    Inzwischen bin ich in diesem Thread gesperrt, weil ich wohl etwas „zu arg“ kritisch war. Das ist manchmal meine Art, wenn bei mir alle Warnlampen rot aufleuchten. Anfänglich dachte ich, dass dieser Florian Berger (sonst bedacht und seriös) sich einen Scherz erlaubt und nur mal testen will, wie mancher sich meldet. Aber er meint es wirklich ernst !

    Ich habe mich dann – wie angeboten – bei Christoph Grun gemeldet und die Info bekommen:

    Zitat:
    ********************************************************************
    So… Hier und jetzt nun die versprochenen (wenigen) Infos:

    Ich habe mit Florian abgesprochen, dass ich einen kompletten Videokurs machen werde. Es wird also nicht nur ein Ebook – das Thema ist nach meinem Dafürhalten dafür zu komplex. Die Idee ist einfach (und) genial.

    Der Kurs wird nach der Fertigstellung für 297 Euro verkauft werden. Nach unseren Schätzungen ist es so, dass dieser Betrag in kurzer Zeit schon wieder drin ist. Wie bereits geschrieben, brauchst Du sonst (außer ein paar Euro) keine Investition tätigen. Dein Preis als Früheinsteiger liegt bei 100 Euro.

    Wenn Du dabei bist, schick mir bitte Deinen Namen und Deine Anschrift für die Rechnung. Außerdem bitte Deine Emailadresse, damit ich Dir die Rechnung mailen kann. Der Zugang zum Memberbereich wird ab Mittwoch offen sein. Dann gibt es (wahrscheinlich) bereits eine erste Version eines kurzen Ebooks zum Thema als Vorabinfo. Ich empfehle Dir trotzdem dringend, erst die Videos abzuwarten, weil es a) noch einige weitere Details gibt und b) Fehler natürlich vermieden werden sollten.

    Herzliche Grüße
    Christoph
    *********************************************************
    Zitatende

    Da meint also jemand allen Ernstes, dass man 100 Euronen einbezahlt ohne überhaupt nur im Geringersten zu wissen, um was es sich handeln soll. Und das Ganze wird einem dann natürlich noch schmackhaft gemacht, in dem man den „normalen“ Preis auf 297 Euro ansetzt und die 100 Euro nur kurz gelten sollen. Haha. Ich frage mich, wie mancher da (leider) reinfällt.

    Ich selber schreibe auch über dieses Thema, dann es nervt extrem, was da am Makrt passiert:
    http://www.henric-bensson.com/internet-piraten/

    LG, Henric

  26. Eve
    Eve 28. Juni 2016 at 17:39

    Zum Thema Namen nennen gibt es eine eindeutige Rechtssprechung in Deutschland:
    unterstelle ich öffentlich jemandem etwas, ist es Verleumdung und kann geahndet werden. Die Beweise liefere ich hier im Internet ja quasi frei Haus.
    Bezichtige ich den anderen einer Straftat, dann wird es richtig teuer für mich.

    Und eigentlich lernt man ja mit der Zeit selbst, worauf man achten sollte. Oder?

  27. Samuel
    Samuel 20. Juli 2016 at 17:20

    Servus,

    sehr interessant, aber vielleicht etwas pessimistisch?

    Nichts tun und Geld verdienen funktioniert natürlich nie lange. Vor allem in Deutschland. Die Qualität muss stimmen, das ist klar. Wenn ein fertiges Produkt die unzähligen „Tests“ bestanden hat (ob das eine Software, ein Ebook oder sonst etwas ist), dann kann man sich schon „zurücklehnen“. Klar: je nach Sparte sollte man weiter an dem Produkt feilen und auch das fordert Zeit und Arbeit, aber dann: kann man sich wieder „zurücklehnen“.

    Als privates Projekt habe ich ein Ebook zur Zugspitze erstellt und promote das auf meiner Website. Seit Januar 2016 habe ich NICHTS mehr daran gemacht und das passive Einkommen fließt. Natürlich sieht hier keine die Arbeit die ich mit meiner Seite und dem Ebook hatte, aber: es funktioniert.

