SUMAGO

Archiv für die Kategorie ‘SEO Basics’

Praxisbuch Online Marketing

n/a
Geschrieben von Marco Janck am 08. August 2012 , abgelegt unter SEO Basics, SEO News

Lange hat es gedauert bis zum Erscheinen des Praxisbuch Online Marketing von Andre Alpar und Dominik Wojcik. Die Dauer des Wartens zeigt, dass es nicht ganz so einfach ist ein solches Buch „nebenbei“ zu schreiben. Immerhin sind beide in vielen anderen Funktionen eingebunden.

Die Frage, die also dem Buch vorweg gestellt werden muss ist :

Lohnt sich der Aufwand für die Reputationsbildung  ?

Ich stand in meiner „Karriere“ das ein oder andere Mal genau vor dieser Frage und habe mich immer gegen solche Projekte entschieden.

Praxisbuch Online Marketing

Ok, aber alleine die Tatsache, dass sie sich die Zeit genommen haben ist aller Ehren wert. Immerhin sind es nicht nur zwei Menschen, die ich in den letzten Jahren ein wenig kennenlernen durfte, sondern es sind auch zwei, die ziemlich gut wissen wovon sie reden und hoffentlich auch schreiben. Beide Autoren sind durch die Rocket Internet Mühle gegangen oder sind immer noch mit ihr verbunden.

Auch wenn man zu Rocket Internet stehen kann wie man will, so kann man dem Unternehmen eines nicht absprechen und das ist, dass sie ihre Hausaufgaben in Sachen Online Marketing nicht gemacht hätten. Somit haben beide Autoren schon von ihrer Persönlichkeit her einen sehr breiten Ansatz in Sachen Online Marketing bzw. Marketing im Allgemeinen (ich sagen nur Media) und kennen auch viele interessante Fachleute.

Was ich also erwartet habe von diesem Buch ist eine breite Sichtweise auf das Thema. Genau das, was viele andere Bücher also nicht bieten oder viele andere Marktteilnehmer gar nicht in ihrem Sichtradius haben.

Eines kann ich schon jetzt (ohne das Buch bis zum Ende durchgelesen zu haben) sagen. Das Buch enttäuscht mich bislang nicht. Es bietet genau den umfassenden Ansatz. Allerdings ist Ansatz auch das richtige Wort für den bislang gelesenen Inhalt und das ist nicht negativ gemeint.

Wie viele Seiten hätte das Buch haben müssen, um alles im Detail zu beleuchten ? 5.000 Seiten ?

Es sind jetzt knapp 880 Seiten und ich glaube mehr geht in diesem Format nicht.

So muss man sich schon vor dem Lesen darauf einstellen, dass hier nicht gezeigt wird, wie es bei Rocket Internet und dem Aushängeschild Zalando genau gemacht wird, sondern einfach, was es überhaupt auf dem Online Marketing Weg aktuell so alles gibt.

Doch auch wenn das Buch in Teilen eher einen Aufzählungsstil hat, so kommen in einige Themen Details nicht zu kurz. Gerade die von Andre Alpar geführten Interviews mit Themenfachleuten sind sehr interessant und sehr kurzweilig geschrieben.

Das, was das Buch also schafft ist (wenn man ein wenig tiefer liest;-) einen Einblick in „die Denke“ der Autoren und Interviewpartner zu geben und somit auch etwas in die Strategie einer großen Internetagentur.

Das Buch ist also wie eine Fachkonferenz, wenn man im Thema Online Marketing schon drin steckt. Es wird viel erwähnt, aber die Daten „zwischen den Zeilen“ sind die wichtigen und die Zeilen bietet das Buch.

Fazit zum Praxisbuch Online Marketing

Wer eine breite Draufsicht auf das Thema” erfolgreiches Online Marketing” haben will, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Wer ein wenig mehr über die Denkansätze der  Autoren und damit erfolgreicher Online Marketer lernen möchte, der muss dieses Buch im Schrank zu stehen haben. Im Grunde ist es etwas für jeden, der sich im Bereich Online Marketing nach vorne bewegen will.

Das Buch ist mit 880 Seiten für 34,95 € im Data Becker Verlag zu erhalten oder über die bekannten Offline- und Onlinequellen.

Negative Folgen von Social Media im SEO

Geschrieben von Marco Janck am 27. April 2011 , abgelegt unter SEO Basics

Der Bereich Social Media wird seit Jahren gehypt wie kaum ein anderer. Die einen nennen es mittelbare Demokratie, die anderen reine Zeitverschwendung. Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo in der Mitte zwischen den beiden Ansichten. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung hat Social Media einen großen Nachteil, den wir bei unseren Analysen immer wieder feststellen können und das ist die direkte Produktion von NoFollow Links für Internetseiten bei starker Aktivität in der Blogosphäre..

