Jahresrückblick 2013 – Jahresausblick 2014 – Einfach ich

15. Dezember 13 | ALLGEMEINES | 4 Kommentare| In 12–15 Minuten hast du es durch

 

byebye

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende und es ist in diesem Jahr bei mir persönlich viel geschehen. Nicht, dass ihr jetzt denkt, es war etwas Schlimmes oder ich sei krank. Nein. Es war einfach ein echt bewegtes Jahr und ich habe die hoffende Befürchtung, dass 2014 in meinem Fall noch viel bewegter werden wird.

Wenn ihr diesen Post zum Jahresrückblick lest, dann werdet ihr vielleicht nicht allen Sichtweisen folgen können. Das ist auch nicht die Absicht von allem, was ich schreibe. Es ist eine ganz persönliche Perspektivenoffenbarung mehr nicht (aber auch nicht weniger). Damit sind wir in meinem Fall auch schon gleich bei einem der wichtigsten Wörter im Jahr 2013.

Perspektive

Ich bin kein großer Fan von Abstimmungen, wie sie zur Zeit auf seo-united laufen (wobei eine Stimme von euch für Radio4SEO und die SEO CAMPIXX wäre dann schon auch toll), aber auch ich habe für den Teil Wörter/Unwörter meine eigene Liste. PERSPEKTIVE ist sicherlich auf meiner Skala ganz oben. Auch wenn es den einen oder anderen als selbstverständlich erscheinen mag, so ist die Perspektive jedes Einzelnen in der SEO Welt der entscheidende Schlüssel für das persönliche Fortkommen. Hinter dem Wort Perspektive liegt die Lösung für viele Fragen, die wir zur Zeit im Bereich der SEO diskutieren. Andre Alpar hat dies in einem Post schon auf die richtige Bahn gelenkt, auch wenn nach meiner Wahrnehmung kaum Beachtung dafür entstanden ist. Doch er liegt und lag verdammt richtig.

Die Zukunft in der Weiterentwicklung liegt in der Fähigkeit des Einzelnen seine Perspektive zu verlassen und sich für einen Moment in die Perspektive eines anderen zu versetzen. Das können andere SEOs sein, andere Marketing-Personen, Menschen aus Vertriebszielgruppen. Im Grunde kann es jeder Mensch sein. Jeder läuft mit seiner Wahrheit im Gepäck herum und genau diese Wahrheit gilt es aufzusaugen und für sich nach Wert zu beurteilen.

Diese darf aber nie die andere Perspektive schlecht machen. Dann hat man schon verloren. Wenn also jemand eine Perspektive darstellt, die für einen selber als fast absurd erscheint, so liegt genau darin vielleicht die Chance.

Ich für meinen Teil sehe genau dort den Schlüssel für mein persönliches Weiterkommen. So war das Jahr 2013 gerade in diesem Teil extrem bewegend. Eine der Schlüsselmomente liegt dabei sicherlich schon knappe 2 Jahre zurück. Genau als Google seine neue Perspektive zur Suche offenbarte. Panda und Pinguin waren für mich nicht nur Updates, sondern sie zeigten eine massive Richtungsänderung in der von Google umsetzbaren Denkrichtung. Sicherlich war, der Wunsch der Richtungsänderung schon immer da. Plötzlich hatten sie nur die Möglichkeiten zur Änderung.

Bei der Richtungsänderung ging es auch nicht um Perfektion, sondern es ging um das Maß der Umsetzungsmöglichkeiten und die Folgen für den Bereich in dem ich als Unternehmer tätig bin. Aus meiner Perspektive habe ich durch die Denkveränderungen bei Google selber eine massive Denkveränderung erlebt. Gerade im letzten Jahr führte dies dazu, dass sich mein Unternehmergehirn förmlich aufgelöst hat. Ok, nicht ganz. Eine Gehirnhälfte beschäftigte sich immer noch mit den skalierbaren Geschäftsprozessen von SEO und dem SUMAGO Kerngeschäft. Die andere Seite fiel in sich zusammen. Das ist nach meinem Gefühl die Vordenker- und Unternehmerhälfte. Mir ist es sehr wichtig meine Zukunft selber bestimmen zu können und dafür muss ich eine Zukunft sehen. Genau dieses Zukunftsbild und meine Position darin hat sich völlig neu erfunden.