    Trotz alle dem: danke für die Warnung. Blauäugig sollte man ganz sicher nicht sein. Es bleibt harte, kontinuirliche und leidenschaftliche Arbeit. Das zeigt das Beispiel Peer Wandiger…

  28. Tobias
    Tobias 27. Februar 2017 at 17:11

    Hallo Zusammen,

    sehr interessanter Beitrag und auch interessante Kommentare, welche zum Grossteil meine Meinung und mein Danken wiedergeben.
    Ich beschäftige mich nun auch schon eine ganze Weile mit dem Thema eher kritisch. Wie geschrieben, handelt es sich bei einem sog. passiven Einkommen halt um einen sehnlichen Wunsch vieler Leute. Deshalb ist es wohl immer noch recht „einfach“ mit diesem Thema Geld zu verdienen. Ich gehe inzwischen davon aus, dass über 90% dieser „ich zeig dir, wie du mit Info-Produkten, Amazonxxxx, Aktien, Forex, usw…“ Geld verdienen kannst, nur „Schaumschläger“ sind. Sprich, sie blubbern zwar gross, haben das, was sie suggerieren aber nicht (oder dann eben nur durch den Verkauf dieser „Zusammenfassungen“) erreicht.
    Wer solche Bücher wie z.B. „Schnelles Denken, langsames Denken“, „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“, „rich dad – poor dad“, „denke nach und werde reich“, „wie man Freunde gewinnt“, „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ usw. kennt oder schon gelesen/gehört hat, merkt, dass einem fast alles, was die meisten Kandidaten in diesem Bereich von sich geben, einem irgendwie bekannt vorkommt 😉
    Oft geht es wohl nur darum, die Leute irgendwie zu motivieren („…..wenn du es wirklich willst“..blablabla) und leichtes oder eigentlich eh schon bekanntes Wissen interessant (oder unnötig ausschweifend) verpackt zu verkaufen. Wirkliches EXPERTEN-Wissen wird – denke ich inzwischen – sogut wie garnicht verkauft.
    Noch ein paar Gedanken zum Thema:
    => Bei vielen „wie erhalte ich ein passives Einkommen“ Seiten geht es inzwischen um Info-Produkte. In diesen wird dann erklärt, wie man mit Info-Produkten über Info-Produkte Geld verdienen kann 🙂
    => Wenn mir jemand sein „geheimes Wissen“ zum Erfolg mit Etwas oder bei Etwas verkauft, kann ich davon ausgehen, dass er entweder
    —> das Wichtigste weg lässt oder/und
    —> mit dem Verkauf dieser Info mehr verdient, als mit dem selber anwenden/umsetzen und/oder
    —> der Markt bereits erschöpft/ausgelutscht ist und mit dem Verkauf dieser Info’s noch das letzte Tröpfchen aus der Zitrone gequetscht wird und/oder
    —> die Person zusätzlich – in Form von Vermittlerprovisionen – von mir profitiert (z.B. melde dich für XY unter meinem Link an) und/oder
    —> die Person durch mein „nachmachen“ zusätzlichen Nutzen hat usw…..
    Hier könnte man wohl noch unzählige Punkte mit auflisten.

    MLM wäre ja grundsätzlich keine schlechte Sache und durchaus eine Möglichkeit für ein passives Einkommen. ABER, hier tummeln sich halt schon sehr viele schwarze Schafe. Entweder mangelt es überhaupt an „sinnvollen“ Produkten (und damit schon oft am Rande der Legalität) und/oder die Produkte sind masslos überteuert. Unterstrichen wird das Ganze dann – vorallem im Gesundheitsbereich – oft noch mit irgendwelchen Versprechungen, die nicht nachgewiesen werden können. Die Idee, durch eine Empfehlung einen Bonus zu bekommen, ist ja gut. Wer Spass daran hat, kann sich etwas aufbauen und mit der Zeit vielleicht auch davon leben.
    Heute geht es mehr darum, möglichst schnell neue Partner zu bekommen, die mit ihrem mind. Umsatz (Eigenbedarf) oder ihrer Partnergebühr die eigene Provision „finanzieren“. Das Produkt interessiert dabei oft garnicht oder existiert nur als Mittel zum Zweck.

