Black Hat SEO: Das musst du wissen

Black Hat SEO ist eine umstrittene Methode der Suchmaschinenoptimierung. Ihr Name basiert auf dem Umstand, dass der Bösewicht in Western üblicherweise einen schwarzen Hut trägt. Denn auch Black Hat SEO wird als Bandit unter den SEOs angesehen. Mit zwielichtigen Maßnahmen bringt es die Betreiber auf die oberen Plätze bei Google. Doch wie funktioniert Black Hat SEO überhaupt, und lohnen sich die Tricks aus der Unterwelt der Suchmaschinenoptimierung? Hier erfährst du mehr.

Black Hat SEO | Was ist das? | SUMAGO

Was ist Black Hat SEO?

Unter Black Hat SEO versteht man alle Maßnahmen, die Suchmaschinen gezielt irreführen. Google und Co. werden mit Black Hat SEO über Inhalte und die wahre Popularität von Webseiten getäuscht. Das Ziel ist dabei, bei Suchanfragen nach einem bestimmten Begriff oder Term bei Google ganz oben zu stehen. Dabei werden die Richtlinien der Suchmaschinen bewusst verletzt.

 

Black Hat SEO Methoden nutzen Schwächen oder sogar Bugs von Algorithmen der Suchmaschinen aus. Um das Ranking für ein Keyword zu optimieren, werden die organischen Suchergebnisse manipuliert. Black Hat SEO hatte vor allem in der Anfangszeit des Internets um das Jahr 2000 zum Teil verblüffende Erfolge. Inzwischen haben die Suchmaschinen jedoch effektive Methoden entwickelt, um den meisten Tricks schnell auf die Spur zu kommen.

Ist Black Hat SEO verboten?

Um es vorwegzunehmen: In der Regel sind Black Hat SEO Methoden nicht kriminell im strafrechtlichen Sinne. Solange ein Webmaster nicht in die Nähe des Betrugs gelangt, indem er einen bestimmten User täuscht und dadurch einen rechtswidrigen Vermögensvorteil erlangt, ist er rechtlich auf der sicheren Seite.

Die Folgen von Black Hat SEO sind jedoch gerade im Marketing verheerend. Denn Google vergisst nicht. Wer einmal mit unzulässigen SEO-Methoden aufgefallen ist, hat es in der Online-Welt zukünftig schwer, eine gute Reputation zu erlangen. Dazu kommt, dass Google mit dem E-A-T-Score den Ruf eines Autors für Texte im Internet zu einem offiziellen Ranking-Faktor gemacht hat.

Black Hat SEO Methoden

Es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen, die bei Black Hat SEO zum Einsatz kommen. Für die vermeintliche Optimierung einer Website werden beispielsweise folgende Methoden verwendet:

 

• Cloaking: Der Suchmaschine werden zum Beispiel Texte mit einschlägigen Keywords präsentiert, während der Browser des Users ganz andere Inhalte liefert – zum Beispiel Werbung. Das klassische Beispiel ist ein weißer Text auf weißem Hintergrund. Der Crawler liest den Text, der User sieht Reklame.


• Doorway Pages oder Brückenseiten: Sie leiten die Aufrufe automatisch an eine andere Seite weiter. Die Suchmaschinen werden dabei bewusst übergangen.


• Gekaufte Backlinks: Google bewertet externe Links zu einer URL als Votum für guten Content – und das wirkt sich idealerweise auf die gesamte Domain aus. Deshalb werden Backlinks häufig gekauft, um den Suchmaschinen die Relevanz für ein bestimmtes Keyword vorzutäuschen.


• Irreführende Backlinks: Der Ankertext eines Links wird mit einem stark umkämpften Keyword versehen, obwohl die Zielseite damit nichts zu tun hat.

 

Neben Cloaking, Doorway Pages und falschen Backlinks gibt es Methoden wie das automatische Eintragen von Posts in Social-Media-Netzwerken. Auch das sogenannte Spinning wird immer wieder eingesetzt. Hierbei wird ein fremder Text, der gut rankt, einfach umformuliert, ohne neuen Content zu liefern. Dabei besteht zusätzlich die Gefahr der Verletzung von Urheberrechten.

 

Keyword Stuffing ist übrigens eine der ältesten Black Hat SEO Methoden, die mittlerweile selbst kurzfristig nicht mehr wirkt. Das Vollstopfen eines Textes mit Schlüsselbegriffen ist von Anfang an kontraproduktiv.

Lohnen sich Black Hat SEO Methoden?

Black Hat SEO ist im Online-Marketing aus gutem Grund ein No-Go. Die vermeintliche Optimierung mit Maßnahmen, die gegen die Richtlinien des Internet-Giganten Google verstoßen, hat langfristig negative Folgen. Diese wirken sich folgendermaßen auf die gesamte Domain aus:

 

  • Herabstufung von einzelnen Seiten
  • Löschung aus dem Google-Index

 

Black Hat SEO Methoden lohnen sich also definitiv nicht. Im Gegenteil: Auch wer seriöse Suchmaschinenoptimierung betreibt, sollte ständig auf der Hut sein. Wenn sich unbewusst Fehler bei der Optimierung von Seiten einschleichen, erfolgt häufig eine schnelle, meist automatische Abstufung. Diese wieder rückgängig zu machen, erfordert viel Zeit und Nerven.

 

Im Übrigen ist Google ständig auf der Suche nach schwarzen Schafen. Die Algorithmen, die das Ranking bestimmen, sind heute sogar mit künstlicher Intelligenz Black Hat SEO auf der Spur.

Wie schützt man sich und seine Seite vor Black Hat SEO?

Wie vermeidet man negative Folgen von Richtlinienverstößen? Das Prinzip ist einfach und heißt White Hat SEO. Alle SEO-Maßnahmen sind ständig daraufhin zu überprüfen, ob sie richtlinienkonform sind. Google selbst weist immer wieder darauf hin, dass nur gute Inhalte (also hochwertiger Content) langfristig für ein gutes Ranking sorgen.

 

Aber auch wer sich selbst an die Richtlinien für die Suchmaschinenoptimierung hält, ist vor feindlichen Angriffen nie sicher. Per Black Hat SEO werden zum Beispiel bewusst Backlinks von Seiten mit schlechter Google-Bewertung eingesetzt, um der Konkurrenz im Online-Marketing zu schaden.

 

  • Ein regelmäßiges Backlink-Audit ist deshalb existenziell, um gute Positionen bei Google zu sichern.
  • Es schadet auch nicht, wenn du Verstöße gegen die Richtlinien bei Google meldest.

Wie schützt man sich und seine Seite vor Black Hat SEO?

Wer Black Hat SEO Maßnahmen für die Optimierung einer Website verwendet, geht ein hohes Risiko ein. Die möglichen Erfolge sind bestenfalls kurzfristig, bergen aber immer ein hohes Risiko. Langfristig sind nur diejenigen auf der sicheren Seite, die White Hat SEO betreiben. Denn am Ende setzt sich immer Qualität durch.

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