Jancks Visionen für SEO 2012 und 2013

18. Dezember 12 | ALLGEMEINES | 12 Kommentare| In 19–23 Minuten hast du es durch

Mir ist nicht entgangen, dass alle Menschen um mich herum bereits an ihren Rückblicken und Ausblicken für das Jahr 2012 bzw. 2013 schreiben. Der eine macht dies global. Der andere macht es ganz speziell auf SEO bezogen.

Ich mach es wie Janck.

Ich mache dieses Onlinemarketing mit Schwerpunkt SEO jetzt schon eine ganze Weile und ich dachte immer so leicht kann mich nichts erschüttern. Doch das Jahr 2012 hat mich erschüttert. Das Wort „erschüttert“ wird jetzt bei vielen Lesern vielleicht die Vermutung auslösen, dass etwas Negatives geschehen ist, doch das ist gar nicht der Fall. Erschütterung bedeutet für mich, dass sich etwas bewegt und zwar nicht nur so ein wenig, sondern so stark, dass Teile unter der Erschütterung zusammenbrechen.

Jaja. Es hört sich doch nach Zerstörung an. Ich weiß. Ich werde in der Folge aber noch beschreiben, warum ich die Erschütterung mit all seinen Folgen, als etwas Gutes empfinde.

Doch schauen wir erst einmal nach dem Grund der Erschütterung. Der lag ganz eindeutig bei Google. Wie in keinem anderen Jahr zuvor hat es Google verstanden das System SEO wie es früher einmal existierte einstürzen zu lassen. Ich weiß, dass jetzt einige wieder sagen werden, dass es immer noch möglich ist Google zu „gamen“. Na klar, wenn dies bedeutet, dass nicht alles eingestürzt ist, sondern Teile noch stehen, dann stimmt da so.

Ich meine jedoch das, was SEO im Allgemeinen ausmachte. SEO funktioniert nach einem bestimmten skalierbaren Modell:

Content + Links + Anchor = Rankings

Das Spiel war toll. Es war skalierbar und nicht wenige haben genau auf dieser Leichtigkeit ihre Unternehmungen entstehen lassen. Mit all den Google Updates der letzten Zeit hat sich das „Spiel“ aber radikal verändert.

Für mich hat es sich erstmalig sehr stark verändert nach dem Panda Update. Mir wurde klar, dass Google „nicht mehr nur erzählt“ und es nicht mehr reicht alles auf die PR Maschine zu schieben. Google hatte plötzlich „Waffen“ in der Hand die Wirkung zeigten. Nicht absolute Wirkung, aber immerhin ein Wirkung die erahnen lassen konnte, was noch kommen wird. Was zu Beginn noch eher lose Gedanken waren, manifestierte sich dann in Sachen wie dem Brandupdate, dem Penguin Update und lies die Aussage von Eric Schmidt ( „Marke sind nicht das Problem, sie sind die Lösung“) in einem neuem Licht erscheinen.

Mir war schon zu Beginn 2012 lange klar, dass dieses total skalierbare Ding in der nächsten Zeit zu Ende gehen würde. Doch auch wenn die Erkenntnis vorhanden war, zeigten sich nicht sofort Lösungen. Ich war an sehr vielen Fronten aktiv, was zur Folge hatte, dass ich mir über viele Bereich Gedanken machen musste.

Wie wird sich das Geschäft einer SEO Agentur für den KMU Bereich entwickeln?

Wie wird sich der Bereich Affiliate Marketing entwickeln?

Wie wird sich die Eventlandschaft verändern?

Was mache ich mit Radio4SEO, wenn es immer größer wird?

Wie finde ich als Mensch in den Antworten statt ?

Viele Fragen und zu Beginn 2012 noch wenige Antworten.

Ich war immer ein Mensch, der nicht allzu viel Zeit in die Auflistung von Problemen stecken wollte, sondern eher an einer praktikablen Lösung interessiert ist. Auch in diesem Fall war dies so.

