A4U Amsterdam Recap – All in One

30. April 09 | ALLGEMEINES | Keine Kommentare| In 10 Minuten hast du es durch

So, nun bin ich wieder zurück aus Amsterdam und es wird Zeit, die ganze Konferenz einmal für euch da draussen Revue passieren zu lassen. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss auch ich die Veranstaltung erst einmal verdauen, aber dazu später mehr. Die A4U Amsterdam hat gerade in der deutschen SEO Szene eine riesige Erwartungshaltung ausgelöst. Beginnend bei den Äußerungen von Mediadonis, über die virale Marketing-Kampagne bis hin zu der Tatsache, dass die ganze Sache in Amsterdam statt findet, war sehr viel auf eine Mega Veranstaltung ausgelegt.

Ich selber bin am Montag Nacht in Amsterdam angekommen. Was macht man also, wenn man angekommen ist ? Klar, man ruft die anderen bekannten Verrückten an und fragt, was sie denn so treiben. Um euch eine zeitliche Vorstellung zu geben : Es war 00.00 Uhr.

Obwohl ich ziemlich kaputt war, dachte ich, dass die A4U Pre Party ja sicherlich noch spannend sein dürfte. Umso erstaunter war ich, als ich hören musste, dass die schon garnicht mehr am laufen war. OK ?

Da mir einhellig berichtet wurde, dass die Bürgersteige in Amsterdam auch ab 01.00 Uhr an „Hochklappung“ leiden, hab ich mich in die Falle gehauen (Falle ist ein anderes Wort für Bett, hehe).

Am nächsten Morgen fuhr es dann recht früh zur Konferenz, die ja bekanntlich im Amsterdam RAI stattfand. Auch wenn sich das RAI mitten in großen Umbauarbeiten befindet, war durch eine große Mediawand am Eingang schon deutlich zu erkennen, wo man ist. Die Registrierung lief technisch sehr professionell aber human schleppend. Die Konferenz fand in drei mittelgroßen Konferenz-Räumen und einem riesigen Auditorium statt. Dazwischen befand sich ein Raum für die Sponsoren und Aussteller. Mein erstes Gefühl war, dass ich es mir deutlich voller vorgestellt hatte.

Naja, ist ja nicht schlimm. Umso besser fand ich es dann auch, sehr viele Gesichter der deutschen SEO/SEM Szene wieder gesehen zu haben. Man kann sagen, dass es eine kleine aber feine Gemeinde war und durch die sonst doch sehr internationale Ausrichtung der Veranstaltung, war die deutsche Gemeinde auch intensiver beieinander. Das habe ich als eines der ersten Highlight empfunden.

Nach den ersten Gesprächen, ging ich dann in die ersten Panels. Dort muss ich sagen, dass ich doch nicht so begeistert war. Nicht weil die Referenten schlecht waren, sondern weil es wieder das war, was man überall bekommt. Nichts war mit persönlichen Erfahrungen. Schade

Das lag sicherlich wieder mal daran, dass sehr viele „Schlipsträger“ dort waren. Meine Überzeugung ist (nach dem Besuch von einige Konferenzen) die folgende :

Je mehr „Schlipsträger“, um so weniger Inhalt, persönliche Statements und Erfahrungsberichte. Was das Gegensätzliche ist, brauche ich ja nicht zu erläutern.

Na gut, dass ist jetzt sehr subjektiv, aber vielleicht deckt sich das ja mit euren Empfindungen. Welche Vorträge ich insgesamt aber doch interessant fand, waren

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die aber auch von meiner Neugierde lebten, dass ich Joost, Dave Naylor und Co. mal in live sehen wollte. Eine Person tat sich in meiner Wahrnehmung aber deutlich hervor und das war ein mir bislang unbekannter Sri Sharma. Ich fand seine Aussagen wirklich klasse, muss mich aber auch erstmal näher über ihn informieren. Seine extrem sachliche und präzise Art war im Zusammenspiel mit der flappsigen Tadler-Art ein gelungenes Zusammenspiel.