Systemevolution läuft genauso ab. Zerfall des Systems und Neuaufbau aus den am tragfähigsten empfundenen Komponenten.

Angst/Respekt

Nun hört sich dies theoretisch und emotionslos an. In Wahrheit hat dies aber auch viel mit Angst und Unsicherheit zu tun. Menschen reagieren immer mit Angst oder Respekt, wenn sie ihre Komfortzone verlassen. Dies war und ist bei mir nicht anders. Aber bleibe ich aus Angst vor der Angst in der Komfortzone ? Für mich keine wirkliche Alternative.

Nach einem Jahr der synaptischen Neuordnung bildet sich die Richtung nun langsam aus. Ihr könnt das von außen noch nicht so genau sehen, aber innen ist schon alles auf Bahn. Die Menschen, die im letzten Jahr mit mir mal ein wenig länger gesprochen haben und meine Perspektive zugelassen haben, werden schon wissen in welche Richtung es geht.

Eines sei aber vorweg genommen. Ich werde das Thema SEO nicht verlassen. Warum auch ? SEO ist ein wichtiger Kern meiner Denke und der gute Karl hat es auf den Punkt gebracht

„SEO ist nicht tot. Es geht gerade erst los“

Im Grunde wird das Jahr 2014 total unter dem Veränderungs-Stern stehen und Teile des Sternenhimmels sind (siehe Stratoxx) ja schon sichtbar. Wer ein wenig meine Entwicklung in 2014 beobachtet hat, der wird sehr stark auf das angewiesen sein, was ich oben geschrieben habe. Auf die Möglichkeit meine Perspektive zu teilen. Viele andere werden es sonst vielleicht als unverständlich ansehen, wie Malte Landwehr zum Beispiel. Das ist völlig OK Malte und nicht bewertend gemeint. Ich habe auch Probleme deine Perspektive einzunehmen. Aber ich versuche es ;-).

Einfach komplex

Wenn ich also 2013 im Bereich SEO vorbeigleiten lasse, dann muss ich sagen, dass die ganzen Updates und Veränderungen für mich fast keine Relevanz hatten. Es ging um Themen, die für mich eine Stufe höher angesiedelt sind und die nach meinem Verständnis automatisch in die SEO Kasse einzahlen. Diese Erkenntnis macht SEO für mich deutlich einfacher. Einfacher in einer Welt, die für viele anscheinend immer undurchdringlicher und komplexer wird. Ich persönlich denke, dass es unkomplizierter geworden ist und ich ein paar Monate in meinem Leben selber eine falsche Perspektive gehabt habe.

Für mich zeigt sich dies auch ganz deutlich im Erfolg von Karl Kratz. Er versucht komplexe Abläufe auf eine begreifliche Basis zu reduzieren und ihr liebt in dafür. Kann dies nicht bedeuten, dass ihr im Grunde nur jemanden braucht, der euch die komplex wirkende Welt einfacher macht ?

Ich habe von Karl in dieser Hinsicht viel gelernt. WDF/IDF ? Das war ein Hauch von Nichts dagegen.

Wie ich also sagte. Viele Sachen sind für mich klarer und einfacher geworden. Dazu gehört auch, dass dieses Blog mit dem Jahr 2013 sein Ende finde wird. Vielleicht wird es noch ein paar Posts geben, aber die Basis dieses Blogs wird sich auflösen.

Es ist Zeit Schwerpunkte zu setzen. Wisst ihr noch, was ich oben zur Systemevolution geschrieben habe ?

Aber ich will hier nicht zu weit nach vorne schreiben. Es wird sich viel verändern für mich und für die Menschen, die in meinem nahen Umfeld arbeiten. Manche Sachen werden aber auch Bestandhaben und nur eine subjektiv-positivere Entwicklung erfahren.

Ich freue mich wirklich riesig auf das Jahr 2014 und beneide nicht die ganzen Menschen im SEO Bereich, die diese Marktdynamik nicht spüren.

