Das Linkaufbau wichtig ist, um den Google Algorithmus anzusprechen, ist sicherlich jedem Leser bekannt. Doch Linkaufbau ist auch ein Thema bei dem man die größten Fehler machen kann. Nimmt man den Linkaufbau manuell in die Hand kann es bei falscher Nutzung schnell möglich sein, dass der Algorithmus nicht zu Gunsten des Rankings funktioniert, sondern genau gegenteilig.
Ein ganz wichtiger Punkt im Bereich Linkaufbau ist, dass dieser dauerhaft und kontinuierlich durchgeführt wird. Um zu erklären, warum das so ist, machen wir einen kurzen Abstecher in die Logik des Algorithmus bzw. der Neben-Algorithmen.
Wenn jemand mit einer neuen Internetseite startet, weiß Google nichts von deren Existenz. Erst wenn der Webmaster die Seite bei Google selber anmeldet oder Google über entsprechende Links mitteilt, dass es die Seite im Netz gibt wird Google aufmerksam. Doch was sehr viele im Bereich der Suchmaschinenoptimierung schnell und gerne vergessen sind die Nutzer. Man muss nicht nur Google mitteilen, dass es die neue Seite gibt, sondern man muss dies auch der Nutzerwelt mitteilen. Besucher sind die Grundlage jeder guten Internetseite. Nicht die Suchmaschinen.
Jeder “normale Mensch” wird sich also zunächst um neue Besucher kümmern. Gerade bei gewerblichen Seiten ist es wichtig zunächst Umsatz und Gewinn zu generieren, bevor alles andere kommt. “Ohne Moos nichts los” stimmt auch in diesem Szenario. Wenn ich mich um neue Besucher bemühe, werden auch in der Regel Links erzeugt, da dies die generelle Form ist, wie im Internet auf andere Seiten hingewiesen werden kann.
Ohne hier weiter ausschweifen zu wollen, kann man genau diese organische Entwicklung als Grundlage für eine Funktion des Google Algorithmus sehen. Organisches und kontinuierliches Linkwachstum ist ein Schlüssel zum Erfolg.
Viele Webmaster machen nun aber einen entscheidenden Fehler, der auch bei größeren Seiten zu sehen ist. Sie schaffen zu Beginn (oder auch über Jahre) sehr viele Links und lassen dann damit nach.
In manchen Fällen kann dies noch passen, da die Seite selber so organisch gebaut wurde, dass durch die Publikation genug andere Webmaster den Sinn und Nutzen erkannt haben und selbstständig auf diese verlinken. Wenn dies aber nicht so ist (und das ist sicherlich in 80 % der Fälle so), dann entstehen neue Links nur noch sehr schleppend.
Für Google ist das ein Punkt, der zeigt, dass die Seite an Relevanz verliert. Die Folge sind schlechtere Rankings. Sicherlich wird sich dieses Missverhältnis zwischen Linkentwicklung und fehlender Attraktivität (in Sachen Verlinkung) auch auf die CTR (also das Verhältnis zwischen Einblendungen und Klicks) auswirken. Die Punkte werden irgendwie gebündelt auf das Ranking einwirken.
Um diese Entwicklung zu belegen, sind hier ein paar Charts aus dem Sistrix Sichtbarkeitsindex abgebildet von Seiten von denen ich um nachlassendes Bemühen um Links weiß :

Bei dieser Seite wurde zu Beginn sehr an Links und an Contentmasse gearbeitet und dann im Verlauf nicht mehr. Die Folge war ein radikaler Verlust der Sichtbarkeit und des Rankings. Der Content selber konnte die Entwicklung nicht stützen.

Auch in diesem Beispiel ist die Entwicklung gut sichtbar. Auch wenn die Entwicklung in der Sichtbarkeit sehr sprunghaft ist, so lässt sich doch daraus die Richtung auch deutlich ableiten. Der Fall ist genau so gestrickt, wie der erste. Zunächst sehr guter Linkaufbau und dann kein Content und kein Linkaufbau mehr. Die Folge ist sichtbar.