    Jetzt habe ich glaub genug geschrieben. Inzwischen reicht es ja schon fast für ein Infoprodukt 😉

    Gruss, Tobias

  29. Dominik
    Dominik 8. Juli 2017 at 16:29

    Also erstens „100% passiv“ ist einfach nicht möglich. Egal ob du Nischenseiten betreibst, Produkte verkaufst, Immobilienhändler, Traden usw. Du musst immer irgendwie etwas machen. Es gibt immer Arbeit. Natürlich man kann Systeme aufsetzen, um sich persönlich mehr Zeit zu verschaffen. Das eigentliche Problem sind aus meiner Sicht dir Menschen selbst. Viele sind mit dem Job nicht zufrieden. Sie sehen in Medien wie andere Menschen viel Geld haben, teure Autos und Häuser besitzen, um die Welt reisen etc. Den Hintergrund (wie sie all das erreicht haben und das sie auch für diese Dinge hart gearbeitet haben), dass sieht so gut wie niemand. Sie sehen nur das sorgenlose Märchenleben. Deshalb wollen halt die meisten einfach Reich werden, ohne etwas dafür zu tun und denken, sie wären dann glücklich. Dabei vergessen sie die wichtigsten Prinzipien, weshalb diese menschen eben so erfolgreich sind. Durch diesen Geiz sind halt viele Menschen blind und lassen sich von Überschriften wie „1’934’457.80€“ Umsatz in nur x monaten blenden. Aber das wollen die ja!
    Man muss aber auch die andere Seite sehen. Wenn man Produkte verkauft, die nichts taugen, dann wird das schnell seinen umlauf machen… vorallem wenn man sein Gesicht zeigt. So etwas kann man sich nicht erlauben. Das wäre ein Schuss ins Knie! Ich kenne viele dieser Produkte, bin selbst Marketer und die meisten Produkte (nicht alle) sind sehr sehr gut. Alle Infos drin, viel wertvolle Know How und alles sauber erklärt. Jetzt kommt der Hacken: 90% sind zu Faul etwas umzusetzen: “ ohh jetzt muss ich noch das und jenes machen“ „was ich muss mein Gesicht zeigen“ etc. Das liegt daran, dass die meisten einfach die Absicht haben reich zu werden ohne eben die Erfolgsprinzipien zu verstehen…ohne Mehrwert zu bieten…

    Mein Tipp: Wenn du etwas hast, was du liebst (Leidenschaft) und du willst es zum Beruf machen, dann denke langfristig. Du wirst einige Jahren von Menschen ein Vorbild und Ansprechspartner sein. Du wirdt arbeiten müssen! Du wirst niemals zu 100% passives Einkommen haben, da es immer arbeit gibt. Liegt ja auch daran, dass du dein Thema liebst. Dann willst du immer erwas damit zu tun haben… Online Marketing ist der beste Weg zu starten, aber du musst auch Zeit und Geld investieren, völlig klar! Erschaffe mit deinem Wissen, Produkten und Dienstleistungen echten Mehrwert! Gib den Menschen etwas und du wirdt etwas dafpr bekommen. Denke langfristig und nicht kurzfristig…

  30. Sascha
    Sascha 25. Juli 2017 at 18:15

    Hey. Super Beitrag und einladende Webseite. Ich kann auch nur Positives zum System sagen und habe meine ersten Einnahmen generiert. Klasse finde ich, dass in dem Produkt alles Schritt für Schritt va. auch mit WordPress gezeigt wird.

    Außerdem finde ich Bonis klasse. Dort zeigt Rene Renk nämlich, wie man extrem günstig verreisen kann, wenn man als im Internet mit journalistischen Tätigkeiten unterwegs ist. Kompletter Mehrwert und ein Vielfaches von dem wert, was das Produkt an Geldwert kostet.

    Hier auch noch einmal meine Meinung zum Passiven Einkommen System von Rene Renk: http://www.sh-lifestylecoaching.com/rene-renks-passives-einkommen-system-online-geld-verdienen-2017/

    Viel Spaß und viel Erfolg weiterhin
    Dein Leser Sascha

  31. Achim Storz
    Achim Storz 25. Oktober 2017 at 10:47

    Super Artikel!!! Ich bin immer wieder überrascht wie naiv und leicht beinflussbar Leute auf so was eingehen.

  32. HektoPascal
    HektoPascal 7. Januar 2018 at 10:10

    Hallo! Ich habe „Passives Einkommen System“ ausprobiert. Meinen Bericht findet ih hier. Der Bericht informiert auf humorvolle und halbwegs neutrale Weise und enthält KEINE Affiliate-Links. http://hektopascal.net/online-geld-verdienen-ohne-aufwand-gibt-es-wirklich-passives-einkommen/

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