Linkbait – Was für eine Worthülse

18. Mai 11 | ALLGEMEINES | 15 Kommentare| In 3 Minuten hast du es durch

Linkbait wurde und wird seit Jahren als eines der geheimen Rezepte der Suchmaschinenoptimierung verstanden. Also wieder mal die geheime Coca Cola Formel. Na da schau her.

Zur Erklärung :

Linkbait ist Schwachsinn und wird von Leuten so genannt, die immer noch nicht verstanden haben, dass Linkbait nur ein anderes Wort für Marketing ist.

Es ist ein Wortspiel, welches ausschliesslich im Umfeld der Suchmaschinenoptimierung erfunden wurde. Kein andere Marketer würde die Möglichkeiten hinter der Worthülse als Linkbait (Links ? Wie klein kann die Welt sein) bezeichnen.

Und warum ist das so ?

Weil es total 1-dimensional ist. Es geht doch da draussen nicht nur um Links, sondern um Brands, Präsenz und Rechweite. Die erschafft man mit Werbung, die auf Menschen gerichtet ist. Links sind dabei nur ein kleiner Punkt, der im Rahmen des Targenting beachtet werden muss. Aber Linkbait als eigene Technik zu bezeichnen ist total kurzsichtig, weil rechts und links einfach zu viele Möglichkeiten übrig bleiben.

Will sagen SEOs sollte aufhören mit Neuerfindungen anzugeben und mal wieder ein paar alte Marketing Bücher rauszuholen. Manchmal reicht es auch, den Computer mal zu verlassen und sich mit „normalen“ Menschen zu unterhalten.

Es ist auch nicht erniedrigend, wenn man im Marketing Prozess ein kleines effektives SEO Rädchen ist. Ganz im Gegenteil.

Und weil das so ist mach ich mal das hier 😉 (16:15 Uhr) und versuche gleichzeitig dieses Wort aus meinem Kopf zu bekommen.

Über den Autor

Marco Janck auf Google +
Marco Janck hat SUMAGO im Jahre 2004 gegründet und betreibt die SEO Agentur seitdem im „Speck-Gürtel“ von Berlin mit großem Erfolg.

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15 Kommentare

  1. Viktor
    Viktor 18. Mai 2011 at 10:05

    Scheiße, wieder drauf reingefallen!

  2. SEOnaut
    SEOnaut 18. Mai 2011 at 10:08

    @viktor Und das, obwohl ich es ernst gemeint hatte. Da siehst du, wie tief der Stachel sitzt.

  3. Viktor
    Viktor 18. Mai 2011 at 10:17

    ja ich verstehe langsam….

    dennoch finde ich, dass Marketing wesentlich weiter gefasst ist. Wenn man nur eine einzige Stellschraube beschreiben möchte, ist die Worthülse eigentlich praktisch.

  4. SEOnaut
    SEOnaut 18. Mai 2011 at 10:22

    @viktor Aber wie mache ich denn einen Linkbait breit ? Marketing ist da ein mächtiger Bestandteil in vielen Formen. Man muss ja nicht alles nutzen, aber man beschränkt sich in der Sichtweise selber, wenn man es Linkbait nennt, weil alles gedanklich auf dem Fokus bleibt. Du kennst doch sicherlich die Weisheit „Wo man hinschaut, fährt man auch hin“. Das ist Marketingpsychologie und die ist sehr wichtig bei diesen Themen gerade weil die Möglichkeiten so riesig geworden sind.

  5. Viktor
    Viktor 18. Mai 2011 at 10:32

    Damit hast Du natürlich vollkommen Recht! Siehst mal daran (ich auch) wie eng die Scheuklappen sitzen.