Diese Beispiele sind Neustarts bzw. im ersten Fall Neustart über eine expired Domain. Man könnte also nun annehmen, dass dieser Auswirkung bei sehr gut verlinkten Projekten, die erst im Verlauf nachlassen nicht zu sehen sind, doch da würde man auf dem falschen Bein hurra schreien.
Auch die bereits sehr gut und breit verlinkten Seite betrifft das. Sicherlich sind die Auswirkungen nicht ganz so deutlich sichtbar, da Contentbreite und Linkanzahl die Entwicklung positiv stützen. Doch wenn man sich entsprechende Charts im Verlauf ansieht, so ist die zeitliche Entwicklung ebenfalls vorhanden. Dies soll hier ebenfall mit einem Beispiel belegt werden. Es handelt sich um ein Projekt, welches nach jahrelanger sehr guter Entwicklung, Cluster für Cluster auf eine neue Domain übertragen wird. Dadurch wurde der Content weniger und der passende Linksaufbau vernachlässigt.

Dieses Beispiel basiert auf einer Menge von 40.000 indexierten Seiten und ca. 3.000 organisch gewachsenen Links.
Fazit :
Nur Seiten, die dauerhaft an ihrem Erfolg arbeiten setzen sich auch im Google Index dauerhaft mit TOP-1 Rankings durch. Dabei ist es sehr wichtig, dass diese Entwicklung vom Content selber getragen wird. Das erleichtert im Verlauf auch den Linkeinkauf, da dieser in der Masse nicht so negatives Gewicht bekommt. Eine Folge aus dem Aufgezeigtem ist, dass es dauerhaft nicht sinnvoll ist Linkbuilding über Splogs zu betreiben, da diese sicherlich dem genannten Pflegeraster entsprechen.






Moin Marco,
vielen Dank für die Auswertung. Es ist natürlich nicht unklug stetig an dem Erfolg eines Projektes zu arbeiten, da hast du vollkommen recht.
LG
Igor
Guter Beitrag. Genau das selbe verfolge ich auch laufend bei bestimmten Projekten. Deswegen ist es wirklich wichtig, laufend neuen Content zu produzieren und wirklich kontinuierlich Links zu “kaufen”, ähm sammeln, meinte ich natürlich
1.
Die Graphen sind ohne irgendwelche Linkzahlen bzw. Diagramme zum Linkaufbau wertlos
2.
Hier wird der historische Faktor von einzelnen Seiten und ganzen Interneseiten einfach unter den Teppich gekehrt. Gute Seiten können sich sehr wohl längere Zeit ohne bewusst ständigen Linkaufbau in den Serps behaupten. Denn auch wenn sie nicht wöchentlich verlinkt werden, so können sie dennoch sehr relevant sein.
3.
Das mittlere Diagramm zeigt einen Sichtbarkeitsindex von 0,10. Dies kann bedeuten, dass nur 2…3 mittelstarke Keywords diesen Sichtbarkeitsindex ausgemacht haben. Demnach können gerine Rankingveränderungen diese starken Sprünge des Sichtbarkeitsindex bewirken. Von daher ist dieses Diagramm an sich schon nicht aussagekräftig.
Die Domain hatte laut diesem Diagramm nie über mehrere monate beständige gute Rankings sonder es ging immer auf und ab. Diese ganze Entwicklung könnte auch Folge von Linkaufbau mit Bookmarking-Diensten und Verzeichnissen entstanden sein.
Schöner Artikel. Was mich jetzt vor allem noch interessieren würde, was passiert wenn man bei den ersten beiden Projekten anfängt wieder Links aufzubauen? Steigen sie wieder bei 0 ein, wie eine neue Seite oder behält Google sie im “Gedächtnis” und sie steigen auf dem alten Niveau wieder ein?
[...] lesen: Nur dauerhafter Linkaufbau ist erfolgreich var szu=encodeURIComponent(location.href); var [...]