Die Basis von Social Media im Unternehmensumfeld ist dabei sicherlich ein Blog. Ein Blog ist so etwas wie die Eintrittskarte in die Welt der sozialen Medien. Ein Blog schafft die Basis für Diskussionen zu Themen, die für den Betreiber selber interessant erscheinen oder von denen der Betreiber denkt, dass sie für die Nutzer interessant sein könnten. Dies ist zu mindest so, wenn man einen Blog unter dem Gesichtspunkt von Social startet.

Der nächste Schritt ist zu verstehen, dass ein solcher Blog mit Leben (im Sinne von Besuchern) gefüllt wird, wenn man sich mit anderen aktiven Bloggern vernetzt. Dies geschieht in aller Regel über direkte Kontakte, die Aufnahme auf Partnerseiten oder in den Blogroll. Im Bereich der direkten Kontakte wird jeder aktive oder verantwortliche Blogger auf das so genannte “Mitmachweb” setzen. Immer frei nach dem Grundsatz: ” Wenn ich mit anderen kommuniziere, werden sie aufmerksam, nehmen mich als Person und als verlinkenden Blog auch wahr und merken ich beteilige mich an dem was passiert”. Dies ist sicherlich der passende Ansatz, um einen Blog im Sinne der Blogosphäre oder um sich als Person und Blogger bekannt zu machen (und begleitend auch vielleicht das eine oder andere Produkt ;-) .

Doch es passiert dann anscheinend ziemlich schnell, dass der Blog im Unternehmen oder rein beim Betreiber in irgend einer Form Spaß zu machen scheint. Für viele Betreiber und Verantwortliche ist es ein tolles Gefühl zu sehen, dass der Traffic über einen Blog steigt und die dahinter liegende Marke vielleicht besser wahrgenommen wird. So wachsen ziemlich viele Blogs mit viel Einsatz und Eifer zu echten Trafficquellen. Jedem Kunden würde ich im Rahmen der Unternehmensentwicklung genau zu dieser Form der Verbreitung und Reputationsbildung raten. Aber es gibt eine dunkle Seite, die wir in der Suchmaschinenoptimierung leider immer wieder entdecken.

Aktive Teilnahme an der Blogosphäre geht mit dem Schreiben vieler Kommentare einher. Nicht weil man als Spammer in irgend ein Weltrekord Buch kommen will, sondern weil man sich halt austauschen will. Diese Aktivität hat zur Folge, dass sehr viele der entstehenden Links No Follow Links sind und somit keinen Trust an die verlinkt URL weiterleiten.

Viele Webmaster haben im Bereich SEO einige Fakten aufgesaugt und wissen, dass die Anzahl der Links eine wichtige Rolle beim Ranking spielt. Sie sehen also mit dem Anwachsen des Blogs eine schöne Entwicklung im Bereich der allgemeinen Backlinks. Einen Wert, den man als reine Linkpopularität bezeichnet.

Viele wundern sich dann, dass trotz Anwachsen der Links das entsprechende Ranking im  Vergleich zu den Mitbewerbern ausbleibt. Gerade hier stoßen dann viele Seitenbetreiber an ihre natürlichen Grenzen. Es entstehen Fragen, die dann wieder klar machen, dass der Bereich SEO noch lange nicht tot ist.

Die Fragen werden aber nur beantwortet, wenn man sehr tief in die vorhandene Linkstruktur eintaucht. Zur Durchführung solcher Tauchgänge bedarf es passender Tools. Ein sehr leistungsfähiges Toolset in diesem Bereich sind die Link Research Tools von CEMPER. Einem Toolset, dass ausschliesslich auf das Zusammentragen von Links und deren Bewertung spezialisiert ist. Auf Basis eines Beispiels will ich kurz darstellen, wie sich die genannten Social Media Aktivitäten negativ auswirken können.

Bild 1

Brandverlinkung

Für die Betrachtung werden einige Werte des CLA Moduls hier gezeigt. Es vergleicht die TOP10 Platzierungen zu einem ausgewählten Keyword untereinander. Im Bild 1 ist zu erkennen, dass sich alle Mitbewerbe in diesem Keywordbereich sehr stark mit Anchortexten beteiligen, die die direkte Marke beinhalten. Die Diskussionen um die Brands im Zusammenhang mit dem Google Update im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass mit einer starken Brandaktivität teilweise bessere Resultate zu erreichen sind. Hier haben die TOP10 Platzierungen also grafisch alles richtig gemacht. Gehen wir eine Stufe weiter.