SEO Agentur

Meine Agentur ist ja im Grunde keine echte Agentur im klassischen Sinne. Ich führe SUMAGO als Kopf. Kopf würde in anderen Agenturen bedeuten, dass ich „Head of SEO“ bin. Klasse, dass bin ich 😉

Ich mache also das klassische SEO Consulting Geschäft und das schon seit Jahren. Unterstützung finde ich dabei in Stefan, der mir die Hintergrundgeschichten versucht so gut wie möglich abzunehmen (was bei mir nicht immer leicht ist – Danke Stefan) und einer Handvoll Freelancern bzw. jetzt auch Praktikanten.

Schon vor ein paar Jahren habe ich meine Tätigkeit in Bereich der SEO Beratung reflektiert und festgestellt, dass ich im Grunde nur 20 % SEO vermittle bzw. an der Umsetzung mitarbeite. 80 % der Arbeit laufen im Bereich der Strukturoptimierung und der Priorisierung. Bei vielen Kunden ging es also zuerst sicherlich darum SEO zu machen, jedoch stellte sich schnell heraus, dass intern kaum Möglichkeiten vorhanden sind SEO sauber auf- und umzusetzen.

Oft stimmen die Webseiten strukturell überhaupt gar nicht und es muss erst einmal ein Umbau erfolgen. Bei Anderen ist zwar die Webseite da, aber die internen Abläufe stimmen nicht, um erfolgreiche Umsetzungen durchzuführen. Das geht so weit, dass ich versuche Probleme innerhalb von Team zu lösen. Es ist nämlich ein Problem, wenn sich Designer, Coder, Redakteure und Onlinemarketer in der Wolle haben, weil jeder denkt er ist der Beste. Es ist auch ein Problem, wenn diese Bereiche örtlich 100te von Kilometern auseinander sitzen und es ist ein Problem, wenn bei einer Weihnachtsfeier die Freundin des Coders mit dem SEOler rummacht. Alles dieses „Weiche“ stellt ein Problem dar.

Klar, kann man jetzt sagen, das geht mich doch nichts an. Ich würde das auch so machen. Doch ich bin in der tollen Situation, dass ich mir die Kunden auswählen kann. Wenn ich also von der Geschäftsidee und den agierenden Personen begeistert bin, dann gehört die Arbeit am Team zur Umsetzung von Zielen einfach dazu. Es ist eine Herausforderung, die sicherlich andere Fähigkeiten als die des SEOs in mir abrufen, aber die Kombination dieser beiden Felder ist so mega erfolgreich, dass ich mir nichts Besseres wünschen kann.

Also werde ich für das Agenturgeschäft diesen Bereich weiter ausbauen. Die menschliche und teamorientiert SEO Umsetzung. Mir liegen diese ganzen „Data Driven“ Geschäftsmodell einfach nicht, bei denen der Mensch im Grunde nicht stattfindet.

Der zweite Bereich den wir in der Agentur verstärken werden ist der des Linkaufbaus. Wir waren in der Vergangenheit nie die großen Linkbuilder. Wir haben immer Standardprozesse aufgesetzt, die gut funktioniert haben. Doch nach dem Penguin ist dieser Bereich tot. Ok, nicht tot aber nicht mehr zukunftsorientiert. Wir haben seit Beginn 2012 damit begonnen einen kleinen aber feinen Linkpool aufzubauen. Der basiert nicht in Listen von tausenden von Links, sondern in der Auswahl von truststarken und zukunftssicheren „Möglichkeiten“. Ich würde es nicht mal mehr Linkaufbau nennen, sondern eher PR.

Da sind wir auch schon bei einem weiteren Problem, was uns Google mit all seinen Veränderungen beschert hat.

Was ist eigentlich SEO ?

Wir alle wissen, was es ist. Aber wissen es auch die Anderen und wenn ja, wie wird SEO in Zukunft finanziert?

Wir haben als SEOs die letzten Jahre immer den USP von „SEO kostet nichts“ hochgehalten. Sicherlich, es kostet schon etwas, aber das wurde im Grunde immer durch einen massiven ROI gegengerechnet. Gerade der Bereich hat sich massiv verändert. SEO ist in den letzten und besonders im letzten Jahr anders geworden. SEO ist viel mehr PR, ist viel mehr Markenaufbau und Markenkommunikation. SEO ist auch oft Unternehmensberatung im Bereich Onlinemarketing und Marketing allgemein. Ein guter SEO baut Puzzleteile zusammen.