Verzeiht mir, dass ich auf die Inhalte der Session nicht eingehe. Ich habe aber gesehen, dass schon ein paar andere diese Lücke geschlossen haben.

Nach der Konferenz ging es nach kurzen Duschen zu der Haupt Party der A4U und das war dann doch eine coole Nummer. Es war eine gelungende Mischung aus Enge und Bewegungsfreiheit. Also genau richtig. Nach dem ersten Konsum alkoholische Getränke, kam dann gegen 00.00 Uhr mein Ersterlebnis im Zusammenhang mit den berühmten Amsterdamer Coffee-Shops. Ihr könnt mich getrost als konservativ und altmodisch bezeichnen, aber ich habe mit meinen fast 40 Jahren wirklich noch keinen Kontakt zu solchen Einrichtungen gehabt.

Umso krasser war es.

Ich, der sich freut, dass wir in Deutschland ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen bekommen haben, sitze in einem Coffeeshop in dem jeder Brandmelder in einer Minute seine Batterie verbracht hätte vor lauter Alarm. Gelernt habe ich auch, dass man sich das Geld für diese getrockneten Pflanzen sparen kann. Smoke passive – Thats all.

Es war jedes mal ein Schauspiel, wenn du auf der Strasse stehst und die Eingangstür eines Coffee-Shops aufgeht. Erinnert mich so an die Nummer mit den indianischen Rauchzeichen in den Büchern meines Sohnes.

Meine Meinung: Anschauen ja – Rauchen nein. Ich hab da sowieso eine eigene Meinung drüber, aber egal.

Die Nacht war dann nach dem Durchstreifen des berüchtigten Amsterdamer „Redlight Destict“ (war irgendwie wie in Legebatterien, hehe) gegen 03.00 Uhr zu Ende.

Jetzt kommen wir einmal zu Tag 2 der A4U und ich muss sagen, dass sich über Nacht die Veranstaltung gewandelt hatte. Entweder man hatte allen „Schlipsträgern“ über Nacht die Anzüge geklaut oder der Konsum an getrockneten Blättern führt zu einer rebellischen Grundhaltung. Ich muss sagen, dass es dem Feeling gut getan hat. Die Sessions waren reichhaltiger, auch wenn ich leider die geniale Präsi von Denis verpasst habe. Zum Glück sitze ich ja an der Quelle, haha.

Was garnicht ging war ein Vortrag von Al Carlton (den verlinke ich nicht einmal). Slides waren scheisse, der Vortrag war mau und er selber hatte die Folgen der Nacht noch deutlich merkbar im Gesicht. War das erste Mal auf einer Konferenz, dass ich Angst hatte jemanden reanimieren zu müssen. (Wenn der gute Mann wirklich krank ist, sagt mir bitte Bescheid, dann nehme ich diese Passage wieder raus)

Zwei Vorträge waren nach meiner Meinung sehr informativ :

Advanced Link Building von Christopher Cemper und

Beyond the Linkbait, wo mir Wiep Knol und Bas von den Beld besonders gefallen haben. Bas hat es geschafft, mich mit Beispielen aus seinem Alltag zu begeistern.

Leider musste ich dann am 29.04. wieder los. Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass heute Queensday in der Niederlande ist, wäre ich noch eine Nacht geblieben. Schade.

Resume :

Obwohl die Konferenz mich nicht voll überzeugt hat, war das Gesamt Event wirklich eine Dienstreise wert. Ich werde im nächsten Jahr sicherlich wieder hin jetten, wenn es geht.

Gugst du auch hier 1,2, 3, 4, 5, 6, 7 und es werden sicherlich noch einige Recaps folgen.

Über den Autor

Marco Janck auf Google +
Marco Janck hat SUMAGO im Jahre 2004 gegründet und betreibt die SEO Agentur seitdem im „Speck-Gürtel“ von Berlin mit großem Erfolg.

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