In der nächsten Grafik zeigt sich, dass der Anteil der Follow Links für einen Mitbewerber, der auf Platz 10 (YOU) rankt zu dem Keyword deutlich niedirger ist und das zu Lasten von (na klar) NoFollow Links. Alte Hasen werden sich jetzt sicherlich denken, dass dies ja nur eine prozentuale Darstellung ist und die Anzahl der absoluten Links nicht einbezogen wurde. Diesen Aufmerksamen kann aber gesagt werden, dass es sich um eine Auswertung auf Site-Eben handelt und die Werte der direkten erkannten Links in einem nicht all zu großen Range liegen. Sicherlich kann die Wertigkeit des eines oder anderen Links eine Rolle im Ranking spielen, aber die erkannte Rankingreihenfolge entspricht sehr deutlich nicht der der Anzahl der Links und ihrer Wertigkeiten. Wenn man sich diesen auf 10 platzierten Mitbewerber einmal näher anschaut, dann stellt man sehr schnell fest, dass es ein hohe Social Tätigkeit über den genannten Blog gibt mit der Folge, dass auch sehr stark kommentiert wurde. Eine Tätigkeit, die lobenswert ist, aber fast immer zur Folge hat, dass der Wert der absulten Links einen starken NoFollow Anteil aufweist.

Diese Daten stehen jetzt ziemlich alleine, da die entsprechenden Seiten hier nicht genannt werden können. Es soll auch nur beleuchten, dass es eine Gefahr sein kann, wenn man sich sehr stark auf die Nutzung eines Blogs zum Linkaufbau verläßt. SEOs wissen dies, aber der “normale” Webmaster sicherlich nicht. Es handelt sich dabei auch nicht um ein alleiniges Beispiel, sondern wir haben in unserer Arbeit davon einige gefunden, die nach selbem Muster gearbeitet haben und die Folge immer eine nicht ausreichende Platzierung war

Da der Titel aber mit der gesamten Bandbreite Social Media in Gericht geht, soll im selben Schreibzug mal auf die positiven Signale eingegangen werden, die bei gleicher Auswertung für die Mitbewerber sprechen. Ohne dabei wieder auf die absolute Zahl der Links einzugehen. Es geht wie gesagt nur um Tendenzen der Arbeit und der Zielsetzung.

Wenn man sich zum Beispiel die FBLikes der TOP10 im Vergleich ansieht, dann stellt man eben fest, dass alle Mitbewerber deutlich aktiver in diesem Bereich sind. Nur eine Tendenz, die aber selbst ohne absolute Linkzahlen dazu veranlassen sollte im Bereich Facebook aktiver zu werden. Und die selbe Entwicklung haben wir in dem Beispiel im Bereich Twitter

Hier zeigt sich auch, dass die Mitbewerber hier deutlich aktiver sind. Gerade in diesem Bereich verwundert es, da starke Aktivität im Blogbereich oft auch mit entsprechender Reichweite auf Facebook und Twitter als Seeding Medium verbunden ist. Es zeigt sich aber als Richtung, dass sich eine Aktivität in Facebook und Twitter zur Zeit zu lohnen scheint. In einer den normalen Linkaufbau begleitender Form.

Um wenigsten noch eine kleine Wertigkeit des hier genannten Linkprofils zu beleuchten, zeigen wir hier noch die Werte im Bereich des Sistrix SI für die Page im Vergleich zur Konkurrenz.

Hier zeigt sich, dass es auf Basis der reinen Sichtbarkeit eher positive Signale gibt im Vergleich mit der Konkurrenz. Jedoch ist diese Auswertung nicht um die Werte Follow/NoFollow bereinigt. Wenn man also einen pauschalen Anteil aus dem Wegfall der NoFollow Links (siehe oben) dann kommen die Werte vermutlich wieder hin.

Fazit

Es sind alles keine absoluten Werte. Das würde den Postrahmen sprengen, aber auch bei direkter Betrachtung der Links bis tief in die Einzellinks zeigt sich, dass ein hoher Anteil an NoFollow Links aus Blogkommentaren ein Problem darstellen kann. Viele beschwören dabei immer, dass Google die Exiztenz der NoFollows als Signal für starke starke Aktivität im Netz gewertet wird, doch der sehr ehrenvolle Ansatz lässt sich auf Basis der der Blogs nicht nachvollziehen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass Google die Verteilung F/NF auf Basis der Indexindentfizierung als Blog erkennt. Es sollte also neben aller Aktivität in Blog und in Foren darauf geachtet werden direkte Follow Links aufzubauen. Ein Bereich, den man einfach nicht aus den Augen verlieren darf. Weiteres Fazit ist, dass allgemeine Linktools mit Mengenangaben (linkpop) kein Rückschlüsse ermöglichen, sondern eher in die falsche Richtung verweisen.