Wie der aufmerksame Leser jetzt gemerkt haben dürfte, sind viele von den Themenfeldern in der Budgetplanung eines Unternehmens vorhanden und auch oft gut ausgestattet.

Wo finde ich dann also zukünftig als SEO statt?

SEOs der Zukunft müssen sich für bestimmte Richtungen entscheiden, um an die gelernten Marketingtöpfe zu gelangen und das macht auch Sinn. Ich selber habe jahrelang gedacht, dass es für SEO schon zu einer eigenständigen Disziplin im Marketingzirkus reichen würde. Nach den Veränderungen und den Richtungen, die uns Google aber vorgibt, glaube ich daran nicht mehr zu 100 %. Es ist einfach in vielen Bereichen die logischste Alternative, wenn SEO in Themenfeldern aufgeht.

Habt ihr nicht auch Schwierigkeiten dabei zu sagen „Ich bin Suchmaschinenoptimierer“, wenn ihr nach eurer Jobbezeichnung gefragt werdet?

Die Bezeichnung kennt kaum jemand und wenn ist der Begriff zu großen Teilen negativ besetzt. Das ist ein Problem und die Asche, die auch ich die letzten Jahre hinterlassen habe.

Also, die Richtung in Sachen SEO Agentur und SEO Consulting ist klar und wird in 2013 noch um einen weiteren Bereich bereichert werden, über den ich jetzt und hier noch nicht sprechen kann.

Der angesprochene Bereich des Affiliate Marketings ist für mich gegessen. Sicherlich blicke ich manchmal wehmütig zurück oder bekomme „das Jucken“, wenn ich sehe, was einige szenebekannte Gesichter da Draußen noch erfolgreich machen. Im Grunde glaube ich aber nicht mehr an das Affiliate Ding. Ich denke die Zeiten sind vorbei und viele der Ur-Affiliates haben aus ihren „Projekten“ eh schon ganze Businessmodelle entwickelt. Tot bedeutet dabei auch nicht, dass es nicht mehr funktioniert, sondern eher, ob es auch in 5 oder 10 Jahren noch funktioniert. Ich bin in einem Alter und einer Verantwortung, wo ich mir kurzgedachte Ansätze nicht mehr leisten kann und will.

Ein weiteres Steckenpferd ist meine Veranstalterseite. Wie man aus den Zeilen zuvor sicherlich schon herauslesen konnte, bin ich jemand, der gerne mit Menschen „umgeht ;-)“. Damit grenze ich mich im SEO Umfeld sehr stark von den 1|0er Menschen ab. Das ist mir seit Jahren bewusst und sehr angenehm.

Der Weg 2009 in das Veranstaltungsgeschäft war für mich in allen Belangen der richtige. Es hat mich menschlich und unternehmerisch enorm weiter gebracht. Ich liebe die SEO CAMPIXX und ich hoffe das merkt man.

Hier möchte ich mich auch recht herzlich bei allen Votern bei den diesjährigen SEO Wahlen auf SEO United bedanken, die die SEO CAMPIXX zum SEO Event des Jahres gewählt haben. Dies ist Genugtuung und Ansporn zugleich.

danke-seo-campixx

Kurz nach der SEO CAMPIXX 2012 kam in mir der Gedanke auf, das Konzept der CAMPIXX zu erweitern. Klar, die SEO CAMPIXX ist ein Szene Event und folgt ganz eigenen Gesetzen. Das Konzept hat aber im Grunde funktioniert und das spornt mich an mit dem Konzept zu neuen Ufern zu paddeln. In diesem konkreten Fall heißt das neue Ufer

M3 CAMPIXX „Human Marketing Vision“ Marketing 3.0

 

Die M3 CAMPIXX versucht dabei die Fragen, die bei mir selber in der Arbeit als SEO aufkommen zu behandeln.

Wie können wir Menschen besser erreichen (im Unternehmen und außerhalb des Unternehmens), um effektiveres Marketing gestalten zu können?

Wie funktionieren andere Marketingfelder überhaupt?