Ja, Veränderung macht vielleicht Angst. Aber dieser Angst nachzugeben wäre das, was für mich persönlich am Schlimmsten wär.

Ich möchte mich am Jahresende bei einigen Menschen über diesen Post bedanken, weil sie MEIN Universum zurechtgerückt haben. Das sind nicht immer positive Momente gewesen. Ihr werdet ja bemerkt haben, dass neben der Bewegung auch Reibung im Bereich SEO entstanden ist. Aber die Emotionsarten sind bei der Betrachtung unerheblich. Sie haben mich persönlich weiter gebracht.

Julius van de Laar, Karl Kratz, Joachim Bosse, Marcus Tandler, Andreas Bruckschlögel / Merlin, Niels Dörje, Marcus Tober, Andre Alpar, Eric Kubitz, Curt Simon Harlinghausen, Christian Tembrink, Andreas Graap, Oliver Hauser, Christoph Cemper, Fabian Rossbacher, Bo von der Heyden, Norman Nielsen, Martin Reinert, Dominik Wojzik und sicherlich noch viele andere aus der SEO Welt.

Ich bedanke mich aber auch bei Prof. Dr. Peter Kruse, Felix Baumgartner, Red Bull, Richard Branson und Virgin, Coca Cola, Matt Harding, Google, der GamesCom und weiteren.

Nach einem Jahr voller persönlicher Ungewissheit, brenne ich jetzt wieder wie eine Fackel. Ich freue mich auf ein tolles Jahr 2014 und vielleicht verfolgt ja der eine oder andere meine Entwicklung weiter. Mich würde es freuen.

Stillsteher werde ich mehr meiden. Das wird leider nur so gehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein tolles Jahr 2013  und ein noch besseres Jahr 2014.

Und im Grunde war das der Businessteil. Eigentlich geht es nur um Gesundheit, Familie und Glück. Vergesst diese 3 Punkte bei eurer Arbeit nicht. Das wäre mir echt wichtig

BYEBYE auf diesem Kanal.

Über den Autor

Marco Janck auf Google +
Marco Janck hat SUMAGO im Jahre 2004 gegründet und betreibt die SEO Agentur seitdem im „Speck-Gürtel“ von Berlin mit großem Erfolg.

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4 Kommentare

  1. Sebastian
    Sebastian 15. Dezember 2013 at 11:14

    Hallo Marco,
    vielen Dank für den v.a. sehr persönlichen Rück- und Ausblick. Ich habe die „Perspektive“ immer ein wenig als „persönliche Herkunft“ eines SEOs gesehen, die sehr bestimmend ist für das jeweilige Arbeiten und Denken. Aber „Perspektive“ ist besser, weil es auch nach vorne gerichtet und wandelbar ist. Auf ein tolles 2014!

  2. Carsten Weddig
    Carsten Weddig 15. Dezember 2013 at 17:20

    Puh ein Glück, ich dachte schon Du rückst mir hier nochmal öffentlich den Kopf gerade! Danke Marco und CO. für dieses tolle Jahr und lass uns weiterhin an deiner Reise teilhaben und/oder ein Teil davon sein! LG Carsten

  3. Eric
    Eric 17. Dezember 2013 at 16:23

    Tja, ich muss dich leider ergänzen. Du schreibst „Eigentlich geht es nur um Gesundheit, Familie und Glück“. Da gehören noch die Freunde mit rein.

    Na dann, tschüß „Seonauten“, hallo Welt. Auf ein frisches 2014!

  4. Eric
    Eric 17. Dezember 2013 at 16:28

    Mist! Jetzt hat mir der Blog die schönen Klammern geklaut. Ich versuche es noch mal so:

    <klugscheissermodus> Tja, ich muss dich leider ergänzen. Du schreibst “Eigentlich geht es nur um Gesundheit, Familie und Glück”. Da gehören noch die Freunde mit rein.</klugscheissermodus>

    <jetztaberernst> Na dann, tschüß „Seonauten“, hallo Welt. Auf ein frisches 2014! </jetztaberernst>

    Mal sehen, was jetzt dabei raus kommt 😉
    eric

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