  6. Seodeluxe
    Seodeluxe 18. Mai 2011 at 11:19

    Mensch, na DAS hätte ich ja mal vor gut 2 Jahren wissen müssen :-(
    Dann sollten aber auch die folgenden Begriffe wieder einen verständlichen Marketing-Namen bekommen:

    Alt: Linkbuilding
    Neu: Spam

    Alt: Social Media
    Neu: Chatten mit Kumpels

    Alt: Reputation Management
    Neu: Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast

    LG Marcell :-)

  7. Pascal
    Pascal 18. Mai 2011 at 11:32

    Ich sehe das nicht ganz so kritisch. Für mich ist ein Linkbait klar an die Idee des viralen Marketings angelehnt, aber im Vordergrund stehen aus Sicht des SEOs die Links, die dabei rumkommen.

    Wenn ich meinen Artikel auf Platz 1 bei Digg bekomme und darüber an 2-3 Tagen 100k User abstaube, ist das zwar nice – was ich aber als SEO erreichen will sind doch die Links, die langfristig meiner Seite helfen.

    Das dahinter letztendlich das steckt, was man seit jeher aus dem Marketing kennt, sei mal dahingestellt, ändert aber meiner Meinung nach nichts am eigentlichen Fokus.

  8. Marcus
    Marcus 18. Mai 2011 at 11:53

    …freue mich auf Euer Panel nächsten Freitag 😉

  9. Bernhard Angeler
    Bernhard Angeler 18. Mai 2011 at 12:57

    Worthülse und Wortspielerei…

    Die „geheime Zutat“ eines SEOs ist nicht der Link sondern der Hyperlink 😉

  10. Mißfeldt
    Mißfeldt 18. Mai 2011 at 17:51

    Völlig richtig. Das sag ich ja schon lange: einen Linkbait plant man nicht, der kommt von alleine, wenn man kreativ und/oder hilfsbereit ist.

  11. Jannis
    Jannis 18. Mai 2011 at 19:14

    Mr. Mißfeldt, war dein 1. April Scherz-Scherz nicht auch irgendwie ein Linkbait?

  12. SEOnaut
    SEOnaut 18. Mai 2011 at 20:25

    @mißfeldt Doch Martin man kann ihn planen, aber als Marketingmaßnahme Overall und nicht nur mit Linkspektrum

  13. Top 10 der Woche 20/11 « Wochenrückblicke

    […] Linkbait – Was für eine Worthülse […]

  14. SEO Sunday – Wie wird man Linkbuilder? | rankingCHECK Blog
    SEO Sunday – Wie wird man Linkbuilder? | rankingCHECK Blog 22. Mai 2011 at 13:08

    […] wildfremden Leuten über total weldfremde Themen wie Steuerung von Linkbaits zu quatschen. Sorry SEOnaut, das Wort wollte ich eigentlich auch nicht mehr sagen Wie gesagt, es muss einem liegen damit das berühmte Funkeln in den Augen enstehen […]

  15. Mißfeldt
    Mißfeldt 22. Mai 2011 at 16:20

    @Jannis: das war nie als „Linkbait“ angelegt, und im Grunde war es auch keiner: die 7 oder 8 Links bekomme ich auch oft mit völlig anderen Artikeln. Das war eher ein „Image-hochhalten-Bait“ oder „Kommentar-Bait“.

    @Seonaut: ich würde aber sagen, so eine „Marketingmaßnahme“ wird um so besser, je höher das Risiko ist, dass es floppt. Soll heißen: ob die Rakete zündet, hängt von vielen, vielen (unberechenbaren) Details ab. Sobald der Verdacht aufkommt, dass man da die Fäden in der Hand hält, um so weniger sind andere bereit, sich zu Handlangern machen zu lassen.

    Schau mal, wie „digg“ funktioniert: viele „Power-digger“ sind anonymuse, bei denen man letztlich nicht weiß, wer dahinter steckt. Bestaätigten Gerüchten zu Folge lassen die sich sogar für teures Geld einkaufen, um die eigene Story zu promoten. Und wenn da auch nur der Verdacht aufkommt, dass digg nicht aus emotionaler Leidenschaft, sondern als berechnetes Marketing-Instrument eingesetzt wird, wird eine Story fallengelassen wie eine heiße Kartoffel (zumindest in den meisten Fällen – eine schöne Ausnahme ist übrigens oatmeal – Künstler eben 😉 )
    Gruß, Martin

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