@stafan Es bringt leider nichts mich auf die Hintergrunddaten hinzuweisen. Dass diese fehlen ist mir nicht entgangen. Es geht auch nicht im Detail darum, sondern um grundsätzliche Bedürfnisse mit ein paar Beispielbildern. Die Bewegung ist immer die selbe. Und wie du vielleicht auch gelesen hast , geht dieser Beitrag auch eher in den Bereich Linknetzaufbau durch Slogs.
Gelungene Übersicht, die Beispiele am Sistrix Sichtbarkeitsindex sind doch schön anschaulich. Die interessante Herausforderung beim künstlichen Linkaufbau ist es ja gerade, den organischen Linkaufbau 1. zu stimulieren und 2. zu simulieren. Das erfordert dann durchaus auch mal Zurückhaltung mit neuen Links, um diese wie bei einem organischen Wachstum über einen Zeitraum x zu verteilen.
[...] Janck von Sumago hat in einem Artikel erörtert, warum nur dauerhafter Linkaufbau guter Linkaufbau ist. Ließen Links nach einer gewissen Zeit [...]
[...] Nur dauerhafter Linkaufbau ist erfolgreich (Sumago) [...]
[...] Dauerhafter Linkaufbau – Ich habe mir gestern mal die Mühe gemacht, mit einem SEO Tool zu schauen, wie sich die Backlinks von vielen verschiedenen Weblogs allein im Jahr 2009 entwickelt haben. Wenn ich dabei etwas feststellen konnte, dann eines, nämlich das kaum ein Blogger aktiv daran arbeitet, für seinen eigenen Blog wirklich große Links in regelmäßigen Abständen zu bekommen. Dennoch bauen Blogger meist sehr konstant Links auf. Der Grund hierfür sind zahlreiche Pingbacks, Trackbacks und Kommentare die man anderen Blogs übermittelt. Im Umkehrschluss entnehme ich der gestrigen Erkenntnis auch, dass in Deutschland kein wirklicher Linkgeiz unter Bloggern „zunimmt“. Man thematisiert diesen „Linkgeiz“ nur eben meist nur in SEO-lastigen Blogs und das ist nun mal nicht selten eine Szene, in der man sich recht wenig schenkt, wenn man sich nicht mindestens persönlich kennt. Linkaufbau hin oder her. Blogger sind also meiner Meinung nach gut damit beschäftigt, immer wieder etwas für den Linkaufbau zu tun. Wie wichtig Linkaufbau ist, besonders dauerhafter Linkaufbau, dass schreibt euch der SEOnaut auf sumago.de im Thema: Nur dauerhafter Linkaufbau ist erfolgreich. [...]
[...] Ausrichtung. Der Vorteil für viele Inhouse-SEOs ist es, dass man sich quasi nicht um den Linkaufbau kümmern muss. Externe Links bekommen Seiten wie t-online.de quasi automatisch. Mit guten Budgets [...]
Mein reden – baut vernünftige Webseiten und Ihr seit erfolgreich … naja, etwas mehr muss man schon machen. Aber die Richtung stimmt.
Ja Links sammeln ist immer eine Herausforderung, da reicht nur eine Vernüftige Webseite heutzutage nicht mehr, aber gehört eben dazu. Baut am besten vrnüftige Links und kontuirlich mit passenden Keywords im Anchor Text.
Ein Tipp für Linkaufbau ist auf jeden Fall auch Twitter! Wenn man mehrere Twitterprofile mit dem Link oder Deeplink zu seiner Seite aufbaut dann muss man nur ein bisschen warten und der Pagerank des Twitterprofils steigt auf 4 oder 5 (ich habe allein 11 Pagerank 5 Twitterprofile – die ich nutze um neue Seiten zu pushen). Der Profillink in Twitter ist do-Follow! Aber auch Links in Tweets sind gut um die eigene Seite zu promoten.
Davon unabhängig habe ich auch gute Erfolge mit intensiven Bookmarking (Do-Follow) erzielt.
“Nur dauerhafter Linkaufbau ist erfolgreich” Glaube hilft nur die dauerhafter Linkaufbau sons ist man Schnell wieder draußen ..?