Links stärker machen

Geschrieben von Marco Janck am 16. Januar 2011 , abgelegt unter Allgemein, SEO Basics

Links, Links und immer wieder Links. Darum geht es in gefühlten 110 % des SEO Geschäfts und immer wieder kommen Fragen nach der richtigen Taktik bzw. nach möglichen Taktiken. Um es vorweg zu nehmen. Taktiken und Methoden gibt es reichlich. Zumindest so viele, dass man nicht ein Standard-Programm abspielen kann. Es verbleibt sehr viel Spielraum seinen eigenen Weg zu gehen.

Einen Weg, wie man im Linkaufbau noch erfolgreicher sein oder werden kann ist das “Links stärker machen”.

Viele Leute befassen sich im Thema Linkaufbau nur mit der Masse an Links. Da geht es um Linkpopularität, um Domainpopularität, um IP-Popularität und vieles mehr, was grundsätzlich in das Thema Menge reinspielt.

Doch gesetzte oder akquirierte Links haben einen Basiswert und in aller Regel beschränkt der sich auf den “Trust”, den die Hauptdomain an die verlinkende Unterseite abgibt. Im Linkaufbau ist eher der kleinere Teil dazu geeignet durch Content-Mehrwert zusätzliche externe Links (auf freiwilliger Basis) erzeugen. Da man sich bei solchen Links in der Contenterstellung ziemliche Mühe geben muss, sind sie eher rar gesäat.

Doch das Stärken der verlinkenden Seiten ist keine sinnlose Freizeitbeschäftigung, sondern ist eine sinnvolle Ergänzung im Linkaufbau.

Was ist damit genau gemeint ?

Grundsätzlich bedeutet das, dass man jeden gesetzten Link durch eine zusätzliche externe Verlinkung stärkt. Dazu gibt es teuere und weniger teuere Methoden. Einige davon wollen wir hier kurz besprechen.

Preiswerte Methode

Sie bekommen einen Link auf einer Contentseite zu einem bestimmten Thema, dass sie entweder selber verfasst haben oder haben schreiben lassen. Die Seite liegt jetzt innerhalb der Informationsarchitektur der Internetseite des Linkgebers. In der Regel auf Seiten wie www.test.xx/unterseite_mit_link.htm. Wenn sie einen guten Deal gemacht haben, dann ist diese Seite von der Startseite oder von einer starken Unterseite des Webauftritts verlinkt. Nur bei einer solchen Platzierung ist auch sichergestellt, dass die Seite und somit der Link einen Wert bekommt, der über die reine Erhöhung des Linkpop-Zählers hinaus geht. Ein weiteres Zeichen einer sauberen Linkaufbau-Arbeit ist das Nutzen eines passenden und benötigten Anchor-Textes (Linktextes) und einiger andere Faktoren aus dem SEO Universum.

Wenn diese Teile alle erfüllt sind und der Inhalt nicht eine Welle an Interesse auslöst, verbleibt nur noch diese Seite entsprechend zusätzlich von extern zu verlinken, um den Linkwert zu erhöhen. In der preiswerten Form nutz man dafür Dienste, wie  Bookmarkings, nicht abgestraften Artikelverzeichnissen, Forenlinks, Blokommentare und und und. Mit allen diesen Links können sie ziemlich gut auf den Wert der verlinkenden Seite Einfluss nehmen und somit auch den sogenannten Trust erhöhen. Ob sie dabei gut und sauber gearbeitet haben zeigt sich am Ranking der linkgebenen Seite. Steigt das Ranking, so steigt auch allgemein der Wert des Links zu ihnen und der Wert den der Anchortext entsprechend weitergibt.

Doch aufgepasst. Man sollte für den Linkaufbau dieser Unterseiten ähnliche Maßstäbe anlegen wie für alle anderen Seiten, die man im Linkbuilding nutzt. Also nicht nur Bookmarks, nicht nur Artikelverzeichnisse und nicht nur Blog-Kommentare. Die Mischung machts und auch ein zusätzlich gesetzter starker Link aus dem Contentbereich einer stärkeren Seite wirkt oft Wunder. Auch die Maßstäbe für eine Follow/NoFollowrelation sollten des “normalen organischen” Verhaltens angepasst werden.

Linknetz 1

Teuere Methode

Das, was in der preiswerten Methode beschrieben wurde, kann man sicherlich auch auf einem stärkeren und damit teuerem Niveau durchführen. Gekaufte Gastartikel von starken Seiten, Interviews von starken Seite, ganze Aktionen, die nur den Sinn haben den Wert der linkgebenen Seite zu erhöhen oder gar Links kaufen oder mieten. Alles ist möglich und wieder zählt der Grundsatz, um so höher die entsprechende Seite zu seinem seitenspeziefischen Keyword rankt, um so stärker ist der Link den wir darauf haben und ich gehe immer davon aus, dass es nicht ein Link von vielen ist, sondern ein Einzellink.

