Webprojekte kaufen zum Linkbuilding

29. Juli 08 | ALLGEMEINES | 19 Kommentare| In 5 Minuten hast du es durch

Seit Jahren reden wir von Linkbuilding durch Tausch und Linkmiete. Doch es gibt noch einen weiteren schönen Weg seine Linkpop und Dompop wirkungsvoll zu erhöhen.

Man kauft sich einfach Projekte in seinem semantischen Themenumfeld.

Gehört haben sicherlich schon einige von der Methode, wobei ich es nicht wirklich Methode nennen möchte, da ihr ja im Grund ganze Projekte übernehmt. Das man damit Sachen machen kann, die das Ranking beeinflussen können, dürfte klar sein.

Doch auch wenn ich um den Umstand und die Wirkung von Projekteinkäufen weiss, kann ich in aller Regel nicht sofort den Wert einer solchen Domain einschätzen. Daher will ich euch mal ein grundlegende Tipps an die Hand geben, die das Bewerten erleichtern könnten :

  1. Sucht die ersten hundert Platzierungen ab und schaut, welche Seiten nicht wirklich den Eindruck machen, als ob sie ernsthaft gepflegt sind. Man kann auch 300 daraus machen. Doch erfahrungsgemäß wird die Luft hinten raus dünner. Die Fokussierung auf nicht professionell wirkende Seiten und Webprojekte hat den Hintergrund, dass dort in der Preisabsprache in der Regel eine preiswertere Lösung für den Käufer gefunden werden kann. Gute Projekte kosten dann halt mehr und sind oft garnicht verkäuflich.
  2. Schaut euch den PR, die Linkpop, Domainpop und IP an und lasst euch in den Verhandlungen auch einen Google Webmaster Tool Linkauszug zeigen. Schaut auch in welchem Umfeld sich das Projekt thematisch befindet. Oft sieht man nicht sofort, dass die Projekte im Pornbereich den meisten Traffic bekommen.
  3. Die Preisberechnung erfolgt in der Regel nach der Einnahmemöglichkeit aus dem letzten Jahr oder in manchen größeren Fällen auch nach der Einnahmemöglichkeit der letzten drei Jahre. Schaut also oder lasst euch zeigen, was das Projekt monatlich an Netto-Einnahmen eingefahren hat. Diesen Wert könnt ihr bei statistisch steigender Bewertung dann mal 12 oder 36 rechnen. Sollte die Seite abfallende Tendenz haben, dann solltet ihr diese Prognose in die Bewertung mit einfliessen lassen.
  4. Bei vielen Projekten kommen da schnell ein paar Tausend Euro zusammen. Doch bedenkt, dass ihr das Geld bei gleichbleibendem Geldfluss in einer bestimmten Zeit ja wieder einfahrt ohne das wir den eigentlichen Trustwert bewertet hätten. Wenn es sich dann noch um generische Domainnamen handelt, ist die Wertsteigerung auch noch nicht im Wert eingerechnet.
  5. Schnäppchen sind rar. Die Möglichkeit Projekte für ein Appel und ein Ei zu bekommen und das von einem Webmaster der seit 10 Jahren ein Projekt ergiebig betreut ist nahe 0.

In einem aktuellen Nischenbeispiel hatte ich einen Kunden, der gleich in Verhandlung zu den ersten 10 Privatprojekten der SERPS gegangen ist und 6 davon für doch nicht so sehr viel Geld erwerben konnte. Die Projekte wurden durch geschickte Verlinkung sagen wir einmal anders fokussiert und fertig war nach 6 Wochen die TOP-3 Platzierung.

Gerade in Zeiten in denen es auch unter den SEOs enger wird, entscheidet doch oft schon der Geldbeutel und der entsprechend geschickte Einsatz des Inhaltes über eine Platzierung.

Sicherlich kann man dazu noch mehr sagen. Das war halt das was mir so auf die Schnelle dazu eingefallen ist. Mehr wird von euch kommen. Vielleicht 😉 ?

Über den Autor

Marco Janck auf Google +
Marco Janck hat SUMAGO im Jahre 2004 gegründet und betreibt die SEO Agentur seitdem im „Speck-Gürtel“ von Berlin mit großem Erfolg.

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19 Kommentare

  1. tut nichts zur Sache :)
    tut nichts zur Sache :) 29. Juli 2008 at 15:01

    So verfahre ich auch schon eine ganze Weile, nur das es in meinem Bereich sehr wenig Webmaster gibt die Ihr Projekt verkaufen wollen. Bereich wäre: Telekommunikation – Handy – Flatrate.

  2. RUCKSACKSHOP.com
    RUCKSACKSHOP.com 29. Juli 2008 at 16:37

    Wir haben uns auch mal nach Projekten im Bereich Individualreisen, Rucksäcke, Trekking, etc. angeschaut. Die Verkaufsbereitschaft ist sehr gering. Meist handelt es sich um Blogs und private Seiten mit emotionaler Bindung, da ist der Preis eigentlich nebensächlich. Das andere sind professionelle Projekte, wo die Preiserwartungen der Webmaster meist schon die Umsätze der nächsten Jahrzehnte mit eingeplant haben.

  3. Frank
    Frank 30. Juli 2008 at 12:37

    Der wesentlichste Faktor ist nach meiner Erfahrung, neben dem Namen, das Alter der Domain.