Was wird die Zukunft im Marketing bringen? u.v.m

Ich habe mit der M3 CAMPIXX eine Vision. Das hört sich so hochtrabend an. Es ist aber so. Die CAMPIXX hat sich in einem bewährt und das ist das, was von Beginn an das Ziel war:

Kommunikationshemmnisse beseitigen und Wissenstransfer ermöglichen

Es geht bei der CAMPIXX immer um den Menschen. Die Themen kommen erst viel später. Zumindest für uns als Veranstalter. Die M3 CAMPIXX wird auch für mich persönlich eine Herausforderung. Ich muss mein eigenes Networking massiv erweitern und habe plötzlich mehr mit Menschen außerhalb der „SEO Szene“ zu tun. Das ist nicht einfach, aber mega spannend.

Ihr könnt euch also darauf freuen, dass wir nicht die SEO Szene zu einer getarnten „2. SEO CAMPIXX“ zusammentrommeln werden, sondern dass wir eine ganz eigene und neue Menschenkombination erschaffen werden.  Die Themen der M3 sind weit gefächert und das aus gutem Grund. Marketing ist ein breites Feld. Und ja. Auch Work/Life Balance ist ein wichtiges Thema im Marketing. Gerade im Marketing.

Wir haben jetzt schon tolle Leute in der Pipeline und mit der weiteren Arbeit an dem Projekt und der Internetseite, wird die Zielrichtung immer klarer werden.

Für die SEOs wird der Next Level Day im Vorfeld der SEO CAMPIXX einen Vorgeschmack auf das geben, was euch bei der M3 CAMPIXX erwartet.

Der letzte Punkt auf meiner Liste ist Radio4SEO.

Der Podcast hat eine Größe erreicht, die schon als sehr beachtlich eingeordnet werden kann. Weitaus größer, als ich jemals erahnt hätte. Auch hier möchte ich mich bei allen Wählern der SEO Wahlen bedanken, denn auch Radio4SEO wurde zur besten SEO Seite gewählt. Krass.

danke-radio4seo

Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht ganz, was wir mit Radio4SEO machen werden. Ich habe für 2013 ein paar Ideen im Kopf. Es geht auch nicht darum, ob er weiter betreiben wird oder nicht, sondern es geht um das wie.

Vielleicht habt ihr da draußen ja ein paar Ideen?

Also, alles in allem ein tolles und sehr bewegtes Jahr. Für mich wird es in Zukunft immer wichtiger werden mehrmals im Jahr die Perspektive zu wechseln. Ich nenne es gerne meinen eigenen Hubschrauberflug. Von oben erscheint alles was man macht ganz anders und die Bedeutung wird erkennbarer.

Aber das sind jetzt viele meiner Eindrücke gewesen.

Was wird uns im Bereich SEO in 2013 erwarten?

Ich denke, dass Usersignale der Schlüssel zum zukünftigen Erfolg sind. Es ist wichtig SEO mit Markenbildung zu verbinden. Markensignale sind die Zukunft in einem immer dichter werdenden Markt. Beispiele wie Ladenzeile zeigen für mich, dass es ein gefährliches Spiel sein kann, keine Markensignale zu erzeugen. Klar, werden Userwerte abseits der Marke auch relevant sein, aber gerade das Beispiel zeigt mir die Klippe deutlich. Auch in Anlehnung an Linkaufbau.

Wenn wir es in 2013 also schaffen SEO für den Menschen bzw. Marketing für den Menschen zu machen und Markenbildung in den Vordergrund zu stellen, dann haben wir viel erreicht.

Jedes kommende Update von Google wird genau auf diese Richtung abzielen.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch schon einmal für die gestern eingetroffenen Geschenke von Searchmetrics  (Danke Marucs) und Xovi bedanken. Danke, dass ihr mein SEO Leben so bereichert.

danke-weihnachtsgeschenke

Über den Autor

Marco Janck auf Google +
Marco Janck hat SUMAGO im Jahre 2004 gegründet und betreibt die SEO Agentur seitdem im „Speck-Gürtel“ von Berlin mit großem Erfolg.