Jetzt könnte man natürlich sagen, wie sinnvoll und sicher es ist die Seiten von anderen zu stärken und das vielleicht auch noch, wenn es sich um Konkurrenz handelt. Ganz wichtig dabei ist es, diese Deals vertraglich fest zu machen.

Es macht ja keinen Sinn, dass ich eine Seite mit Links im Wert von 500 € bis 1000 € “beschiessen” und die Seite dann entfernt wird. Da müssen Verträge her, die diesen Link sichern. Wie diese Verträge aussehen, müssen Anwälte klären. Aus unserer Erfahrung kann man sagen, dass es ein ziemlich schwieriger Vorgang ist, der aber durch die feste Basis zu sehr guten Erfolgen führt.

Linknetz

Anderseits ist auch ein Invest in Linkbuilding mit Schwerpunkt Bookmarks, Artikelverzeichnisse und Blogs ein zeitliches und finanzielles Invest, dass auch entsprechend abgesichert werden soll. Nicht immer müssen in diesem Bereich dann Verträge her. Vielmehr ist es in diesem Bereich wichtig, den linkgebenen Webmaster zu kennen. Networking ist dabei nicht nur ein Wort, sondern daraus sollten genau solche Vertrauenskontakte entstehen.

Aus unserer Erfahrung können solche Konstrukte im Linkbuilding mächtiger sein, als nur Masse zu produzieren.

Es ist wichtiger mit ein paar “mächtigen” Anchortexten Rankings zu erzeugen, als mit der Masse. Das ist ganz eindeutig unsere Erfahrung.

Und ja, man kann diese Konstrukte auch mit seinen eigenen Seiten bauen, nur dass man in diesem Bereich meistens mehr leisten muss.

Ersetzen organische Platzierungen die bezahlten ?

n/a
Geschrieben von Marco Janck am 11. Februar 2010 , abgelegt unter SEO Basics

Im täglichen Geschäft taucht eine Frage bei den Kunden immer wieder auf :

“Ich bezahle im Monat den Betrag X für Google Adwords. Wenn ich diesen Betrag in eine Suchmaschinenoptimierung investiere, wird es dann auf Dauer preiswerter ?

Die Frage ist also, ob die organische Suche die bezahlte ersetzen kann oder ob es sich nur um zwei sich ergänzende Maßnahmen im Online-Marketing handelt.

Aus unserer täglichen Arbeit können wir nur eine passende Antwort geben und die könnte einem Anwaltsbüro entsprungen sein : JEIN !

In der Regel kann man über den Zeitraum von 12 Monaten bei direkter Kapitalumleitung einen Großteil des Adwordstraffic organisch nachbauen. Wie weit man damit in den LongTail kommt, ist dabei sehr fraglich. Aber selbst wenn man es schaffen würde innerhalb von ca. 24 Monaten den gesamten in Adwords gebuchten Keywordtraffic über die organische Suche abzuwickeln bleibt immer noch die Frage, ob diese Umleitung sinnvoll und kostengünstiger ist.

Frage 1 :

Spare ich durch diese Umleitung Geld ?

Antwort 1 :

Nein, die organischen Listings zu erreichen wird bei Unternehmen mittlerer Größe mindestens den selben Kapitalansatz abverlangen, wie bei einer mittelgroßen und unoptimierten Adwords-Kampagne. Es kann in sehr vielen Themenumfeldern auch schnell deutlich teurer werden. In aller Regel sind mit den Maßnahmen, die zum Aufbau organischer Listings führen auch Maßnahmen verbunden, die die allgemeine Reputation des Unternehmens erhöhen. Der Mehrwert ist also im Gesamtpaket deutlich höher, als bei reiner Nutzung von Adwords-Kampagnen.

Frage 2 :

Kann man bei gut laufenden Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung die Adwords-Kampagnen beenden ?

Antwort 2 :

Man kann. Aber ist es sinnvoll ? In den meisten Fällen ist es nicht sinnvoll, das eine durch das andere zu ersetzen. Aber hier kommt massiv das JEIN zum Einsatz. Man muss es testen. Der Großteil unserer Kunden hat den größten Erfolg bzw. Conversion, wenn der organischer und der bezahlte Bereich gleichmäßig gut besetzt sind. Fairer Weise muss man sagen, dass dies von Branche zu Branche unterschiedlich ist. Kleine lokale Anbieter werden kaum eine Verbesserung durch die stärke Präsenz erreichen.  Mittelständler mit einem breiten und konkurrenzstarken Online Marketing Umfeld in Search werden die bessere Präsenz durch aus zu schätzen wissen und das nicht nur in Sachen Conversion, sondern eher aus Sicht der allgemeinen Sichtbarkeit. Gute und prominente Präsenz sendet starke Signale an die Konkurrenz. Dieser Effekt ist nicht zu unterschätzen, auch nicht im Bereich Markenbildung. Gute Markenbildung und Sichtbarkeit führt nach unserer Erfahrung sehr oft zu sehr viel mehr Abverkäufen.

