Warum der Jakobsweg das Onlinemarketing beeinflussen kann

Kaum ein anderer Bereich im Digitalen Wandel ist so schnelllebig wie das Onlinemarketing. Es ist wie ein Rausch. Der Ritt auf einer Rakete. Jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag, jede Stunde und sogar jede Sekunde kommen neue Nachrichten bzw. Inhalten, die man bewerten muss und die alle für sich eine Richtungsänderung beinhalten können. In dieser deutlich zu schnellen Zeit kann das Pilgern auf Jakobsweg eine Lösung sein, um das (sein) Gleichgewicht zu finden. Dieser Post ist der Beginn einer Serie, die meine Erlebnisse beim Aufeinanderprall der Welten erzählen soll.

Jakobsweg - Pilgern als Onlinemarketer

Seit 1998 bin ich jetzt mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Onlinemarketing verbunden. Unerwartet hat sich vor ein paar Jahren noch das Thema Content Marketing dazugesellt. Eine tolle, spannende und inspirierende Welt. Sie ist lebhaft, schnell, kommunikativ aber aktuell immer öfter und für viele Menschen überfordernd. Ich denke, dass die meisten Akteure in diesem Feld wissen, was ich meine. Die Masse an Informationen ist einfach zu groß und die Fokussierung auf Masterpieces ist immer wieder ein Kraftakt. Für nicht wenige Menschen im Marketing führt diese dauerhafte Überforderung ins BurnOut. Da helfen weder Firmen-Fahrräder, Kicker oder andere Leckerlis. Für immer mehr Menschen fährt der Zug in den Endbahnhof ein. Meist können sich die Menschen das Endresultat nicht aussuchen, weil die Belastbarkeit jedes einzelnen in die genetische Wiege gelegt wurde. Eines fällt jedoch auf. Es werden immer mehr, die am psychologischen Abgrund stehen.

Ich bin bislang selber von einem Burnout verschont geblieben, aber auch ich habe Situationen erlebt in denen ich erfahren musste, wie es sich anfühlen könnte, ein Burnout zu haben.

Das soll hier aber kein Präventions-Post gegen Burnout werden, sondern es soll die Verbindung zwischen den Themen-Welten schaffen, die ich in den kommenden Wochen versuche zusammen zu bringen. Der Onlinemarketing Welt und der des Pilgerns und des Jakobsweges.

Firmen Blog oder nicht Firmen Blog?

Das war für mich lange Zeit die Frage. Bringt es es Menschen etwas im SUMAGO Marketing Blog etwas über Pilgern und den Jakobsweg zu lesen? Hat das genug mit Marketing zu tun oder ist es zu weit weg vom Kernthema? Die Entscheidung fiel dann doch ziemlich schnell auf den Firmen Blog und ich will euch erklären warum.

  1. Meine Pilgertour auf dem Jakobsweg hat direkt etwas mit mir als Unternehmer und mit meiner Sicht auf den Onlinemarketing Bereich zu tun
  2. Ich bin kein christlicher Pilger, sondern ein SEO, Onlinemarketer und Content Marketer, der eine Herausforderung sucht und dabei die Macht der Ruhe und des Alleineseins erfahren will
  3. Meine Herausforderung war kurz nach Geburt der Idee, meine Reise mit dem Thema Filmmaking, Storytelling, Reise-Content und Formatfindung zu verbinden
  4. Am Ende sollen neben der persönlichen Erfahrung ein Film entstehen (iPhone Festival), Tagesvideos erscheinen und persönliche Erlebnisse in einem eBook zusammengefasst werden

Das ganze wird also eine Kombination aus Content und Findung werden. In der Kombination spricht es viele Zielgruppen an und ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass die Leute diese Kombination mögen. Gerade, weil ich nicht das „Goldene Nugget“ verspreche, sondern das normale Leben erlebbar mache. Es zeigt mir, dass unter der oft botschafts- und salesfokussierten Marketing Welt ein tiefes Verlangen nach Ehrlichkeit vorhanden ist. Selten habe ich so viele private Nachrichten bekommen und Chat-Kontakte gehabt wie in dem Themenbereich.

Es ist nicht die Welt der Hochglanzbroschüren und die Welt von „schnell und hektisch reich werden“, sondern die echte Welt. Die Welt, die ich seit Jahren mit allen unseren Kunden beackere auf einem ehrlichen und menschlichen Niveau. Ich glaube also, dass es die richtige Entscheidung ist, meine Erlebnisse mit hier mit euch zu teilen.

In diesem Zusammenhang habe ich gestern ein erstes Video publiziert, dass einige weitere Frage dazu noch einmal thematisiert.

 

https://www.youtube.com/watch?v=eiDFwK96HgY

Meine ersten Erfahrungen in der Vorbereitung auf den Jakobsweg:

Ich habe seit einigen Wochen in kleinen Schritten angefangen, mich auf die Reise vorzubereiten. Da die Herausforderung das Low Budget Filmmaking ist, kaufte ich auch sehr viel Film-Ausrüstung, um damit im Vorfeld Erfahrungen zu machen. Low Budget Filmmaking bedeutet hier: Format-Erstellung nur mit iPhone 6s, DJI OSMO und GoPro. Diese drei Kamera-Systeme bilden den Kern. Ich werde meine Erfahrungen mit den Systemen und den Zubehören in Videos zeigen.

Zwei Erfahrungen waren sehr wichtig. Die erste war das Thema: körperliche Anstrengung und Konzentration. Ich bin wirklich froh, dass ich vor dem Beginn des Jakobsweges ein wenig trainiert habe. Gerade in der ersten Woche überwog wirklich die Fokussierung auf den eigenen Körper und es war fast unmöglich sich auf die Content-Produktion zu konzentrieren. Auch wenn das deutlich besser geworden ist, so wird das ein Problem auf der Pilgertour werden, weil die tägliche Streckenlänge von bis zu 32 Kilometern schon nicht ohne sein werden. Das zusammen zu bringen wird eine tolle Herausforderung. Es hat mir gezeigt, wie enorm wichtig körperliche Fitness beim Filmmaking ist.

Die zweite Erfahrung war dann wirklich die Entschleunigung. Ich bin im Urlaub immer schon viel gewandert, aber dieses bewusste Laufen und das alleine Laufen haben eine andere Wirkung. Man nimmt deutlich mehr Momente anders wahr. Momente, die sonst verborgen bleiben. Ich bin im normalen Leben chronischer Autofahrer. Ich habe in der Entschleunigung so viele Szenen  entdeckt, dass ich mich riesig auf die Jakobsweg Tour freue. Es öffnet eine weitere Tür (Eingeweihte wissen schon ;-)).

Also warum das aber alles?

Ich habe die Vision SEO, Onlinemarketing und Content (Marketing) zusammen zu bringen. In der Vision will ich eigene Formate entdecken und nicht (nur) skalierbare Massenware. Um das zu schaffen muss ich so viele Content Formate wirklich verstehen, um auch in der Folge zu verstehen, wie die Menschen in der Produktion der Einzelgewerke denken und welche Probleme sie haben. Diese Tour wird mir mehr Erfahrung bringen im Bereich des Low Budget Filmmakings und das ist ein Bereich, dem ich den nächsten Hype zutraue. Die Voll-Digitalen werden das nicht verstehen ;-)

Die nächsten Tage und Wochen wird das Thema Low Budget Filmmaking hier also ein Fokusthema sein. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich beim Lernen begleitet. Ich habe das Gefühl, dass auch ihr am Ende nicht dümmer rausgehen werdet. Bis dann.

 

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