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12 Kommentare

  1. Baynado
    Baynado 18. Dezember 2012 at 10:09

    Hallo Marco,

    den Ansatz das SEO mehr zu PR wird, hatte ich schon vor Jahren im meinem Blog verbreitet. Nicht umsonst heiß meine Firmen Seite internet-pr-beratung.de
    Ich mag die Doppeldeutigkeit in dem Kürzel „PR“. 😉

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute für 2013.

    Viele Grüße

    Baynado

  2. Sebastian
    Sebastian 18. Dezember 2012 at 10:27

    Hallo Marco,

    ich muss sagen, dass du eine der besten SEO-Rückblicke/Visionen geschrieben hast, die ich in den letzten Tagen gelesen habe.

    Und du hast vollkommen Recht, wenn du davon sprichst, dass es einem schwer fällt sich als Suchmaschinenoptimierer zu bezeichnen. Denn für viele Unwissende ist das keinen richtige Arbeit oder man bekommt die Frage an den Kopf: „Damit kann man Geld verdienen?“. Doch darin sehe ich das Problem, denn durch die Unwissenheit über die Möglichkeiten im Online-Business wird das Geschäft so dermaßen unberechenbar, gerade im Bereich Sozial Media. Erfolg im Internet wird mehr und mehr zu einem Glücksspiel und einer Laune, hervorgerufen durch leicht manipulierbare Internetnutzer.

    Ich wünsche Dir, deiner Familie und deinem Team ganz viel Erfolg und nur das Beste für das nächste Jahr!
    Und nicht vergessen zwischen den Feiertagen die Füße hochzulegen und Arbeit beiseite zuschieben 😉
    Viele Grüße
    Sebastian

  3. Michael
    Michael 18. Dezember 2012 at 10:54

    Hallo Marco,

    toller Jahresrückblick. Viel wahres dran! Meine Gedanken zu dem Thema sind ganz ähnlich. Die Besinnung auf den Menschen macht es aus. Und die Besinnung darauf, dass es darum geht eine Marke zu positionieren und zwar mit allem was dazu nötig ist. Das sind entscheidende Faktoren!

    Viel Erfolg bei der Umsetzung im Jahr 2013!

  4. Nico
    Nico 18. Dezember 2012 at 12:18

    sehr schön Marco! Das sage ich schon seit 2002, haben wir ja schon drüber gesprochen! 😉

    BTW: ladenzeile ist wieder zurück, schau Dir mal das Visi-Chart bei sistrix an! 😉

  5. Marco Janck
    Marco Janck 18. Dezember 2012 at 16:30

    @nico Ich meinte eigentlich auch die Rückkehr der Ladenzeile, als ich von der Klippe gesprochen habe.

  6. Steffen
    Steffen 18. Dezember 2012 at 17:46

    Ich habe immer mehr das Gefuhl nicht SEO entwickelt sich, sondern Du, Marco. Deine beschriebene Tätigkeit würde ich eher als Online Unternehmensberatung bezeichnen. Warum willst Du krampfhaft SEO bleiben? :-)

    Ansonsten toller Artikel mit guten Anregungen.

  7. Marco Janck
    Marco Janck 18. Dezember 2012 at 19:29

    @steffen Ich bin seit Jahren SEO, weil ich gerne SEO bin. Das Thema macht mir immer noch riesigen Spass. Als Basis bleibt es für mich Prio 1. Onlinemarketer oder Marketer mit Schwerpunkt SEO passt noch irgendwie. Aber perspektivisch hält irgendwie. Mal sehen. Das Leben ist eine Reise

  8. Micha
    Micha 19. Dezember 2012 at 9:10

    Vielen Dank für den etwas anderen Rückblick. Ich mag es lieber etwas persönlicher, als überall das Gleiche zu lesen. Wie sich Seo entwickelt, vermag wohl kaum einer zu sagen. Ich schau aber auch nicht mit geschlossenen Augen nach vorne. Wenn ich gefragt werde was ich überhaupt mache, muss ich das ganze erst mal genau erklären. Vielleicht kenne ich aber auch einfach zu viele Leute die wissen, was Google eigentlich ist und macht ;-). Dir viel Erfolg in 2013, werde in dem Jahr sicher wieder einige deiner interessanten Präsentationen beiwohnen.