  4. Marcell
    Marcell 30. Juli 2008 at 17:05

    Hi, vielen Dank für den Artikel. Gerade dieses Thema empfinde ich als sehr interessant. Der Mediadonis hatte das ja bereits auf der SES in Hamburg angesprochen, da war ich aber leider nicht da. Zu Punkt 2 verstehe ich nicht ganz, was ich alles bei der IP beachten muss… um die gegen Spammer Blacklisten zu checken? Sollten gekaufte Projekte dann radikal mit einem Mal umgebaut werden oder packt man nur langsam neue Links hinzu? Vielen Dank für den Input!

  5. Peter
    Peter 30. Juli 2008 at 20:37

    „Der wesentlichste Faktor ist nach meiner Erfahrung, neben dem Namen, das Alter der Domain.“

    …weniger das Alter der Domain, als das Alter der vorhandenen Backlinks. Das mit dem Domain einkaufen hatte ich wegen einiger „Fehlversuche“ fast schon wieder aus den Augen verloren. Dabei ist es wirklich keine dumme Idee

  6. klaus-martin meyer
    klaus-martin meyer 30. Juli 2008 at 21:08

    ich hätte eine sehr interessante und bestimmt 10 jahre alte domain mit yahoo-eintrag im themenbereich „Hanf“ zu verkaufen, wenn der preis stimmt.
    bevorzugt an kunden aus dem bereich headshop.

  7. Vitaliy
    Vitaliy 31. Juli 2008 at 0:13

    Bei Punkt 4 kommt bei mir Zweifel auf.. Ich kann mir sowas nicht vorstellen – was kann schon ein paar Tausend Euro kosten, was einbringen und nicht betreut werden?:)

  8. gk
    gk 31. Juli 2008 at 9:13

    Macht es eigentlich Sinn, Verhandlungen zum Zwecke der Preisfindung über SEDO laufen zu lassen oder wäre dies für SEDO dann ein Zielkonflikt, da sie einfach an möglich hohem Verkaufspreis interessiert wären?

  9. klaus-martin meyer
    klaus-martin meyer 31. Juli 2008 at 23:45

    Die Jungs stehen doch auf Zielkonflikte. DIe haben ja auch eine tochterfirma, die ihr Domainportfolio über Sedo zu verwerten sucht.
    ob man da als Bieter wirklich anonym ist?

    grusz
    klm

  10. Daniel
    Daniel 1. August 2008 at 1:47

    Also ich nutze SEDO des öfteren für Projekt- und Domainkäufe. Wichtiger als eine etwaige Anonymität ist mir doch der Treuhandservice während des Transfers.
    Was den Kauf von Projekten angeht, so mag das im Kleinen funktionieren, jedoch nicht, wenn hunderte Webmaster dasselbe versuchen und sich gegenseitig die Preise hochtreiben, ohne dass der erworbene Artikel tatsächlich an Wert gewinnt. An der Börse würde man sowas dann eine Blase nennen.

  11. Stefan
    Stefan 1. August 2008 at 11:19

    Also meiner Erfahrung nach ist das nur schwer zu bewerkstelligen. Vielleicht wenn man ein fünfstelliges Budget hat, kann man sich schon paar starke Seiten ins Portfolio kaufen. Aber ich habe bisher keine wirklich guten Projekte mit PR 3 oder höher für unter tausend Euro gesehen. Vom Traffic her entsprechen die aber sicher nicht dem Wert. Also viele Webmaster hängen an eingefleischten Projekten, leider…

  12. SEO Blogperlen » Seokratie
    SEO Blogperlen » Seokratie 5. August 2008 at 15:06

    […] Seonaut hat erst vor kurzem einen sehr guten Beitrag über Webprojekte statt Backlinks kaufen geschrieben. Auf lange Sicht ist das immer die beste Lösung – ein eigenes Linknetzwerk mit vielen […]

  13. Verdiene Geld
    Verdiene Geld 5. August 2008 at 21:04

    Hmm – webprojekte kaufen ist mir bisher noch nicht eingefallen. Ich denke da sind mir die Preise einfach zu hoch.

    Andreas

  14. preisvergleich
    preisvergleich 8. August 2008 at 16:19

    ….der Hinweis ist gut – allerdings sehe ich es genaus wie rucksackshop – entweder die wollen nicht, oder man glaubt ein zweites XING zu haben. Wir hatten dies aber aus dem Fokus gehabt – die zeilen hier sind mal wieder Anlass zu schauen, was es denn auf dem Markt so gibt!
    Gibt es außer SEDO und Recherche über blog suche etc., weitere gute Hinweise?

    Antje

  15. Jonas
    Jonas 14. Oktober 2008 at 10:53

    Ich hab da mal ne Frage zu Punkt 2:
    Wo kann man sich den die Netto-Einnahmen anschauen?
    Weil derjenige die einem doch bestimmt nicht einfach so offen legen wird, oder?

    Jonas

  16. Jonas
    Jonas 14. Oktober 2008 at 10:57

    Sorry, Punkt 3 natürlich ^^

  17. Bea
    Bea 6. Juni 2009 at 20:51

    wie ist die aktuelle Lage ? so fast ein Jahr später ?

  18. SEOnaut
    SEOnaut 6. Juni 2009 at 20:55

    Aktueller geht es kaum ….

  19. Enrico Drescher
    Enrico Drescher 1. November 2016 at 11:22

    Guten Tag, Mensch diese Idee hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.
    Eine interessante Möglichkeit, die Frage ist nur wie leite ich den Kontakt und das spätere
    Kaufinteresse geschickterweise ein. Weil gerade wenn ich Interesse zeige, wird der spätere Verkäufer
    doch bestimmt mit dem Kaufpreis erstmal hochgehen wollen. Vielleicht habt ihr ja eine Antwort für mich.
    Würde mich freuen…ansonsten schöner Artikel und macht weiter so.

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