Fazit :

Ob organische Platzierungen die bezahlen Platzierungen ersetzen können richtet sich nach der  Unternehmensstrategie. Grundsätzlich raten wir jedem Kunden beide Budgets extra zu planen, um sich die Freiheit zu erhalten über ein stärkeres Branding Marktvorteile zu erreichen. Die Ausnahmen von diesem Grundsatz wurden oben bereits genannt.

Nur dauerhafter Linkaufbau ist erfolgreich

Geschrieben von Marco Janck am 03. Januar 2010 , abgelegt unter SEO Basics, SEO Theorie

Das Linkaufbau wichtig ist, um den Google Algorithmus anzusprechen, ist sicherlich jedem Leser bekannt. Doch Linkaufbau ist auch ein Thema bei dem man die größten Fehler machen kann. Nimmt man den Linkaufbau manuell in die Hand kann es bei falscher Nutzung schnell möglich sein, dass der Algorithmus nicht zu Gunsten des Rankings funktioniert, sondern genau gegenteilig.

Ein ganz wichtiger Punkt im Bereich Linkaufbau ist, dass dieser dauerhaft und kontinuierlich durchgeführt wird. Um zu erklären, warum das so ist, machen wir einen kurzen Abstecher in die Logik des Algorithmus bzw. der Neben-Algorithmen.

Wenn jemand mit einer neuen Internetseite startet, weiß Google nichts von deren Existenz. Erst wenn der Webmaster die Seite bei Google selber anmeldet oder Google über entsprechende Links mitteilt, dass es die Seite im Netz gibt wird Google aufmerksam. Doch was sehr viele im Bereich der Suchmaschinenoptimierung schnell und gerne vergessen sind die Nutzer. Man muss nicht nur Google mitteilen, dass es die neue Seite gibt, sondern man muss dies auch der Nutzerwelt mitteilen. Besucher sind die Grundlage jeder guten Internetseite. Nicht die Suchmaschinen.

Jeder “normale Mensch” wird sich also zunächst um neue Besucher kümmern. Gerade bei gewerblichen Seiten ist es wichtig zunächst Umsatz und Gewinn zu generieren, bevor alles andere kommt. “Ohne Moos nichts los” stimmt auch in diesem Szenario. Wenn ich mich um neue Besucher bemühe, werden auch in der Regel Links erzeugt, da dies die generelle Form ist, wie im Internet auf andere Seiten hingewiesen werden kann.

Ohne hier weiter ausschweifen zu wollen, kann man genau diese organische Entwicklung als Grundlage für eine Funktion des Google Algorithmus sehen. Organisches und kontinuierliches Linkwachstum ist ein Schlüssel zum Erfolg.

Viele Webmaster machen nun aber einen entscheidenden Fehler, der auch bei größeren Seiten zu sehen ist. Sie schaffen zu Beginn (oder auch über Jahre) sehr viele Links und lassen dann damit nach.

In manchen Fällen kann dies noch passen, da die Seite selber so organisch gebaut wurde, dass durch die Publikation genug andere Webmaster den Sinn und Nutzen erkannt haben und selbstständig auf diese verlinken. Wenn dies aber nicht so ist (und das ist sicherlich in 80 % der Fälle so), dann entstehen neue Links nur noch sehr schleppend.

Für Google ist das ein Punkt, der zeigt, dass die Seite an Relevanz verliert. Die Folge sind schlechtere Rankings. Sicherlich wird sich dieses Missverhältnis zwischen Linkentwicklung und fehlender Attraktivität (in Sachen Verlinkung) auch auf die CTR (also das Verhältnis zwischen Einblendungen und Klicks) auswirken. Die Punkte werden irgendwie gebündelt auf das Ranking einwirken.

Um diese Entwicklung zu belegen, sind hier ein paar Charts aus dem Sistrix Sichtbarkeitsindex abgebildet von Seiten von denen ich um nachlassendes Bemühen um Links weiß :

linkaufbau-1

Bei dieser Seite wurde zu Beginn sehr an Links und an Contentmasse gearbeitet und dann im Verlauf nicht mehr. Die Folge war ein radikaler Verlust der Sichtbarkeit und des Rankings. Der Content selber konnte die Entwicklung nicht stützen.

linkaufbau-2

Auch in diesem Beispiel ist die Entwicklung gut sichtbar. Auch wenn die Entwicklung in der Sichtbarkeit sehr sprunghaft ist, so lässt sich doch daraus die Richtung auch deutlich ableiten. Der Fall ist genau so gestrickt, wie der erste. Zunächst sehr guter Linkaufbau und dann kein Content und kein Linkaufbau mehr. Die Folge ist sichtbar.