  9. Marc-Michael Schoberer
    Marc-Michael Schoberer 19. Dezember 2012 at 10:25

    Hi Marco,

    gelungener Jahresrückblick mit offenen Worten. Hat Spaß gemacht zu lesen.

    Ich würde jedoch nicht zwingend sagen, dass SEO immer mehr in Richtung PR geht. SEO bleibt einfach weiterhin dynamisch und ich habe schon das Gefühl, dass die Welt da draussen, SEO kennenlernen will und im Marketing-Mix anerkennt.
    Wir sind eben nicht mehr nur die „seltsamen Menschen, die irgendwelche Sachen mit diesem Google-Dings da machen“. Immer mehr meiner Kunden kennen SEO – zumindest den Begriff – und versuchen sich damit auseinander zu setzen. Deshalb hat SEO auch nicht mehr nur den Aspekt „bring meine Seite mit meinem einen wichtigen Begriff auf Platz 1“, sondern bekommt immer mehr Branding-Charakter.
    Unternehmen beginnen nicht mehr nur ein Keyword zu sehen, sondern die Performance einer ganzen Seite.

    Ich sehen es auch wie du, dass ein Großteil der Arbeit bei Kunden trotzdem (noch) ist, überhaupt zu erklären, was SEO ist, was man tun kann, warum man es tun sollte. Viele große Unternehmen haben Seiten, da wird es einem schlecht. Da stimmt nichts, nicht mal ne H1. Oder sie haben nur H1 😉
    Auch hier haben SEOs immer mehr den beratenden Part und das ist unser Vorteil: Dass wir nicht nur SEO machen, sondern über den Tellerrand hinaussehen und und entwickeln. Wir sind einfach Allrounder und die sollten wir auch bleiben. Und einfach nur Projekte abzuarbeiten wäre auch irgendwie langweilig.

  10. Dominik
    Dominik 19. Dezember 2012 at 22:35

    Einer der besten Rückblicke, die ich bisher gelesen habe. Meiner Meinung nach ist Affiliate Marketing aber noch lange nicht tot, man sehe sich nur mal Check24 u.ä. Seiten an. Was zweifelsfrei nicht mehr nachhaltig ist, sind die ganzen Affiliate Modelle, die man auch eher als Spam einstufen würde. Gerade die ganzen Gutscheinportale führen den Bereich aber nicht gerade zu steigenden Provisionen und den Nutzern wird im Zweifelsfall auch lieber ein ungültiger Gutschein vorgeworfen, als einen Sale zu verlieren.

    Zum Thema SEO: Einerseits ist es schade, dass die relativ einfache Skalierbarkeit dahin ist, aber ich fand ehrlich gesagt auch, dass es vorher einfach zu leicht war. Der Wandel nun wird der Branche langfristig gesehen, wohl sehr gut zu stehen kommen.

  11. Marco Janck
    Marco Janck 20. Dezember 2012 at 8:47

    @dominik Das mit dem Affiliate Marketing ist vielleicht sehr aus meiner Sichtweise betrachtet. Ich meinte ganz klar, das Affiliate Kleinseitengeschäft. Check24 ist im Grunde ja auch ein Affiliate Modell aber ich nenne das selber immer Arbitrage Modell, weil es auf einem vollen Businessansatz besteht. Ich denke du meinst schon, welche Modelle ich als nicht zukunftsweisend empfinde. Wobei selbst die Schiffe wie Check24 auf noch zu starken Google Beinen stehen. Sehr gefährlich.

  12. Olaf
    Olaf 20. Dezember 2012 at 19:34

    Mit Affiliate wird nach meiner Meinung nur dann auch in Zukunft Geld verdient, wenn der Affiliate Zusatzleistungen erbringt, welche einen echten Nutzen für den Interessent bringen.

    Irgendwas wirklich sinnvolles außer den Affiliate- Links und gescriptetem Text muß auf der Affiliate- Seite noch vorhanden sein, damit die Suchmaschinen das ganze nicht unter Kindergarten einordnen.
    Affiliate- Seiten werden zum Full Time Job, und nicht mehr nebenbei zu betreiben sein.

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