Betrunken Gutes tun – Nachcap 2013

20. Dezember 12 | ALLGEMEINES | 3 Kommentare.

Ich bin vielleicht ein CTO und „Goldener Trunkenbold“ . Ein ctologischer Goldener Trunkenbold, der alleine im Büro sitzt, sich über den Urlaub der anderen freut und den Tisch noch voller Arbeit hat. Da kann es schon mal schnell passieren, dass der Recap zum Betrunken Gutes tun Event zunächst unter den Tisch fällt. Heute habe ich aber ein Zeitfenster geklaut und schreibe diese zusammenfassenden Zeilen. Nicht viel, aber für ein „Großes Danke“ muss es hier schon noch reichen. Ich kann ja nicht mit einem schlechten Gefühl ins Weihnachtsfest und ins Neue Jahr gehen.

Also, wir haben uns zum Betrunken Gutes tun Event in der Alex Oase am Berliner Alexanderplatz getroffen. Start war für mich um 18.00 Uhr und offiziell um 19.00 Uhr. Nachdem sich über Facebook bereits über 100 Teilnehmer angekündigt hatten, waren Evert und ich sehr gespannt, wie viele Trunkenbolde und Gutestuer den Weg in die „Oase der Spenden“ finden würden.

Im letzten Jahr waren es ja leider nicht ganz so viele. Wir hatten nur Glück, dass einige ihre Weihnachtsfeier in die Oase verlegt hatten. Wir waren also gespannt.

Gespannt und sehr freut, dass dann wirklich gefühlt über 100 Leute den Weg in den „Ich spende für einen Guten Zweck Tempel“ gefunden hatten. Hier ein Bild als Beweis.

danke-bgt

Am Ende wurden von der Spendemeute 597 Gläser getrunken. Also nochmal deutlich mehr als im Vorjahr, wo es „nur“ 529 Gläser waren.

Da wir 11 Sponsoren gewinnen konnten, kam so eine stolze Spendensumme zusammen, die wir an die Björn Schulz Stiftung und die NCL Stiftung spenden werden.

Wenn ich es richtig sehe, müsste es auch im Städtevergleich wieder zum Rank 1 gereicht haben, wenn Marcus nicht wieder durch einen charmaten Schachzug den ersten Platz teilt ;-).

Bei aller Spendenlaune will ich aber hier auch ein paar Verbesserungsvorschläge vorbringen :

Betrunken Gutes tun

Der Brand ist nach der Erfahrung der 2 Jahre zu agressiv. Ich weiss, dass es Marcus nur gut meinte und der Provokationsansatz ist im Grunde auch mein Ding. Hier jedoch in diesem speziellen Fall ist er ein Schloss. Ein Schloss, das vor den Spendenbrieftaschen der Akquiseopfer hängt. Viele würden gerne spenden, ihnen passt der Claim in diesem Zusammenhang einfach nicht. Dadurch sind viele Türen geschlossen geblieben, die wir gerne offen gesehen hätten. Vielleicht sollte man den Claim dann doch in „Charity Battle“ oder so umbenennen. Ich weiß, es geht um das Spenden, aber es ist echt schade, wenn mir als CTO  so viele Möglichkeiten verschlossen blieben.

Battleansatz

Der Battleansatz ist der Teil, der für meine Begriffe die Dynamik des Events ausmacht. Doch der Teil ist echt untergegangen und da war ich ein wenig enttäuscht. Ich habe wirklich nur von wenigen Städten überhaupt Zahlen bekommen. Da könnte man so so unendlich viel machen. Das bedeutet aber auch, dass man mehr Zeit reinstecken müsste. Da habe ich leider keine Antwort drauf und ich weiß selbstverständlich, das TDP in diesem Monat in neue Räume gezogen ist, was die Sache nicht leichter macht. Vielleicht können wir da alle gemeinsam früher beginnen und dann insgesamt mehr Zeit bereitstellen. Zeit ist nämlich sicherlich das größte Problem.

Also kein Mosern, sondern nur Verbesserungsvorschläge, sie einem Guten Zweck dienen. Ich freue mich mit meinem SUMAGO Anteil von 597 Euro wieder etwas Gutes tun zu können. Die anderen Goldenen Trunkenbolde, die unter meinen Schwingen sind werden heute noch von mir hören 😉

Über den Autor

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Marco Janck hat SUMAGO im Jahre 2004 gegründet und betreibt die SEO Agentur seitdem im „Speck-Gürtel“ von Berlin mit großem Erfolg.