Diese Beispiele sind Neustarts bzw. im ersten Fall Neustart über eine expired Domain. Man könnte also nun annehmen, dass dieser Auswirkung bei sehr gut verlinkten Projekten, die erst im Verlauf nachlassen nicht zu sehen sind, doch da würde man auf dem falschen Bein hurra schreien.

Auch die bereits sehr gut und breit verlinkten Seite betrifft das. Sicherlich sind die Auswirkungen nicht ganz so deutlich sichtbar, da Contentbreite und Linkanzahl die Entwicklung positiv stützen. Doch wenn man sich entsprechende Charts im Verlauf ansieht, so ist die zeitliche Entwicklung ebenfalls vorhanden. Dies soll hier ebenfall mit einem Beispiel belegt werden. Es handelt sich um ein Projekt, welches nach jahrelanger sehr guter Entwicklung, Cluster für Cluster auf eine neue Domain übertragen wird. Dadurch wurde der Content weniger und der passende Linksaufbau vernachlässigt.

linkaufbau-3

Dieses Beispiel basiert auf einer Menge von 40.000 indexierten Seiten und ca. 3.000 organisch gewachsenen Links.

Fazit :

Nur Seiten, die dauerhaft an ihrem Erfolg arbeiten setzen sich auch im Google Index dauerhaft mit TOP-1 Rankings durch. Dabei ist es sehr wichtig, dass diese Entwicklung vom Content selber getragen wird. Das erleichtert im Verlauf auch den Linkeinkauf, da dieser in der Masse nicht so negatives Gewicht bekommt. Eine Folge aus dem Aufgezeigtem ist, dass es dauerhaft nicht sinnvoll ist Linkbuilding über Splogs zu betreiben, da diese sicherlich dem genannten Pflegeraster entsprechen.

Google Penalities auf Seiten Ebene

Geschrieben von Marco Janck am 24. Juni 2009 , abgelegt unter SEO Basics, SEO News

Einen sehr interessanten Arikel habe ich in der letzten Woche auf meinem Flug nach München gelesen. Es geht um Google Penalties auf Seiten Ebene. Ein Thema, was mir zwar auch schon einige Mal wiederfahren ist, welches ich aber nie so offensiv auf dem Radar hatte. Also um was geht es ?

Nehmen wir einmal an sie betreiben einen Blog oder ein anderes Projekt auf dem Nutzer ihre Meinungen oder Kommentare mit einem Link zu einer Domain des Verfassers hinterlassen können. Sie geben sich sehr viel Mühe auf diesem Projekt einen hoch interessanten Artikel (normaler Post ohne Bezug auf Sex) zu schreiben. Ganz nach dem Motto “Content ist King”. Heraus kommt ein sehr schöner Artikel.

Durch die Fokussierung auf ein bestimmtes Suchwort schaffen sie es in den nächsten Tagen die Position 1 in den Google Suchergebnissen zu erreichen.

Nun geschieht Folgendes :

Sie lassen den Blog ein paar Tage unbeaufsichtigt. Vielleicht haben sie viel zu tun oder sie sind auf einer Reise. In dieser Zeit schafft es ein Spammer in ihrem Projekt 4 Kommentare zu hinterlassen, die er alle domainmäßig auf ein Ziel mit pornografischem Inhalt verlinkt.

Sie kommen nun nach einigen Tage wieder und begutachten ihr Projekt. Sie müssen mit Erstaunen feststellen, dass der schöne Besucherstrom über das optimierte Keyword eingebrochen ist und sie im Ranking von Position 1 auf Position 200 abgerutscht sind.

Was ist genau geschehen ?

Google hat mit Hilfe seiner Bots den Inhalt ihres Post eingelesen und dann auf Basis der Domain  und Post Gesamt-Stärke eine Platzierung vergeben. Dieses war auf Grund der Kombination zwischen Wertigkeit und Inhalt die Position 1. Kurz nachdem der Spammer seine 4 Urls in den Kommentaren hinterlassen hat kam der Bot noch einmal. Er stellte fest, dass sich nun auf diesem Post 4 ausgehende Links befanden, die erstens nicht themenrelevant sind und zweitens zu einem Inhaltsziel zeigen, der bei Google bereits algoritmisch getaggt ist als mögliche schlechte Nachbarschaft.

Google schlussfolgert also : Eigentlich guter Inhalt mit 4 Verweisen auf schlechte Ziele.

