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Clubhouse App – 4 Gründe, warum du den Hype mitmachen solltest

Im Netz gibt es aktuell einen neuen Hype, und zwar den um die neue Audio-Plattform Clubhouse. Clubhouse? Der Name ist schon cool. Er erweckt so ein Gefühl von Geschlossenheit und Verbindung in einem Thema. Allein der Name wirkt irgendwie kuschelig – und das entfaltet in Pandemie-Zeiten eine ganz eigene Wirkung. Doch die Frage ist nun, ob sich die Teilnahme an der Plattform lohnt oder ob man einfach nur Zeit verschwendet. Dieser kurze Beitrag soll ein paar Gedanken widerspiegeln, die wir nach 2 Tagen auf Clubhouse App entwickelt haben.

Clubhouse App - 4 Gründe, warum du bei dem Hype dabei sein solltest

#1 Top-Experten für umme – Noch!

Es läuft aktuell auf der Clubhouse App. Alle reden davon. Es ist ein echter Hype, der durch Promis in den USA, sei es bewusst, sei es durch Zufall, losgetreten wurde. Hypes haben so eine Grundeigenschaft: Jeder will dabei sein, um zu verstehen wie es funktioniert und welchen Nutzen es für einen selber hat. Ok, nicht jeder, aber alle, die in den neuen Medien Rang und Namen haben. Also zum Beispiel, die Jokos, Lobos und Tarek Müllers dieser Welt. Aktuell tummeln sie sich alle in diversen Audio-Räumen und unterhalten sich über Gott und die Welt.

Das ist zunächst einmal eine fantastische Möglichkeit, an Insights zu kommen, und das völlig kostenfrei. Gerade durch die gefühlte thematische Ziellosigkeit kommen spannende Sachen auf den Tisch.

Doch das wird sich schnell ändern: Diese Promis und Experten werden sich – so jedenfalls unsere Prognose – wohl schnell wieder in Richtung Podcast verabschieden, wo sichere Einnahmen und Reichweiten locken.

Ein guter Grund also, die aktuelle Möglichkeit zu nutzen, kostenlos mit der Clubhouse-App an Top-Infos zu kommen, bevor es zu spät ist.

#2 Der Clubhouse App Networking-Hype

Die Teilnahme-Hype wirbelt die Networking-Welt ordentlich durcheinander. Jeder kann einen Raum eröffnen und sich als Leader darstellen oder einfach nur die Lorbeeren der Moderation nutzen bzw. zum Speaker werden. Es entstehen unendlich viele neue Kontakte und Möglichkeiten. Das ist im Grunde wirklich toll. Gerade in einer Zeit, in der Kommunikation und Kennenlernen durch die Pandemie extrem eingeschränkt sind.

Nutze also die Zeit, um viele neue Menschen kennenzulernen. Die Chance ist perfekt, und das Fenster für die doch sehr freie und chaotische Verbindungsmöglichkeit nur klein. Themen wie Datenschutz und Vertraulichkeiten spielen hier noch keine große Rolle. Das wird aber ganz schnell kommen.

Leider gibt es in der Clubhouse App, die aktuell nur für IOS verfügbar ist, nicht die Möglichkeit andere Teilnehmer direkt zu kontaktieren, aber da man im Grunde Echtnamen nutzt ist die Recherche in anderen Plattformen recht einfach.

Man mag sich nicht ausrechnen, was passiert, falls Facebook Clubhouse kaufen sollte und die Verbindungen noch direkter werden.

#3 Clubhouse-Follower – Was ist, wenn das Ding richtig groß wird?

Ein weitere Grund, um sich jetzt zu engagieren, ist die Tatsache, dass wir alle nicht wissen, was aus der Plattform wird. Ein bis zwei Wochen in den Aufbau einer eigenen Followerschaft aufzubauen, kann später mal so wertvoll wie ein Bitcoin sein. Kann aber auch gar nicht wert sein. Der aktuelle Hype um Clubhouse erzeugt eine Eigendynamik, die es wohl nur genau in dieser Phase gibt. Jeder will sich verbinden und auch eine eigene Followerschaft aufbauen. Dadurch ist das Fenster jetzt ideal, um einen Grundstock aufzubauen.

#4 Clubhouse zeigt die Bedürfnisse – pur!

Die Dynamik des Clubhouse-Hypes bringt ganz pur die volle Emotion der Menschen in der Pandemie ans Tageslicht. Es wird beim Zuhören sehr schnell klar, wo die Bedürfnisse der Menschen liegen. Bei den Top-Experten, bei den Unternehmer, Freelancern und Angestellten. Wenn du Bedarf zumindest für die internet-affinen Menschen kennenlernen willst, dann musst du aktuell einfach nur zuhören und dir Notizen machen. Das erspart dir viel Geld für Zielgruppen-Befragungen.

Aber!

…es gibt auch viele gute Gründe, einfach seine Arbeit zielgerichtet weiterzumachen und sich nicht von Clubhouse ablenken zu lassen. Hier ein paar erste Gedanken nach zwei Testtagen.

  • Clubhouse wird den Podcast nicht ersetzen. Es ist zu linear und zu chaotisch. Zudem sind die Inhalte nur temporär verfügbar und werden nach wenigen Tagen gelöscht.
  • Clubhouse ist wie „Barcamp auf Audio“ – und wir wissen alle, wo Barcamps heute stehen.
  • Clubhouse hat keine direkte Kommunikationsmöglichkeit und daher aktuell nicht die Möglichkeit, eine eigene Social Media-Plattform zu werden.
  • Clubhouse gibt bislang Null Rechtssicherheit. Warum soll ich meine Kontakte freigeben? Warum soll mein Twitter- und Instagram-Feed zugänglich gemacht werden? Was passiert mit den Audio-Files? Werden die wirklich gelöscht? Was ist mit privaten Gruppen?

Also noch viele offene Frage. So ist Anarchie halt ;-)

Hier kommst du zur Clubhouse App im App-Store von Apple