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3 Kommentare

  1. Nico
    Nico 20. Dezember 2012 at 9:42

    schöner Recap Marco. Und ich war ebenfalls ein wenig enttäuscht… da ich leider verhindert war und nicht teilnehmen konnte, hatte ich zu Hause vor dem Rechner auf eine etwas hochfrequentere Liveberichterstattung und vor allem häufigere „Statusupdates“ gehofft, die vermutlich die Teilnehmer in den Städten noch etwas mehr angestachelt und den Wettbewerbscharakter verstärkt hätte.

    Für das kommende Jahr würde sich da doch eine BGT-App anbieten. Jeder Teilnehmer lädt sich das Ding runter und „checkt“ jeden getrunkenen Glühwein selber ein… Hätte zur Folge, dass man mit der App auch immer alle aktuellen Zahlen aus den teilnehmenden Städten in Echtzeit haben könnte! Und vielleicht könnte man damit auch noch mehr Reichweite erzeugen, indem man die App über diverse Fachportale pusht… klar man muss sich überlegen, wie man Cheating verhindern kann, aber wenn jeder der User für jeden eingecheckten Glühwein mind. 20 Cent spendet…. naja, nur eine Idee, aber würde den Gameification-Faktor des Events extremst nach oben heben und auch die Spendensumme sicher pushen! 😉

  2. Nadine
    Nadine 20. Dezember 2012 at 11:13

    Hi Marco,

    danke für die schöne Zusammenfassung. Wir haben in Saarbrücken mit dem Claim genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Uns wurde sogar ein Blogpost um die Ohren gehauen, der „Betrunken Gutes tun“ und unsere Sponsoringanfrage als Aufhänger genutzt hat, um auf die Negativfolgen von Alkoholkonsum hinzuweisen. Danach wurde sowohl auf dem Blog als auch bei FB heftig über den Claim diskutiert. Für uns war er daher auch eher Hindernis als Provokationsansatz, die meisten potentiellen Sponsoren haben deshalb abgesagt.
    Wir sind trotzdem stolz, dabei gewesen zu sein und sind es sicher auch im nächsten Jahr.

  3. Marcus
    Marcus 21. Dezember 2012 at 15:43

    Vielen Dank für den Input Marco!
    Du hast schon recht – gerade die Social-Media Aktivität während dem Event war recht mau, aber bei uns in München bspl. war einfach das Problem, dass das Netz auf dem Tollwood komplett überlastet war…
    Ist auch immer etwas nervig mit Glühwein in der Hand immer wieder Handschuhe an & aus, um kurz auf dem Smartphone rumzutippen. Letztendlich ist es ja schön, dass sich so viele Leute live & in Farbe gegenüber stehen und miteinander schnacken – ist doch viel besser als wenn jeder immer wieder auf sein Handy starrt.

    Bzgl. dem Namen seh ich das Ganze ein wenig relaxter, vor allem weil ja mitnichten nur Alkoholika den Spendenbetrag in die Höhe schnellen lassen, sondern jedes Heißgetränk. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Leute hier generell bei so einer Sponsoring-Anfrage die einfachste Ausrede wählen, also in diesem Fall der Name der Veranstaltung. Hieße der Event anders, würden sich lediglich die Ausreden ändern, wieso man dieses Jahr nicht sponsorn könne. Klar, ist ja verständlich, dass der Name polarisiert, und einige Unternehmen hier nicht im gleichen Atemzug als Sponsor genannt werden wollen – das ist ja auch legitim, aber oftmals ist der Name halt nur die perfekte Vorlage für eine Ausrede, die sich kaum kontern lässt.
    Für wen der Event nix ist, für den ist der Event halt nix.

    Glücklicherweise haben ja alleine dieses Jahr knapp 80 Unternehmen den Event unterstützt, und der erzielte Spendenerlös von 33.589 Euro – ein phänomenales Ergebnis – zeigt ja sehr eindrucksvoll, dass es genug Leute gibt, die das alles nicht so ernst nehmen, und gemeinsam für die gute Sache an einem Strang ziehen! Ein Hoch auf unsere SEO Community!

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