Das Resultat ist die Bestrafung der Einzelseite im Ranking. Bei gute gecrawlten Seiten geschieht die Umsetzung dieses Penalties innerhalb von wenigen Stunden.

Da ihr Besucherstrom so stark eingebrochen ist, schauen sie nach möglichen Ursachen, entdecken die Links und entfernen diese. Das Resultat sieht dann in den meisten Fällen so aus, dass Google die Seite innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder auf die ursprüngliche Position setzt.

Nun haben wir die Sache hier ziemlich platt besprochen. Viel wichtiger sind die Schlussfolgerungen aus diesem anscheinend vergebenen Penalty auf Seitenbasis.

Achten sie darauf, dass sie die Möglichkeit Kommentare und Bewertungen zu hinterlassen wirklich ständig überwachen. Sollte ihnen dies nicht möglich sein, so verhindern sie, dass die Kommentare oder Meinungen automatisiert freigeschaltet werden. Plug-Ins im WordPress Bereich wie Akismet können helfen, solche “Bad Links” frühzeitig zu erkennen.  Prüfen sie vor der Freigabe jeden Link auf mögliche themenrelevanz. Dadurch schränken sie zwar die Bereitschaft für “user generated content” auf ihren Seiten erheblich ein, sie schützen aber das Ranking ihrer Seiten.

Neben der aktuellen Diskussion über PageRank Sculpting ist diese Penalty-Form ebenfalls dazu geeignet sehr tiefgreifend in die aktuellen Social Media Bewegungen des WWW einzugreifen. Wir werden sehen, in wie weit es dazu führt den Bereich der sozialen Medien gänzlich zu erliegen zu bringen.

Die Erkenntnisse zum Penalty kommen neben eigenen Beobachtungen aus dem folgenden Post. Dort finden sie auch einige aunschauliche Grafiken zu einem Beispiel-Projekt.

Die Wirkung von Short-URLs im SEO

Geschrieben von Marco Janck am 22. Juni 2009 , abgelegt unter SEO Basics, SEO Theorie

Twitter ist zur Zeit einer der Mega-Hyps im Internet. Fast jeder, der etwas auf sich hält versucht zur Zeit mit Hilfe von 140  Zeichen sein Leben darzustellen und von 140 Zeichen News Anderer zu profitieren. Wer diesen Dienst nutzt weiss, dass URLs mit Hilfe so genannter Shorter Dienste verkürzt werden, um die 140 Zeichen nicht zu überschreiten. Genau zu diesem Shorter bekomme ich in der letzten Zeit vermehrt Anfragen.
Inhalt der Fragen ist fast immer, ob diese Short Urls für Ranking einen positiven Effekt haben könnten.

Die Antwort besteht aus zwei Teilen:

1.
Der direkte Short-Link bringt für das Ranking überhaupt nichts. Die Tweet-Seiten sind erstens kaum trust-fähig noch vererbt Twitter Trust überhaupt (nofollow). Nein, auch nicht, wenn der Short eine 301er Weiterleitung benutzt.

2.
Neben der reinen Wirkung aus dem Tweet-Shorten-Link ist aber ein Effekt vorhanden, der sehr wohl einen Einfluss auf das Ranking haben könnte.
Wenn man einen sehr, sehr interessanten Content mittels Twitter und Shorten URL verlinkt, kann der Hinweis sicherlich dazu führen, dass andere Leser mit ihren medialen Möglichkeiten sich diesem verlinkten Content annehmen. Wenn also alles gut geht, könnte es sein, dass durch die Shorten-URL, Links in anderen Publikationen entstehen, die dann für sich sicherlich Trust weitergeben, der für das Ranking eine Bedeutung haben könnte.

Rein theoretisch ist es auch möglich das Ranking in einer anderen Form über Twitter zu beeinflussen. Sie schreiben einfach einen Tweet mit dem Hinweis auf einen spannenden Artikel, der bereits auf der Seite 1 in den SERPS zu einen Keyword genannt wird. Der Content wird mittels Shorter verlinkt. Das könnte wie folgt aussehen :

Angela Merkel nackt ? Folge diesem Link ….shorter-url….. und klicke auf das Ergebnis X (Dein Ergebnis – je nachdem wie du gerankt bist)

Bei einer guten Verbreitung des Tweets kann der Einfluss des Klickverhaltens auf die SERPS sich wo möglich positiv auf die Platzierung auswirken. Das macht aber sicherlich nur Sinn, wenn die SERPS sehr klar sind, also nicht von Universal Search Ergebnissen versetzt sind. Diese würden eine Zuordnung meist unmöglich machen.

Wer sich also mit den theoretischen Möglichkeiten nicht beschägtigen will, der kann sich merken. Shorten URLs bringen im SEO nichts. Suchen sie sich lieber andere Quellen.